Ein faszinierendes Museum der Natur! Im Nutzpflanzenhaus wächst die Papyrusstaude, aus deren Stängelmark die Ägypter vor 5000 Jahren Papier hergestellt haben. Der auf Java beheimatete Riesenbambus im Palmenhaus kann am Tag bis zu einem halben Meter in die Höhe schießen. Magische Anziehungskraft auf Besucher haben die Früchte der riesigen Bananenstauden. Es lohnt aber nicht, in einem unbeaufsichtigten Augenblick danach zu grapschen - sie sind ungenießbar, im Inneren fast völlig von Samen ausgefüllt. Interessant ist auch das Sukkulentenhaus, in dem 400 verschiedene Kakteenarten kultiviert werden.
Insgesamt sind in den Schauhäusern 4300 tropische und subtropische Pflanzen zu sehen, im neuen Palmenhaus wachsen etwa 20 verschiedene Palmenarten aus allen Kontinenten. Und in den Freilandanlagen gedeihen nochmals rund 5000 Pflanzenarten.
Eine Augenweide bietet der Rhododendronhang: Die Blütezeit beginnt im März und endet Mitte Juni. Der heute zur Universität Potsdam gehörende Botanische Garten ging aus dem „Terrassenquartier“ der Hofgärtnerei von Sanssouci hervor. Gewächshäuser: April-Sept. tgl. 9.30-17, Okt.-März 9.30-16 Uhr, Freilandanlagen: ganzjährig ab 8 Uhr bis Sonnenuntergang Maulbeerallee 2 Bus 695
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