Eine Stadt mit schillernder Vergangenheit und faszinierender Gegenwart
Heidelberg, du feine …« - kaum einer Stadt schmeichelten große Literaten mehr. Für die Dichter der Romantik war Heidelberg ein magischer Ort, und der so entstandene Mythos ging um die Welt. Joseph Freiherr von Eichendorff sah die Stadt als etwas Vollkommenes, »als gäb es nichts Gemeines auf der Welt«, für Jean Paul war sie »göttlich in Umgebung und schön im Innern«. Tatsächlich wird die Schönheit Heidelbergs stark durch die Natur bestimmt, in die sie eingebettet ist. Das Panorama der Berge, die idyllische Lage am Austritt des Neckars aus dem Odenwald und die malerischen Häuser und Gassen bewirken den harmonischen Einklang, der die Besucher sofort für Heidelberg einnimmt. Heidelberg mit seinen 130 000 Einwohnern ist eine alte und gleichzeitig ganz junge Stadt, der ihre Vergangenheit nicht zur Last wird. Die Quelle ihrer Jugendlichkeit sind die 33 000 Studierenden an der ältesten Universität Deutschlands, die nach Prag und Wien die dritte Universität auf dem Boden des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation war. Das studentische Milieu prägt natürlich auch die Szene, die immer bunter, unterhaltsamer und ereignisreicher geworden ist. In den Gassen der Altstadt gibt es zahlreiche kleine Kneipen, Bistros, Pizzerien, Bierhäuser, Weinstuben und Bars, Jazzclubs und Diskos. Besonders an Sommerabenden ist die Altstadt im oberen Teil um die Heiliggeistkirche eine einzige Vergnügungsstätte, Nachtschwärmer können hier bis zwei oder drei Uhr morgens tanzen.


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