Sehenswürdigkeit

Klagemauer

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Klagemauer

Die 48m lange und 18m hohe Mauer aus mächtigen Kalksteinquadern wird von den Juden „westliche Mauer“ (kotel ma-arawi) genannt, womit ihre tiefgreifende Bedeutung zum Ausdruck kommt. Es handelt sich dabei nämlich um die westliche Außenwand des einstigen Tempelbezirks – der Tempel selbst (es war der zweite an dieser Stelle) wurde im Jahr 70 n. Chr. unter dem römischen Kaiser Titus zerstört, zahlreiche Juden flohen daraufhin aus der Stadt. Aus diesem Hintergrund erklärt sich, weshalb die Klagemauer als heiligste Städte des Judentums gilt. „Geklagt“ alleine wird davor aber nicht, auch wenn es das typische Gebetsritual nahelegt. Der Ort stellt für die Gläubigen vielmehr eine Verbundenheit mit Gott her, die mittels in die Ritzen und Spalten gesteckter Gebetszettel verstärkt wird. Zweimal im Jahr werden die aufgeschriebenen Gebete und Wünsche aus dem Mauerwerk entfernt und auf dem Ölberg vergraben. Das größte Aufkommen von Gläubigen an der Mauer herrscht am Schabbat – der Platz davor gehört aber auch zu den meistbesuchten touristischen Zielen Jerusalems. Um auf den Platz zu gelangen (rund um die Uhr und kostenlos) muss man Sicherheitschecks passieren, Männer haben eine Kopfbedeckung zu tragen. Fotografieren ist bis auf den Schabbat erlaubt. Wünsche kann man mittlerweile übrigens auch per Email zusenden (http://www.thekotel.org) – sie werden ausgedruckt und vom Mitarbeiter-Team des Rabbi in den Ritzen platziert.

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