Ein ehemaliger Palast, der außergewöhnliche Artefakte aus der Geschichte Tunesiens beherbergt
Das archäologische Museum zeigt eine der größten römischen Mosaikensammlungen weltweit. Die Mythenwelt Roms, nordtunesische Landschaften, das Getier des Meers und der Lüfte - diese Motive finden sich zu opulenten Tableaus gelegt an Böden und Wänden des ehemaligen Beypalasts. Zu den berühmten Mosaiken zählt eine Darstellung des Dichters Vergil, dem zwei Musen die Verse der »Aeneis« eingeben (3. Jh.). Das Museum beleuchtet auch die punische Zeit, z. B. mit Dämonenmasken und Grabstelen vom Opferplatz Tophet. Das frühchristliche Tunesien repräsentiert u. a. ein wertvolles Taufbecken (6. Jh.) aus Kelibia. Quartier Bardo am Ende der Avenue du 20 Mars, Di-So April-Sept. 9-17, Okt. bis März 9.30-16.30 Uhr, 5 TND



