Die schönste Komposition aus Licht und Stein am Mittelmeer
Das berühmteste Inselgebäude thront wie eine Glucke über dem Meer. Von außen wirkt das Gotteshaus lange nicht so hoch und licht wie von innen. Das etwa 110 m lange Hauptschiff fasziniert durch die 14 schlanken, knapp 22 m hohen Säulen und die große, aus 1236 Glasteilen bestehende Fensterrose in der Hauptapsis (11,5 m Durchmesser), die bei Sonneneinfall bunte Lichtspiele zaubert. Verzaubern lassen kann man sich auch vom Gaudí-Leuchter über dem Altar - und von der Speisung der 5000 in der Petruskapelle, einer Riesenkeramik des Mallorquiners Miquel Barceló. Plaça Palau Reial Mo-Fr Juni-Sept. 10-18.15, April/Mai und Okt. 10-17.15, Nov.-März 10-15.15, Sa 10-14.15 Uhr Eintritt 4 Euro
Beschreibung: Nach der Geschichte König Jaime I lief in einen schweren Sturm auf hoher See im Jahr 1229. Als der Sturm am schlimmsten war, und er war für sein Leben fürchtete, betete er an die Jungfrau Maria und versprach, eine prächtige Kirche zu ihren Ehren zu bauen, wenn er überlebt. Wie durch ein Wunder überlebte er und hielt sein Versprechen. Die Stiftung wurde im Rahmen des 1030S gebaut bereits. Im 13. Jahrhundert wurde das Gebäude von herrlichen La Palma ist Seu begann, eines der größten und schönsten Kathedralen Europas. "La Seu" ist katalanisch und bedeutet in etwa "das herrliche Schiff, das in den Hafen gekommen ist." La Seu wurde von Antoni Gaudi zwischen 1901-1914 renoviert und ist ein gotisches Kunstwerk aus Sandstein. Die gesamte Konstruktion besteht aus mehr als 6.000 Quadratmetern und die Deckenhöhe beträgt 44 Meter an seinem höchsten Punkt. Der Uhrturm, die auch heute noch nicht fertig ist, ist 52 Meter hoch und hat neun Glocken. Der Dom ist 120 Meter lang und 58 Meter breit und hat bunte Fensterscheiben, die fantastische Lichteffekte zu erstellen, wenn die Morgensonne scheint durch sie hindurch. Verpassen Sie nicht die "Puerta del Mar", auf der südlichen Außenseite des Meeres. Es ist eine Tür, die während der 1500er durch gebaut wurde, unter anderem die bekannten Architekten Guillem Sagrera. Die Kathedrale der Schatzkammer ist auch w
Die im Volksmund "la Seu" ("der Bischofssitz") genannte Kathedrale der Heiligen Jungfrau Maria steht auf den Überresten der maurischen Hauptmoschee. König Jaume I gelobte vor der Schlacht gegen die Araber, im Falle des Sieges ein Gotteshaus zu errichten, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Im Jahr 1230 erfolgte die Grundsteinlegung (ab 1306 wurde ernsthaft gebaut), erst 300 Jahre später war die Kathedrale fertiggestellt. Der Bau vereint dadurch zahlreiche Baustile, von Gotik über Renaissance bis hin zu Barock und Klassizismus. La Seu diente auch als Mausoleum für das mallorquinische Königshaus.
Sehenswert sind auch die Sammlung kirchlicher Prunk-Requisiten und Reliquien vor dem Zugang in das Kirchenschiff (meterhohe Silberleuchter und eingefasste Herz-Stückchen) sowie der kleine aber sehr hübsche Arkadengang im Ausgangsbereich.
Ein wirklich atemberaubender Kirchenbau! Die „größte Buntglasrosette der Welt" ist mit ihren 12,5 Metern Durchmesser nicht wirklich die größte, beeindruckt aber durch ihre ungeheuer intensive Farbpracht. Der seltsame Leuchter in der Apsis (ein schwebender Altar) stammt von Jugendstilgenie Antonio Gaudí. Unbedingt auch in die Kapelle Sant Pere rechts neben dem Hauptaltar schauen - ein düsteres Kunstwerk des modernen Künstlers und gebürtigen Mallorquiners Miguel Barceló.
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