Grüne Oase für Spaß und Sport, mit Wurstelprater und Riesenrad
Diese fast 15 km lange, von Altwasserarmen durchzogene Wald- und Wiesenlandschaft nahmen die Wiener schon 1766 als Erholungsgebiet in Beschlag, nachdem Joseph II. das kaiserliche Jagdgebiet allgemein zugänglich gemacht hatte. Bis heute bildet der Prater eine der großen grünen Lungen der Stadt. Sportfreunden stehen ein weit verzweigtes Rad- und Spazierwegenetz, Tennisplätze, ein Golfplatz, eine Trab- und eine Galopprennbahn, ein Rad- und ein Fußballstadion zur Verfügung.
Im westlichen, stadtnahen Bereich entstand schon im frühen 19. Jh. ein Sammelsurium von Vergnügungsstätten und Gasthäusern, der sogenannte Wurstelprater. Ein Rest von nostalgischem Flair ist in dem heutigen Vergnügungspark noch immer zu spüren: in altmodischen Geisterbahnen und Lachkabinetten, an Schießbuden und in Biergärten. Dazwischen hat sich längst die übliche Unterhaltungsmaschinerie vom neonblinkenden Spielsalon bis zu Hightech-Schleudern breitgemacht.
Zu den „Pflichten“ jedes Stadtbesuchers zählt die gut zehnminütige Fahrt mit dem Riesenrad, einer 1896/97 errichteten, 67 m hohen Eisenkonstruktion, die als eines der Wiener Wahrzeichen gilt und als Kulisse in Carol Reeds Nachkriegsthriller „Der dritte Mann“ weltberühmt wurde. Von den roten Kabinen genießen Sie einen wunderschönen Blick auf den Prater, die inneren und östlichen Stadtbezirke (tgl. Nov.-Feb. 10-20, März-April und Okt. 10-22, Mai-Sept. 9 bis 24 Uhr 8 Euro http://www.wienerriesenrad.com). Unweit des Riesenrads hat die Liliputbahn, eine 4 km lange Schmalspurbahn, ihre Abfahrtsstelle. Daneben bietet ein Planetarium Exkursionen in den Sternenhimmel (Tel. 72954940). Wurstelprater Straßenbahn O, 5, 21, S-Bahn 1, 3, 7, 15, U 1 Praterstern

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