Sie ist die Stadt mit den zwei Gesichtern: Das Nordgesicht ist auch heute noch gezeichnet vom Bergbau, obwohl hier bereits 1986 der „Deckel auf den letzten Pütt“ kam.
Noch immer überragen Schornsteine und Fördergerüste der Zeche Zollverein die Stadt, aber sie sind zu Symbolen für einen spektakulären Neuanfang geworden.
Das Südgesicht Essens ist der Ruhr zugewandt: Wäldchen, sanfte Hänge über dem Fluss, Villenviertel. Die Fachwerkorte Werden und Kettwig bilden den südlichen Rand dieser kontrastreichen Stadt. In der Mitte liegt Essens Handels- und Dienstleistungszentrum mit den typischen Einkaufsstraßen. Nicht zu übersehen sind die Bürotürme der großen Konzerne, die sich zu einer protzigen Skyline formieren: Essen demonstriert gerade hier, dass es schon lange keine Bergbaustadt mehr ist und nun auch zun Recht - stellvertretend für die ganze Region - den Titel der „Kulturhauptstadt 2010“ trägt.
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