Die Hauptstadt hoch oben in den Anden
Hoch oben in einem Tal der Anden liegt Bogotá. Der erste Eindruck ist entgegen der gängigen Erwartungshaltung - statt Kokain-Kartellen und Autobomben finden die Besucher das einladende spanisch-koloniale Viertel La Candelaria vor, wie geschaffen für lange Spaziergänge. Als kurze Verschnaufpause eignen sich die vielen netten Cafés, bevor man sich den besten Attraktionen der Stadt zuwendet: das Goldmuseum und die Kunstwerke von Fernando Botero, die alles und jeden unwahrscheinlich dick aussehen lassen. Die Straßenbahn den Berg Monserrate hinauf belohnt mit einer Mahlzeit mit Vulkan-Ausblick. Die meisten Besucher wählen ein Hotel der mittleren Preisklasse in den feudalen Bezirken Zona Rosa oder Parque 93 (mit dem Taxi 20 Minuten Richtung Norden). Hier bummeln Familien und junge Paaren entlang der Freiluft-Cafés, Sushi-Bars und die ganze Nacht geöffneten Salsateca (Tanz-Bars). Vier Stunden nördlich befindet sich mit Villa de Leyva eine Stadt aus der Kolonialzeit des 16. Jahrhundert mit Wanderwegen und künstlerisch gestalteten Posada-Frühstückspensionen. Näher an Bogotá liegt in Zipaquira eine gewaltige Kathedrale (und vormalige Salzmine), die Besuchern offen steht. Bleibt man übers Wochenende in der Stadt, ist Radfahren ein Erlebnis. Ciclovia ist ein sonntags stattfindendes Ereignis inmitten der Stadt, wo einige Straßen gesperrt sind und Fahrräder die zentralen Boulevards übernehmen.




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