Im Hafen der Hipness
Weil Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs große Teile der Stadt zerstörten, fehlen der zweitgrößten Stadt der Niederlande heute die eng gedrängten Backsteinbauten und malerischen Gässchen, die Amsterdam oder Utrecht so gemütlich machen. Doch der Wiederaufbau und der ständige Fluss von Menschen und Gütern in einem der wichtigsten Häfen Europas hat auch etwas Gutes: In Rotterdam hat sich der Geist der Urbanität eingenistet. Die Stadt wurde zum modernen, (multi-)kulturellen Zentrum, von dem Impulse für Design, Kunst und Architektur ausgehen. Die Innenstadt Rotterdams ist vom Hauptbahnhof aus leicht zu Fuß zu erkunden: Von der Fußgängerzone und dem zentralen Eendrachtsplein ist es nicht weit zum "Museumspark" und den kulturellen Höhepunkten. Das Museum Bojmans van Beuningen versammelt alte Gemälde und moderne Kunst und Design, das Witte de With Center for Contemporary Art ist die erste Adresse für radikal Zeitgenössisches. Diverse Tour-Unternehmer bieten Ausflüge in den Hafen von Rotterdam an. Wer nach dem Trip den Fluss Maas über die markante Erasmusbrücke überquert, findet im „Hotel New York" eines der hippsten Restaurant der Stadt - angesiedelt in einem Hotel, in dem einst Auswanderer vor der Fahrt nach Übersee ihre letzte Nacht verbrachten.

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