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Foto von flickr


Der 790 000 ha große Virunga-Nationalpark, bis 1969 Albert-Nationalpark genannt, umfasst ein Naturschutzgebiet, das in Afrika in der Demokratischen Republik Kongo und den angrenzenden Ländern Ruanda und Uganda liegt.
Der schon 1929 gegründete und somit älteste Nationalpark Afrikas befindet sich direkt östlich der großen Zentralafrikanischen Schwelle und größtenteils im langgestreckten Großen Afrikanischen Grabenbruch. Er erstreckt sich auf bis zu 300 km Länge und 150 km Breite vom Kiwusee über die Virunga-Vulkane und den Eduardsee bis in die Grabenbruch-Gegend nördlich des Ruwenzori-Gebirges.
Seit 1979 ist der durch die Berggorillas (2004: 380 Tiere) berühmte Nationalpark Weltnaturerbe der UNESCO. Der Park umfasst eine der Regionen mit der größten Artenvielfalt Afrikas. Seit 1994 steht er auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes. Grund dafür war die riesige Flüchtlingswelle, die damals nach dem Völkermord in Ruanda in die Region drängte. Der Bedarf an Feuerholz von fast einer Million Menschen, die in Camps innerhalb des Parks Zuflucht suchten, bedrohte den Baumbestand des Parks in seiner Gesamtheit. Heutzutage sind nach Schätzungen noch 90.000 Siedler auf dem Gebiet des Parks. Mehrere bewaffnete Gruppen operieren dort, zu deren Bekämpfung wiederum die kongolesische Armee bis zu vier Brigaden (2006) in der Region zusammen gezogen hat.
In der Gegend wurde 1901 das Okapi entdeckt. (...) mehr...
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