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Maniitsoq (zu deutsch etwa unebener Ort, dänisch: Sukkertoppen) ist eine Gemeinde in West-Grönland (Kitaa) mit 2.859 Einwohnern (2005).
Der Ort liegt auf einer Insel mit alpiner Landschaft landeinwärts. Im Hinterland steigen die Berge bis auf 2000 m Höhe an. Die Temperaturen schwanken von 20 Grad Celsius im Sommer bis -40 Grad im Winter. Im Gestein finden sich reiche Edelsteinvorkommen mit Diamanten, Rubinen und Lazurit. Im Hinterland leben Rentiere und in den 1960er Jahren angesiedelte Moschusochsen.
Archäologische Funde deuten auf mindestens 4000 Jahre Siedlungsgeschichte hin. Der Ort wurde 1755 in der Nähe durch norwegische Kaufleute gegründet und erhielt wohl wegen der vergletscherten Berggipfel den dänischen Namen Gammel Sukkertoppen, Alt-Zuckerhut. 1781/82 wurde er an die heutige Stelle verlegt, und 1832 eine Walfangstation eingerichtet. Während früher die Wirtschaft auf Wal- und Robbenjagd gründete, sind heute der Fischfang (Dorsch) sowie die Krabben- und Krebsverarbeitung wichtigste Einnahmequellen. Im Jahr 2000 wurde der Flughafen in Betrieb genommen. Wegen der vielen Brücken, die die umliegenden besiedelten Inseln und Inselchen verbinden, wird Maniitsoq das Venedig Grönlands genannt. (...) mehr...
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