Auf Hochglanz gewienert: 600 Edelkarossen im Automuseum von Mulhouse präsentieren sich rüstig wie zu Großvaters Zeiten
Dass in Mühlhausen (250 000 Ew.) immer fleißig gearbeitet wurde, ist kein Geheimnis. Zu viel Industrie, mag man da denken und ohne Stopp auf der Autobahn gen Süden an der Stadt vorbeifahren. Dabei lohnt sich durchaus ein Besuch, vor allem wegen der vielen Museen, die von der beeindruckenden Entwicklung der Stadt zu einem wichtigen Industrieund Handelszentrum Zeugnis ablegen und einfach Spitzenklasse sind. Das Musée National de l'Automobile - Collection Schlumpf, 129, avenue de Colmar, tgl. 10-17 Uhr, besitzt eine prächtige Sammlung von 600 Edelkarossen. Im Musée de l'Impression sur ètoffes, 14, rue Jean-Jacques Henner, tgl. 10-18 Uhr, sind rund 10 Mio. Muster von bedruckten Stoffen aus heimischer und weltweiter Produktion zu bewundern. Eisenbahnfans gehen ins Musée Francais du Chemin de Fer, 2, rue Alfred de Glehn, tgl. 9-17 oder 18 Uhr. Ein neuartiges Museumskonzept ist mit dem Electropolis, dem Museum der Elektrizität, 5, rue du Paturage, verwirklicht worden (Sommer tgl., sonst tgl. außer Mo 10-18 Uhr). Das Musée du Papier Peint mit einer hinreißenden und wohl weltgrößten Kollektion von Tapeten liegt 6 km östlich in Rixheim. Das Restaurant Zum Sauwadala, 13, rue de l'Arsenal, Tel. 03 89 45 18 19, €, lockt mit typisch elsässischen Gerichten.




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