An der südlichen und nördlichen Stirnseite begrenzen je zwei 15 m hohe Säulen diese große Esplanade. Die beiden südlichen stammen aus einem Herkulestempel aus der römischen Kaiserzeit, die der Graf von Barajas 1578 beim Umbau seines Stadthauses in der Calle Mármoles fand. Er stellte sie hier auf und setzte ihnen noch Statuen von Julius Cäsar und Herkules auf. Der Halbgott gilt der Legende nach als Gründer der Stadt. Die beiden Säulen an der Nordseite kamen erst im 18. Jh. dazu und tragen Löwen mit dem Wappen der Stadt. Die Alameda war wegen ihrer Nähe zum Fluss immer von Überschwemmungen bedroht, entsprechend blieb die Infrastruktur rundherum stets ärmlich und primitiv. 1649, während einer verheerenden Pestepidemie, sollen hier sogar Boote die Kranken und Toten abtransportiert haben. Der sonntägliche Flohmarkt, einer der buntesten der Stadt, musste weichen, die Stadtväter vermuteten hier - zu Recht? - Hehlerei und Drogenhandel. Die restaurierte Alameda ist nun gepflastert - früher war sie ein Sandplatz -, und Skulpturen und Spielplätze sollen das Schmuddelimage beseitigen. Immerhin: Die Kneipenszene ist geblieben. Bus B2, 13, 14: Alameda
Hol dir die besten Infos zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels in Sevilla - gratis zum Download!
Jetzt Herunterladen






