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Marmorkirken

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Marmorkirken

Pleitebau würde man die Marmorkirche heute nennen. Eine gigantische Zentralkirche sollte sich über dem Stadtteil Frederiksstaden erheben und dem Petersdom in Rom bzw. der Saint Paul's Cathedral in London gleichen. Der Grundstein der Kuppelkirche wurde 1749 gelegt. Während der Fundamentlegung kamen König Frederik V. Zweifel: Ihm erschien der Bau nicht imposant genug, sollte er doch seinen Namen tragen. Deshalb wünschte der Monarch Marmor statt Sandstein. Dies jedoch sprengte die Staatskasse. Die Folge: 1770 wurden die Bauarbeiten von Johann Friedrich Struensee eingestellt. Der neue König hieß Christian VII., und der Hofbaumeister Nicolai Eigtved, der die pompösen Pläne entworfen hatte, war inzwischen gestorben.

Was blieb, war eine Baustelle mit Säulenteilen und 9 m hohen Marmorblöcken. Erst 1847 kaufte ein finanzkräftiger Kopenhagener den gesamten Bauplatz und versprach, die Kirche fertig zu bauen, jedoch bescheidener und kleiner. Immerhin wurde die Kuppel 46 m hoch, doch musste der Architekt Ferdinand Meldahl auf Marmor verzichten und die Kirche mit Sandstein vollenden. Mo, Di und Do 10-17, Mi 10-18, Fr-So 12-17 Uhr, geführte Touren Juni bis Aug. tgl. 13 und 15 Uhr, Sept.-Mai nur Sa, So 13 und 15 Uhr, Aufgang zur Kuppel Juni-Aug. tgl. 13 und 15 Uhr Eintritt 25 dkr Frederiksgade 4 Bus 15, 19, 26, 1A Fredericiagade

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