Ein Wandteppich erzählt von der Eroberung Englands
Die sympathische mittelalterliche Stadt (15 000 Ew.) hat im Gegensatz zu anderen normannischen Städten den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden. Außer der schönen Kathedrale sind viele Bürgerhäuser (15.-18. Jh.) erhalten. Bedeutendster Kunstschatz ist jedoch der Teppich von Bayeux (Tapisserie de la Reine Mathilde, http://www.bayeux-tourisme.com) aus dem 11. Jh., der in einer faszinierenden Bilderfolge von knapp 70 m Länge die Eroberung Englands »erzählt« (Sommer tgl. 9-19, sonst 9-12.30 und 14-19.30 Uhr). Auch die anderen Museen lohnen einen Besuch: Im Musée Diocésian d'Art Religieux, Sommer tgl. 10 bis 12.30 und 14-18 Uhr, neben der Kathedrale glaubt man sich in eine Schatzkammer versetzt. Faszinierend ist die Begegnung mit der für die Region berühmten Spitzenmacherei im Conservatoire de la Dentelle, Sommer tgl. 10-12.30 und 14-18 Uhr, wo man zuschauen kann, wie die Kunstwerke entstehen. In die jüngste Vergangenheit, als die Normandie zum Schlachtfeld wurde, führt u. a. das Musée Mémorial 1944 Bataille de Normandie, ein riesiger Komplex mit umfangreicher Dokumentensammlung; mehrmals täglich wird ein halbstündiger Film vom D-Day, dem Tag der Landung der Alliierten in der Normandie, gezeigt (tgl. Mai-Mitte Sept. 9.30-18.30, sonst 10-12.30 und 14-18 Uhr). Schön übernachten Sie im Hôtel d'Argouges, 25 Zi., 28, rue St-Patrice, Tel. 02 31 92 88 86, Fax 02 31 92 69 16, €€- €€€.
















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