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Die al-Aqsa-Moschee ist eine Moschee auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt. Bei vielen Muslimen gilt sie als die drittwichtigste Moschee des Islam nach der al-Haram-Moschee mit dem zentralen Heiligtum der Kaaba in Mekka und der Prophetenmoschee mit dem Grab des Propheten Mohammed in Medina.
Die al-Aqsa-Moschee entstand wahrscheinlich erst nach dem Bau des Felsendoms. Möglicherweise der Sohn Abd al-Maliks, al-Walid I. (705–715 n. Chr.), ließ die typische Moscheekuppel auf das Dach der dort stehenden christlichen Basilika St. Maria setzen, welche damit zu einem Ort der Niederwerfung (= Moschee) vor Allah wurde.
Der heutige Name al-masdschid al-aqsā („Die entfernteste Moschee“) nimmt Bezug auf einen Koranvers, den Rudi Paret wie folgt übersetzt:
Die al-Aqsa-Moschee wurde als die im Koran genannte "ferne Kultstätte" verstanden. Tatsächlich wurde sie jedoch erst 90 Jahre nach dem im Koran geschilderten Ereignis erbaut.
Bei der Eroberung Jerusalems 1099 im Ersten Kreuzzug wurden hier zehntausend Menschen geköpft. Zur Zeit des Königreichs Jerusalem befand sich in einem Teil der Moschee der Königspalast. In dieser Zeit wurden die Fundamente ausgebaut, um Platz für Ställe und Aufbewahrungsräume zu schaffen. 1118 ließ sich der von Hugo von Payns gegründete Templerorden in einem Flügel der Moschee nieder.
Nach der Rückeroberung durch Saladin wurde das Gebäude wieder in eine Moschee umgestaltet. Saladin nahm am 9. Oktober 1187 an einem großen Dankesgottedienst teil. Nach dem Frieden von Jaffa von 1229 blieb die Moschee wie das ganze Tempelviertel mit dem Felsendom in muslimischen Händen. (...) mehr...
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