Atlantische Brise. Die Île de Ré ist ein Paradies für Radfahrer, Austernschlürfer und Sonnenanbeter
Eine Alternative zur überlaufenen Côte d'Azur sind La Rochelle (120 000 Ew.) und die vorgelagerte Île de Ré. Die alte Hafenstadt, einst wegen ihrer Dynamik »Genf des Atlantiks« genannt, ist mit ihrem Fischereihafen (Vieux Port) und der Marina ein viel besuchtes Seebad. Zur gehobenen Ferienstimmung trägt das schöne Stadtbild bei: von Arkaden gesäumte Straßen, schöne Bürgerhäuser des 18. Jhs., ausgezeichnete Museen wie das Musée du Nouveau-Monde, das im prächtigen Rahmen eines alten Palais, des Hôtel de Fleuriau, der Geschichte der einstigen französischen Besitzungen in Amerika gewidmet ist (Mi-Sa 10.30-12.30 und 13.30-18, So 15-18 Uhr). Viel Spaß hat man im Musée des Automates, rue de la Désirée, Sommer tgl. 9.30-19 Uhr. Im alten Bischofspalast ist das Musée des Beaux-Arts, 28, rue Gargoulleau, untergebracht. Es beherbergt eine erlesene Gemäldesammlung (Mi-Mo 14-17 Uhr). Fein speisen können Sie im Richard Coutanceau, plage de la Concurrence, Tel. 05 46 41 48 19, So geschl., €€- €€€. Eine gute Unterkunft finden Sie im komfortablen Hotel Les Brises, 46 Zi., chemin digue Richelieu, Tel. 05 46 43 89 37, Fax 05 46 43 27 97, €€- €€€. Zu der schönen, auch »Saint-Tropez der Atlantikküste« genannten Île de Ré (11 000 Ew.) führt eine 2,9 km lange Brücke (Maut). Feine Sandstrände, ein ausgedehntes Radwegenetz und Pinienwälder machen die Insel zum Ferienparadies.

















