Tizians, Breughels, Rembrandts etc.
Das „Kunsthistorische“, ein Werk der Ringstraßenarchitekten Gottfried Semper und Karl von Hasenauer, gehört zu den großen Museen der Welt. Seine Bestände sind das Ergebnis der Sammelleidenschaft von kunstsinnigen Habsburgern, die seit dem 16. Jh. systematisch Kostbarkeiten anhäuften. Das Herzstück bildet die Gemäldegalerie im 1. Stock. Sie ist weltweit die viertgrößte ihrer Art. Zu ihren Schätzen zählen zahlreiche Hauptwerke von Breughel, Rubens, Rembrandt, Dürer, Raffael, Tizian, Tintoretto, Veronese, Caravaggio, Velázquez und anderen Meistern der italienischen, französischen, spanischen und niederländisch-flämischen Malerei vom späten 15. bis ins 17. Jh. Den zweiten Schwerpunkt der Sammlung bildet die Kunstkammer mit kostbaren Goldschmiede-, Steinschneide- und Elfenbeinarbeiten, Automaten, Uhren, astrologischem Gerät und vielem mehr. Beachtenswert sind auch die herrlichen Wand- und Deckenbilder von Ernst und Gustav Klimt, Michael Munkáczy, Hans Makart und anderen.
Ferner beherbergt der gegen Ende des 19. Jhs. eröffnete Prachtbau an der Ringstraße ein Münzkabinett, eine ägyptisch-orientalische und eine Antikensammlung. Im Kuppelsaal wird jeden Donnerstag Abendessen serviert, sonntags gibt es Brunch mit einer Sonderführung (Reservierung: Tel. 5261361). In die Neue Burg ausgelagert sind die Sammlung alter Musikinstrumente, die Hofjagd- und Rüstkammer sowie das Ephesosmuseum. Hauptgebäude Di-Mi, Fr-So 10 bis 18 Uhr, Do 10-21 Uhr Eintritt 10 Euro Burgring 5 Eingang Maria-Theresien-Platz Straßenbahn D, J, 1, 2, Bus 57 A, U2 Babenbergerstraße, U 3 Volkstheater, Neue Burg, Heldenplatz





