Noch vor dem Ersten Weltkrieg war Gdynia, 10 km nördlich von Sopot, ein kleines Fischerdorf. Der beispiellos steile Aufstieg begann, als Gdynia nach dem Ersten Weltkrieg zum wichtigsten Hafen der wieder gegründeten Republik Polen wurde: Innerhalb weniger Jahrzehnte stieg die Einwohnerzahl auf 240000. Das riesige Hafengelände prägt die jüngste Stadt der Polnischen Ostseeküste. Sehenswürdigkeiten aus Backsteingotik und Barock hat sie natürlich nicht zu bieten, dafür eine vom Bauhausstil geprägte moderne City mit Geschäften, stimmungsvollen Cafés und Restaurants längs der beiden Boulevards Starowiejska und Swiętojańska. Originell ist das schwimmende Lokal Viking II in einem nachgebauten Wikingerboot an der Südmole gleich neben den Museumsschiffen (Al. Zjednoczenia | Tel. 0586614621 | €€). Beim abendlichen Kneipenbummel geht nichts über den Pub Donegal - ein uriges Stück Irland mitten in Gdynia, meist rappelvoll, tolle Stimmung (ul. Zgoda 10 | Tel. 0586204623 | €). Einen Ausflug wert ist Gdynia aber v.a. des Ozeanografischen Museums wegen: In 30 großen Seewasseraquarien tummeln sich Meeresschildkröten, bunte tropische Fische und Seesterne, Piranhas und Haie (Mai-Aug. Di-So 9-19, sonst 10-17 Uhr | Al. Zjednoczenia 1 | http://www.akwarium.gdynia.pl). Auskunft: Pl. Konstytucji 1 | Hauptbahnhof | Tel./Fax 0586285466 | http://www.gdynia.pl
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