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5 tripwolf-Mitglieder mögen Sihanoukville
Foto von m.handler
von upperception
Die im zentralen Süden gelegene Stadt Sihanoukville, benannt nach dem ehemaligen König Norodom Sihanouk bildet mit Siem Reap das touristische Zentrum Kambodschas. Mit knapp 250.000 Einwohnern ist das verschlafene Städtchen übersichtlich und lädt zur Entspannung vom sonst eher nervenzehrenden Land ein.
Umgeben von Stränden wird dem Besucher hier nicht so schnell langweilig. Victory- und Independance Beach im Westen sind noch sehr beliebt unter Backpackern, werden jedoch bald von den entstehenden Luxusresorts vertrieben werden. Ausserdem hört man des öfteren von Überfällen und Vergewaltigungen in der Gegend in nächtlichen Stunden. Sokha Beach ist sehr schön, jedoch fast zur Gänze im privaten Besitz eines Nobeltempels, der den externen Gast beim Baden sofort zur Kasse bittet. Serendipity und Oachheuteal Beach bilden sicherlich das Zentrum des Geschehens, da sie auch am leichtesten zu erreichen sind. Hier reihen sich Bars neben Restaurants und Nachtclubs und egal ob bei Tag oder bei Nacht besucht - hier ist immer viel los, dem einen oder anderen vielleicht zu viel. Dafür gibts dann aber den noch weiter nach Osten gelegene Otres Beach, welcher relativ entspannte Atmosphäre bietet und neben westlichen auch einheimische Besucher anzieht.
Zentrum hat die Stadt nicht wirklich, die dreispurige Haupstrasse vom "Golden Lions"-Kreisverkehr weg stadteinwärts markiert noch am ehesten "Downtown", wobei hier die zwei unmittelbar gegenüberliegenden Tankstellen das Konsumzentrum darstellen, da hier alles Essentielle in direkter Nähe liegt (Markt, Restaurants, Apotheken und Supermarkt). Eine Rundfahrt mit dem Moped fällt hier eher kurz aus und kann in ein bis zwei Stunden absolviert werden, allein schon zur Orientierung kann dies sehr hilfreich sein.
Eine Unterkunft zu finden ist in Sihanoukville relativ leicht. Von der Budgetabsteige bis zum Luxusbunker ist hier alles zu haben und auch leicht zu finden. Fast überall werden "Gratis-Stadtkarten" verteilt, welche jedoch eine eher unbrauchbare Karte der Stadt selbst beinhalten, dafür aber umso mehr Werbeannouncen, die aber manchmal sogar hilfreich sein können. Abhängig von der Aufenthaltslänge und -absicht sollte man vorrangig suchen, denn manche Unterkünfte bieten erhebliche Rabatte bei längerem Verbleib und andere hingegen sind näher am Partygeschehen. Wenn möglich sollte man Tuk Tuk Fahrer vermeiden, die einem nach Ankunft sofort in das Guesthouse ihrer Wahl befördern wollen, denn diese sind logischerweise von jenen angeheuert und streichen sich (auf Kosten des Besuchers) noch eine Provision ein (die Fahrt muss man trotzdem bezahlen). In der Nebensaison lohnt es sich übrigens, auch bei nur ein paar Nächten schon wegen dem Preis nachzuverhandeln, solange man dies mit Charme macht.
In den Touristenzentren werden überall verschiedenste Touren angeboten, welche auch grundsätzlich alle als relativ sicher gelten. Um Sihanoukville herum sind mehrere Inseln, die regelrecht darauf warten entdeckt zu werden. Verschiedene Anbieter bieten verschiedene Modelle von Ausflügen oder auch Trips bzw. Tauch- oder Schnorchelabenteuer an, die jedoch im Preis stark variieren können. Wer die Geduld hat sollte sich hier die Runde fragen, da hier wirklich eine nette Portion Geld gespart werden kann. Der negative Beigeschmack ist leider, dass die meisten Inseln bereits an Investoren verkauft sind und sehr bald Baugrund für diverse Luxustempel sein werden, also Beeilung.
Das Nachtleben in Sihanoukville ist besonders an den beiden Hauptstränden zu beobachten (Serendipity und Ochheuteal) und zieht Nacht für Nacht große Mengen an vorwiegend westlichen Reisenden an. Die Auswahl ist sehr groß und auch das Angebot ist stark westlich orientiert (meist auch westlich geführt) und versucht jede Nacht aufs Neue Kunden auf verschiedenste Weise anzuwerben. Entweder werden Flyer verteilt, Poster aufgehängt, Announcen in Gratis-Stadtkarten platziert oder Tuk Tuk Fahrer angeheuert, den Partygeher zur entsprechenden Location zu locken. Dort gibt es dann in der Regel so ziemlich alles, was man auch von zuhause kennt: Gratis Eintritt und Getränk für Frauen, Disco bis in die Morgenstunden, kübelweise Alkohol, Miss Wet Shirt Bewerbe, verschiedenste Trinkspiele und diverse Showeinlagen. Wer also jungen mit Camcordern bewaffneten Touristengruppen zusehen will, wie sie sich vor laufender Kamera unter starken Alkoholeinfluss fast schon im Kampf zum Narren machen ist hier an der richtigen Adresse. Es scheint, als habe sich dieser Stadtteil ausschließlich der Befriedigung der Party- und Konsumansprüche der Touristen verschrieben zu haben und entsprechend wird hier auch gewirtschaftet. Dennoch kann es eine nötige Abwechslung und vor allem Ablenkung zum sonst eher tristen Kambodscha sein.
Gefahren:
In Sihanoukville ist im Prinzip alles in fremden und kaum etwas in Khmer-Händen. Der Hochseehafen sowie das Meiste der Industrie wird von China aus gesteuert und der Tourismus ist fest ist westlichen bzw. russischen Händen. Als klare Folge sehen die Khmers das Geld in ihren Händen zerrinnen und wollen auch ein Stück vom Kuchen. Da die Bildungslage in Kambodscha in einem horrenden Zustand ist, wissen die meisten nicht wie, und das hat jenes zur Folge:
Der Kampf um jeden einzelnen Dollar ist für Khmers der bittere Alltag, egal ob Tuk-Tuk Fahrer, Strassenverkäufer, Drogendealer oder Marktstandbesitzer. Manche kommen aber leider nicht so weit und müssen daher auf illegale Geldbeschaffung zurückgreifen. "Bag-Snatching" ist eine beliebte solcher Methoden, wo auf einem Moped dem Opfer (meist ebenfalls Mopedfahrer) die freiliegende Tasche einfach vom Körper gerissen wird. Logische Konsequenz - nur Rucksäcke und Bauchtaschen tragen, welche nicht mit einem Satz entrissen werden können. Auch für alleinreisende Frauen empfiehlt sich bei nächtlichen Ausritten stets (männliche) Begleitung bei sich zu haben.
Eine weitere große Gefahr stellt das Mopedfahren selbst dar, denn in Sihanoukville wurden erst im Dezember 2008 erstmals Ampeln installiert. Den Einwohnern selbst ist das aber gelinde gesagt herzlich egal und deswegen kann dies durchaus zu einer Gefahr werden (speziell bei der Strassenhierarchie Kambodschas). Idealerweise immer die anderen Verkehrsteilnehmer beobachten und dem Verhalten folgen (selbst wenn die Ampel auf rot steht) bzw. sich von unübersichtlichen Stellen auf der Strasse fernhalten, damit man im Notfall jederzeit anhalten kann.
Wer am Serendipity und am Ochheuteal Beach liegt wird spätestens nach 5min von Kindern umringt sein, welche entweder Halsketten, Armbänder, Uhren oder sonstigen Kram verkaufen wollen. Diese Kinder unterliegen meist einem Mafia-artigen System, welche die Kleinen gezielt darauf ausbildet, ihre "süße Ausstrahlung" für Verkaufsstrategien einzusetzen. Um gegen dieses Problem vorzugehen wird von allen Seiten geraten NICHT von Kindern zu kaufen. An den selben Stränden ist das Drogenproblem das nächste. An den jeweiligen Zugängen zum Meer wird man traditionell zuerst gefragt ob man etwas essen oder trinken will, wenn nein, ob man ein Tuk Tuk oder Taxi irgendwohin braucht, wenn das nicht, ob man Drogen braucht. Dabei bieten die Händler (welche angeblich eine Verbindung der Tuk Tuk Fahrer ist) mehr oder weniger alles an, was man sich substanziell vorstellen kann. Unabhängig davon, dass Drogen den Körper zerstören und schwere gesundheitliche Folgen mit sich bringen ist es hier NOCH gefährlicher, da erstens das Klima einen erheblichen Beitrag zur Wirkung (und Konsequenzen) liefert, die Substanzen selbst meist unrein bzw. falsch bezeichnet oder zu stark sind und drittens, weil die Polizei bzw. die Händler selbst bereits die Nebengeschäfte, die dadurch entstehen können schon gerochen haben. So kann es leicht passieren, dass man gerade stolz die Droge seiner Wahl erstanden hat, um an der Ecke schon von einem Polizisten abgepasst wird, dem Konsumenten die Substanz und eine nette Summe Geld abgenommen, um dem Verkäufer es dann wieder in die Hand zu drücken und die Sache auf ein Neues losgeht. Aufgrund der Sucht auch vieler Inländer kommt es aufgrund der Beschaffungskriminalität auf jenen beiden Stränden immer wieder zu Diebstählen (auch tagsüber), also nie Wertgegenstände dorthin mitnehmen.
Sihanoukville Reiseführer zuletzt geändert von upperception diesen Text bearbeiten
Restaurant Chez Lionel
Royal Indian Cuisine Halal,. Schwester Restaurant Maharadscha in Siem Reap. Lieblings-Treffpunkt der beiden Expiates & Tourist Curry Liebhaber, aufgrund seiner Frische, Hygiene & Authentic Vorbereitung....
Hotel The Independence Hotel Sihanoukville
Preise ab
Preiskategorie: mittleres Niveau , Adresse: Street 2 Thnou, Sangkat 03, Khan Mittapheap, Sihanoukville, Cambodia , Klassifizierung:
may be nice for fun-holiday-tripper but to me it was too western geared and overrun by the wrong people. everybody aggressively tries to make money and if that doesn't work people sometimes turn to crime too. the beaches are nice but not great, the atmosphere is like hat rin (ko pha nghan), mallorca or kuta (bali) and the people are much alike. A nice place for inbetween, but nothing deep to consider for a "serious traveller".
2009-06-15 / / Missbrauch melden
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