Der Camposanto (Sommer tgl. 8 bis 19.30, Frühjahr und Herbst 9 bis 17.30, Winter 9-16.30 Uhr), der Friedhof, wird zum Domplatz hin durch eine schlichte Wand aus weißem Kalkstein begrenzt, über dem Haupteingang als einziger Schmuck ein Tabernakel mit Maria und Kind mit Heiligen aus der Schule Giovanni Pisanos. In den zum Innenhof offenen Säulengängen sind antike Sarkophage aufgestellt, Grabdenkmäler sind in die Wände und den Fußboden eingelassen. Der größte Schmuck des Camposanto aber waren die Fresken aus dem 14. und 15. Jh., mit denen die Wände vollständig bemalt waren. Im Juli 1944 wurde der Camposanto durch Bomben schwer beschädigt. Auch nach langer Restaurierung konnten nur wenige Fresken gerettet werden; sie sind jetzt in einem separaten Teil ausgestellt, zusammen mit einer Fotodokumentation der ursprünglichen Fresken und deren Zerstörung. Fragen Sie am Eingang, ob eine Besichtigung lohnt - zeitweise sind alle Sarkophage und die meisten Grabdenkmäler zwecks Restaurierung entfernt.
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