Potsdams größter Stadtteil, vor allem bekannt als Medienstandort, ist 1938 durch den Zusammenschluss von Nowawes und der Villenkolonie Neu-Babelsberg entstanden. Ein Jahr später kam die junge Stadt zu Potsdam. Zentrum von Babelsberg ist der Weberplatz, einst der Mittelpunkt der alten Weber- und Arbeitersiedlung Nowawes. Unweit der 250 Jahre alten Friedrichskirche und dem backsteinernen Rathaus, begrenzt von der Karl-Gruhl-, der Karl-Liebknecht- und der Rudolf-Breitscheid-Straße, haben sich einige der flachen Weberhäuschen erhalten. Im Karl-Liebknecht-Stadion trägt der Frauenfußballclub 1. FFC Turbine Potsdam seine Spiele aus.
Überregional bekannt wurde der Name Babelsberg durch das gleichnamige Schloss und durch die am Rand des Stadtteils liegenden Babelsberger Filmstudios. 1912 begann in Babelsberg die Produktion von Spielfilmen, deren Stars schon damals in der Nähe, am Ufer des Griebnitzsees, in prachtvollen Villen wohnten (siehe auch Kapitel „Stadtspaziergänge"). Straßenbahn 94, 99, Bus 601, 690, 694, S-Bahn
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