Trotz des U-Bahn-Baus haben Sie von den Café-Terrassen aus einen schönen Ausblick auf das Rathaus, den Jan-von-Werth-Brunnen und die "Hüsjer bunt om Aldermaat" (Häuschen bunt am Alter Markt), wie sie in einem volkstümlichen Schlager besungen werden. Unter der Dachrinne des Hauses Nr. 24 streckt Ihnen die Figur des "Kallendressers" (Dachrinnenscheißer) das nackte Gesäß entgegen. Der Kabarettist Jürgen Becker versichert aber, bei der Verrichtung der Notdurft schone der Kallendresser die Teller der Touristen.
Der Jan-von-Werth-Brunnen geht auf eine Sage zurück: Jan von Werth war ein Bauernbursche, der der Magd Griet nicht fein genug war. Als er am Ende des Dreißigjährigen Krieges als stolzer Reitergeneral in seine Heimatstadt zurückkam, saß Griet als Blumenfrau am Stadttor und musste nun bedauern, ihn nicht geheiratet zu haben. Der Brunnen stammt aus dem Jahre 1884. Bahnen und Busse: Dom/Hbf. oder Heumarkt
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