Ende des 18. Jhs. besaß hier Friedrich Wilhelm I. eine der zahlreichen Meiereien, in der er acht ostfriesische Kühe hielt, die frische Milch für den Hof lieferten. Die Bebauung in dem Gebiet zwischen Brandenburger Tor, Park Sanssouci und Havel begann nach 1870. Rückgrat bildet die nach Brandenburg führende Zeppelinstraße. Vom ehemaligen Landeplatz für Luftschiffe ist nichts erhalten. Die neogotische Erlöserkirche entstand 1896-98. Touristischer Anziehungspunkt ist das einer maurischen Moschee nachgebildete Dampfmaschinenhaus von Sanssouci an der Neustädter Havelbucht.
Kiewitt heißt eine südöstlich der Zeppelinstraße in die Havel vorspringende Landzunge, deren erste Häuser 1936 und deren letzte 1973 entstanden. Von hier aus tuckert eine kleine Fähre über die Havel zur Insel Hermannswerder, die der Judengraben vom Festland trennt. Straßenbahn 91, 94, X98, Bus X15, 695
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