Wie eine kleine Schatztruhe steht das reich verzierte Gebäude an der Stirnseite des Naschmarkts. Der erste Barockbau Leipzigs entstand 1678/79 auf Drängen der Kaufleute, die ihre Geschäfte nicht länger in der engen Holzbude auf dem Markt tätigen wollten. Geld und Neuigkeiten wechselten fortan im Obergeschoss der Börse die Besitzer. In den Gewölben boten Kaufleute ihre Waren feil. Genascht wurde auf dem Platz immer: Früher brachten Salz- und Brotverkäufer sowie Garküchen ihre Speisen unters Volk. Heute sitzt man gern an Cafétischen zu Füßen des Goethe-Denkmals. Wer genau hinschaut, entdeckt am Sockel die Dichter-Freundinnen Friederike Oeser und Käthchen Schönkopf. Schöngeistiges auch in der Börse: Im Saal finden Konzerte und Lesungen statt. Naschmarkt alle Straßenbahnen ins Zentrum, Goerdelerring Bus 89, Markt
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