Leipzigs berühmteste Schankstube, in der sich Faust-Mythos und Gasthaustradition zu einem belebenden Elixier vermischen. Angefangen hat alles mit Heinrich Stromer aus dem Städtchen Auerbach in der Oberpfalz. Er betrieb zu Beginn des 16. Jhs. einen Ausschank in den Kellergewölben. 100 Jahre später machten die Geschichten vom Leipziger Fassritt des Schwarzmagiers Faust die Runde. Flugs beauftragte Stromers Urenkel den Leipziger Maler Andreas Brettschneider, Bilder vom Fassritt zu malen, und datierte sie vor auf 1525. Von Auerbachs Aura ließ sich auch Goethe beeindrucken: Die Gaststube wurde ein Schauplatz im „Faust“. Auch jetzt geht es in den schön sanierten Kreuzgewölben munter und herzhaft zu. Der Mephisto der heutigen Fasskellerzeremonie (Anmeldung Tel. 216100) ist ein Scharlatan aus Überzeugung. Mädlerpassage alle Straßenbahnen ins Zentrum, Augustusplatz
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