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von emil

Der Schwarzmeerhafen und die großen Strandbäder haben Odessa einst reich gemacht. Es wurde zum prunkvollen Tor des zaristischen Russland und noch heute zerrt die Stadt vom Glanz vergangener Tage. Die Schwarzmeermetropole weckt bei den meisten Besuchern gemischte Gefühle: Aufbruchstimmung und Niedergang, Prunk und Armut, Handelsplatz und Kommunismus. Stadtspaziergänge führen vorbei an alten Häusern, die - obwohl oftmals heruntergekommen und abgenützt – noch großen Charme versprühen. Die glorreiche Vergangenheit der Stadt ist allgegenwärtig. Ein Teil der Altstadt ist in etwas besserem Zustand, zum Beispiel das wunderschöne große Opernhaus, welches vom selben Architekten geplant wurde, der sich schon bei der Wiener Staatsoper ausgezeichnet hatte.
Wenn man Odessa per Schiff erreicht, wird man von seinem Wahrzeichen begrüßt: die Potemkinsche Treppe, die durch Sergej Eisensteins Stummfilmklassiker “Panzerkreuzer Potemkin” Weltruhm erlangte. Wer sein Gepäck nicht die große Treppe, die den Hafen mit der Stadt verbindet, hinaufschleppen möchte, dem steht mit einer Zahnradbahn nebenan ein leichterer Aufstieg zur Verfügung. Von der Schwarzmeermetropole Odessa gibt es eine Reihe an mehr oder weniger regelmäßigen, Fährverbindungen, etwa nach Istanbul, die Krimhalbinsel, Bulgarien und weitere Schwarzmeerdestinationen.
Odessa Reiseführer von emil
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