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Magst du Koh Kong?
Foto von chieangkor
von upperception 
Kaôh Kŏng (Koh Kong) ist sowohl ein Gebiet, eine Insel als auch eine Stadt (Kro) im Westen Kambodschas am Golf von Siam nahe der Grenze zu Thailand. Die Stadt war lange Zeit vom restlichen Land abegtrennt und war auch noch nach dem Fall eine lange Zeit ein Refugium für die Roten Khmer.
Nachdem aber eine solide Strasse Sihanoukville und Kro Koh Kong verbindet sind die einstigen wilder-Westen-artige Zeiten vorbei und das Städtchen versucht nun wirtschaftlich wie auch touristisch auf die Beine zu kommen. Aber um ehrlich zu sein, zu sehen gibt es in dieser Gegend relativ wenig. Wer jedoch auf der Durchreise entweder nach Sihanoukville oder nach Thailand ist, der sollte sich dennoch vielleicht eine oder zwei Nächte in diesem Örtchen gönnen.
Das Zentrum bildet der Markt, welcher tagsüber alles Nötige anbietet und speziell Touristen gegenüber noch relativ freundlich ist, da sie eben noch nicht an der Tagesordnung stehen. Rundherum befinden sich die üblichen Geschäfte wie Apotheken, Friseure, Ersatzteilhändler oder Minimärkte. Entlang der Hauptstrasse landeinwärts befinden sich fast alle Transportunternehmen, welche die Weiterreise relativ unkompliziert ermöglichen. Wer an dieser Strasse als Ankömmling entlang fährt, wird früh erkennen, dass es einen Punkt gibt, an dem die "Tuk Tuk Mafia" auf ihre Opfer wartet, und sobald ein Bus einfährt stürzen sie sich auf ihre Gefährte und liefern sich einen bitteren Wettkampf in "Wer kann als Erster demfrisch geräderten Ankömmling nach seiner stundenlangen Reise auf die Nerven gehen?" und lassen auch nicht von einem los bis man eine Entscheidung getroffen hat. Das ist allerdings die einzige Belästigung, die man in diesem Ort erfahren wird. Die sonstigen "krummen Dinge" laufen eher im Hintergrund ab, diese bestehen meist aus Schmuggel diverser Güter (Thai Grenze ist nahe).
Unterkünfte gibt es mehrere in mehreren Preisklassen, hier entscheidet aber eindeutig der Geschmack. Fast jede Bleibe schickt ohnehin einen Tuk Tuk Fahrer zu den Busstops, also bekommt man nach dem Ausstieg auch einen relativ guten Überblick über das Angebot. NUR NICHT sich in eine frühzeitige Entscheidung drängen lassen - man kann sich ruhig Zeit nehmen, egal wie sehr die Schlepper einen drängen. Preisunterschiede zwischen Hoch- und Nebensaison sind in Kro Koh Kong noch nicht allzu groß, da sich das Städtchen zuerst einmal überhaupt auf der Landkarte der Reisenden etablieren muss. Dennoch schadet es nie, freundlich nach Rabatten zu fragen, speziell in der Nebensaison oder bei längeren Aufenthalten.
Gerade nebenan findet ein "Öko-Tourismus-Projekt" statt, wo ein Teil der gefährdeten Mangrovenwälder geschützt wird und über einen Pfad unkompliziert erkundet werden kann. In der Mitte der Parks werden auch Bootstouren angeboten, wo der Startpreis allerdings recht hoch angesetzt wird. Achtung, hier spricht kaum ein Angestellter Englisch oder sonst eine Fremdsprache.Ebenfalls nicht weit entfernt liegt ein recht schöner Wasserfall landeinwärts, die Wegbeschreibung fällt einfach aus und wird von jedem Unterkunftbesitzer gegeben. Wer etwas zocken will, der kann über die Brücke zur nahe liegenden Grenze Hat Lek fahren, wo ein Riesenpalast mit Casino auf einmal das Landschaftsbild verzerrt (in Thailand ist Glückspiel illegal, deswegen strömen am Wochenende reiche Thais über die Grenze um hier ihr Geld zu verjubeln). Nahe liegt (wahrscheinlich für die gelangweilten Kinder der spielsüchtigen Thais gedacht) eine "Safari World", welche eine Mischung aus Zoo und Themenpark ist. In letzter Zeit war jene jedoch öfter geschlossen und Gerüchte wurden laut, dass sie verlegt wird.
Es ist sicherlich auch hilfreich zu wissen, dass man in Kro Koh Kong bevorzugt mit Thai Baht und US Dollar zahlen kann/soll. Riel wird zwar genommen, jedoch eher ungern. Dollarnoten sollten unbeschädigt sein, da es durchaus vorkommen kann, dass selbst bei einem nur fehlenden Quadratmillimeter der Schein als unkomplett und damit ungültig angesehen wird.Koh Kong Reiseführer von upperception Ist dieser Text veraltet?
Nice if you're passing through. For two to three nights quite enjoyable... Get a moped and discover the things around but don't spend too much time with the "town" itself as it's rather "hopeless".
2009-06-15 / / Missbrauch melden
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