Keimzelle der Salzburger Kirche und anrührendster Friedhof der Stadt.
Die Benediktiner-Erzabtei, im Jahr 582, einigen Quellen nach erst 696 vom hl. Rupert gegründet, gilt als ältestes noch bestehendes Kloster im deutschen Sprachraum, dessen Äbte auch Bischöfe und Erzbischöfe waren. Die Ursprünge des anrührendsten der Salzburger Friedhöfe reichen bis in die spätromanische Zeit zurück. Hier liegen der Dombaumeister Santino Solari, der Architekt Clemens Holzmeister und, in der sogenannten Kommunengruft, Johann Michael Haydn und Mozarts Schwester Nannerl begraben. Auf dem Friedhof gibt es neben kunstvoll gearbeiteten, schmiedeeisernen Grabkreuzen mehrere Kapellen, bemerkenswerte Gruftarkaden und Höhlenkrichen (Katakomben).
Über dem Mausoleum aus dem 5. Jh. wurde 1125-47 die Stiftskirche St. Peter errichtet, die einzige erhaltene hochromanische Basilika der Stadt, mit Altarbildern von Johann Martin Schmidt (Kremser Schmidt). Friedhof April-Sept. tgl. 6.30-19 Uhr, Okt.-März bis 18 Uhr

