Die Rote Stadt
Berühmt für ihre gute Küche lockt die Hauptstadt der Emilia-Romagna Touristen nicht nur wegen ihrer Sehenswürdigkeiten. So ist Bologna etwa Heimat der Tortelini und der Wurstspezialität Mortadella. Böse Zungen haben Bologna folglich den Spitznamen la grassa (die Fette) aufgebrummt. Ebenso aus Bologna stammt - wie der Name vermuten lässt - Sugo alla Bolognese. Ein weiterer Spitzname, la rossa - die Rote Stadt - bezieht sich auf die überwiegend roten Häuserdächer, und auf die politische Färbung Bolognas: Sie ist eine der letzten Bastionen der italienischen Kommunisten. Wer nach Bologna kommt, sollte sich nicht nur auf italienische Bilderbuch-Romantik, sondern auch auf großflächige Graffitis und manch unsaubere Straßen gefasst machen. Bologna ist eben eine „lebendige“ Stadt - und gerade deshalb unbedingt einen Besuch wert. Das öffentliche Verkehrsnetz ist in Bologna sehr gut ausgebaut und trotzdem empfiehlt es sich, die Rote Stadt zu Fuß zu erkunden – um mit allen Sinnen ins Strassenleben eintauchen zu können.

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