Er war Potsdams baukünstlerisches Zentrum mit Stadtschloss, Rathaus und Nikolaikirche - bis zu seiner Zerstörung im April 1945. Wo das 1959/60 abgetragene Barockschloss stand, fahren heute Autos und Straßenbahn. Festlicher Eingang zum Schloss war das Fortunaportal, dessen Wiederaufbau 2002 mit dem Aufsetzen der vergoldeten Namensgeberin abgeschlossen wurde. Der zum Schloss gehörende Lustgarten war mehrmals umgestaltet worden. Anhand von 300 Jahre alten Zeichnungen wurde nun der sogenannte Neue Lustgarten geschaffen.
Die Nikolaikirche, ein bedeutendes Bauwerk des Klassizismus, beherrscht nach dem 1981 vollendeten Wiederaufbau den Alten Markt. Das Alte Rathaus an der Ostseite ist mit dem benachbarten Knobelsdorffhaus durch einen Zwischentrakt verbunden, der das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Haus des Bäckermeisters Windelband ersetzt.
Der 20 m hohe Obelisk stammt von Knobelsdorff. Den Schaft zierten einst vier Bildnismedaillons von Kurfürsten und Königen. 1978/79 wurde der baufällig gewordene Obelisk neu aufgebaut, statt der Hohenzollernbildnisse bekam er die von prominenten Potsdamer Baumeistern: Knobelsdorff, Gontard, Schinkel, Persius. Straßenbahn 91, 92, 93, 96, 99, X98, Bus 695
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