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Caracas

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Caracas

Caracas wird erwachsen

Über drei Millionen Caraqueños können nicht irren. Deswegen entdeckt man Caracas - von vielen Reisenden als gewalttätig und Furcht erregend angesehen und daher gemieden -am besten aus der Perspektive der Einheimischen, mit der Metro. So stößt man auf eine reizende lateinamerikanische Stadt mit Gebäuden im Art-Deco-Stil, Kirchen aus der Kolonialzeit und blühender Hochkultur. Viele beginnen ihre Tour an der Plaza Bolívar, wo die Casa Natal und das Museo Bolivariano, der bescheidene Geburtsort des Befreiers Südamerikas, Simón Bolívar, stolz neben der Iglesia de San Francisco und El Catedral, den beiden nennenswertesten Kirchen in Caracas, stehen. Bedeutende Museen sind über das ganze Zentrum verstreut. Die aneinander grenzenden Galería de Arte Nacional und Museo de Bellas Artes beherbergen die wichtigste Kunstsammlung des Landes, von moderner Kunst bis hin zu Kunsthandwerk. Das nahe gelegene Museo de Arte Contemporáneo Sofía Imber beheimatet zeitgenössische Stücke europäischer Meister wie Picasso und Miró. Danach kann man sich einen Snack in einer der allgegenwärtigen venezuelanischen arepas gönnen oder in einem schicken Nuevo-Latino-Laden wie Hoja Santa oder Astrid y Gastón zu Abend essen, bevor man sich in die internationalen Nachtklubs aufmacht, wo man so ziemlich jedem - von Victoria's Secret Models bis hin zu fútbol-Stars - über den Weg laufen kann.

Caracas Reiseführer von ngill tripwolf

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