Das Städtchen (9000 Ew.) im Hügelland des nördlichen Burgund hat sich mit der hoch gelegenen Altstadt seinen reizvollmittelalterlichen Charakter bewahrt. Bastionen und Wachtürme erinnern daran, dass die Stadt zur Zeit der Großen Herzöge eine strategische Schlüsselfunktion an der Grenze ihres Reichs hatte. Der Beurdelaine-Turm zum Beispiel wurde 1404 von Herzog Johann Ohnefurcht erbaut. Auch die Tour d'Horloge (15. Jh.) war Wachturm, allerdings steht sie nicht in der Stadtmauer, sondern über der Grande Rue Aristide Briand. Ein paar Schritte steht die Église St-Lazare (12. Jh.) mit zwei beachtenswerten romanischen Portalen. Im Musée de l'Avallonnais, place de la Collégiale, sind Fundstücke aus der galloromanischen und Merowinger-Zeit sowie Gemälde, unter anderem von Henri de Toulouse-Lautrec und Georges Rouault, zu besichtigen (tgl. außer Di 10-12 und 14-18 Uhr). Nach der Stadtbesichtigung bietet sich eine Fahrt durch die hübsche, grüne Vallée du Cousin an. Eine einfache Bleibe ist das Dak'Hôtel, 26 Zi., route Saulieu, Tel. 03 86 31 63 20, Fax 03 86 34 25 28, €. Romantisch dagegen präsentiert sich die ehemalige Mühle Hostellerie Moulin des Ruats, 24 Zi., 6 km im Tal des Cousin, Tel. 03 86 34 97 00, Fax 03 86 31 65 47, http://www.moulin-des-ruats.com, €€.
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