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Vor rund 2500 Jahren war das hier das Land der Daunier, eines der alten apulischen Kulturvölker, wobei die Stadtbildung Foggias erst im Mittelalter unter den Normannen begann. Später ließ Stauferkaiser Friedrich II. einen prächtigen Regierungspalast errichten, den die Herrscherdynastie der Anjou wieder demolierte. Den Rest der mittelalterlichen Stadt zerstörten das Erdbeben von 1731 und die Bomben des 2. Weltkriegs. Für Touristen ist in der geschäftigen Stadt (156 000 Ew.) wenig Sehenswertes übrig geblieben, so im Zentrum die ursprünglich romanische, dann barockisierte Kathedrale Santa Maria Icona Vetere, die eine hoch verehrte byzantinische Madonnenikone hütet. Zu den spärlichen Überresten des staufischen Kaiserpalastes gehört ein Portalbogen auf zwei Adlern am Palazzo Arpi, Sitz des Museo Civico mit daunischen und römischen Funden (Piazza Vincenzo Nigri 1, tgl. 9-13, Di, Do auch 16.30-18.30 Uhr). Einen Besuch lohnt auch die nahe Barockkirche Chiesa del Monte Calvario (Piazza Piano della Croce) mit fünf Leidenswegkapellen.
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