Adlerturm: Die Fresken im Schlossturm von Trient erzählen vom Bauernleben
Die frische Bergluft gelangt bis hinunter in die Gassen der Stadt (99 000 Ew.). Trient war im Mittelalter einflussreiches Fürstbistum (von 1027 bis 1803). Im Kastell Buonconsiglio (Di-So 10-17 Uhr) tagte von 1545 bis 1563 jenes Konzil, auf dem die Strategien gegen die Reformation ausgeklügelt wurden. Zur Burganlage gehört der Adlerturm (Eintritt an der Kasse reservieren, http://www.buonconsiglio.it) mit sehenswerten Fresken (15. Jh.), die wunderbar anschaulich die Arbeit (der Bauern) und die Vergnügungen (des Adels) als Jahreskalender darstellen, u. a. die erste Schneeballschlacht der Kunstgeschichte! Den imposanten Domplatz beherrschen ein Neptunsbrunnen (18. Jh.), der Dom, eine strenge lombardisch-romanische Pfeilerbasilika auf den Resten der ersten Kirche (6. Jh.), sowie der mittelalterliche Stadtpalast. Unweit vom Dom lädt die Osteria Il Cappello (So-Abend und Mo geschl., Piazzetta Lunelli, Tel. 04 61 23 58 50, €) ein, im Sommer auch draußen. Am Stadtrand schläft es sich gut in der reizenden Frühstückspension San Giorgio della Scala (10 Zi., Via Brescia 133, Tel. 04 61 23 88 48, Fax 04 61 23 88 08, http://www.garnisangiorgio.it, €). Ein Pilgerziel der Freunde moderner Kunst ist das aufregende Museum MART (Di-Do 10-18, Fr-So 10-21 Uhr, http://www.mart.trento.it) im nahen Rovereto.




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