Das Chinesische Haus (1754-1857 von Büring) schmücken vergoldete, lebensgroße Chinesenfiguren, die zu den Hauptleistungen des friderizianischen Rokoko zählen. Wer genau hinschaut, wird aber feststellen, dass es sich nicht um Chinesen, sondern um theatralisch verkleidete, langnasige Europäer handelt.
Im Inneren des prachtvollen Hauses wird japanisches und chinesisches Porzellan gezeigt. Zu den ältesten Stücken gehört eine Schale mit blauer Unterglasmalerei aus der späten Ming-Dynastie (16./17. Jh.), zu sehen im untersten Fach des linken Kabinetts. Der freundlich lächelnde Dickbauchbuddha in der Etagere I stammt aus der berühmten Meißner Porzellanmanufaktur, 1762 wurde er hergestellt. Park Sanssouci Straßenbahn 91, 94, X98
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