Meisterwerke europäischer Malerei
Das Bildermuseum gehört zu den wichtigsten der Stadt. Das unterstreicht die zentrale Lage des kubusförmigen Neubaus auf dem Sachsenplatz. Von den weiten Kunstsälen im Unter- und Obergeschoss über Lichthöfe und schier unendliche Treppenhäuser bis in die Winkel kleiner Ausstellungsräume ermöglicht das Bildermuseum einen Streifzug durch die Kunstgeschichte von den Alten Meistern bis zur Gegenwartskunst. Die Bestände des Museums umfassen ca. 3000 Gemälde plus 55000 Zeichnungen und druckgrafische Blätter! Einen Schwerpunkt bilden die Werke Lucas Cranachs d. Ä. Die flämische Malerei des 17. Jhs. ist mit Gemälden von Rubens und aus der Rubens-Werkstatt vertreten. Den Weg ins 20. Jh. markieren der Leipziger Künstler Max Klinger sowie Max Liebermann, Lovis Corinth, Oskar Kokoschka und Max Beckmann. Natürlich ist im Bereich der DDR-Kunst die Leipziger Schule vertreten, u.a. mit Werken von Wolfgang Mattheuer oder Bernhard Heisig. Neo Rauch spielt für die Gegenwartskunst eine herausragende Rolle. Außerdem hat BMW dem Museum die „AutoWerke“ geschenkt, 75 Foto- und Videoarbeiten international anerkannter Künstler zum Thema Mobilität. Die zeitgenössische Kunst war den Museums-Gründervätern im Leipziger Kunstverein ein Herzensanliegen. 1848 eröffneten sie im Westflügel der Bürgerschule das erste Bildermuseum der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Museum im ehemaligen Reichsgericht am Simsonplatz untergebracht. Eintritt 11 Euro (Sammlung und Wechselausstellung) alle Straßenbahnen ins Zentrum, Hauptbahnhof


