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beste Reisezeit
Die Sommer sind normalerweise recht mild. Die Durchschnittstemperatur beträgt ca. 21 Grad. Selten steigt das Thermometer über 30, selten fällt es unter 14 Grad. Frische 8 bis 10 Grad herrschen im Frühling und im Herbst - ideale Temperaturen zum Wandern und zum Sightseeing. Die Winter sind kühl und regenreich, Minusgrade sind jedoch eher selten (außer im schottischen Hochland). Warme und regenfeste Kleidung ist daher unbedingt erforderlich.
Wikipedia sagt:
Schottland (engl. und Scots: Scotland, gäl.: Alba ˈaləpə, lat.-kelt.: Caledonia) ist ein Landesteil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, ein Land im Nordwesten Europas. Schottland besteht aus dem nördlichen Teil der größten europäischen Insel Großbritannien sowie mehreren Inselgruppen. Bis 1707 war es ein eigenständiges Königreich, in diesem Jahr wurde es mit dem Königreich England − mit dem es bereits seit 1603 in Personalunion regiert wurde − vereinigt. Die Hauptstadt von Schottland ist Edinburgh. (...) mehr...
Fortbewegung
Anreise
Flüge gehen von den meisten größeren Städten Deutschlands, der Schweiz und Österreichs mehrmals täglich nach Glasgow und Edinburgh.
Schiff: P&O Ferries fährt von Zeebrugge und Rotterdam nach Hull (14 Std.), von wo aus es noch etwa 380 km bis zur schottischen Grenze sind (www.poferries.de). DFDS bewältigt die Strecke von Amsterdam nach Newcastle in 23 Stunden. Von Newcastle sind es rund 180 km an der Küste entlang nach Edinburgh (www.dfdsseayways.de). Superfast Ferries fahren in 18 Stunden von Zeebrugge nach Rosyth bei Edinburgh (www.superfast.com).
Schottland hat ein gut ausgebautes Straßennetz. In ganz Großbritannien gilt Linksverkehr! Am Kreisverkehr (roundabout) hat derjenige Vorfahrt, der sich im Kreis befindet. In Städten und geschlossenen Ortschaften gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 oder 40 Meilen (48 bzw. 65 km/h), auf Landstraßen sind 60 Meilen (96 km/h) und auf Autobahnen 70 Meilen pro Stunde (110 km/h) erlaubt. Tankstellen können auf den Inseln und in den Highlands sonntags geschlossen haben. Großbritanniens Eisenbahnnetz umfasst über 2000 Bahnhöfe, in denen täglich mehr als 18 000 Zugabfahrten auf dem Fahrplan stehen. Das Netz ist modern und effizient. Das Brit-Rail-Angebot an Bahnpässen und Point-to-Point-Fahrscheinen ist speziell auf die Bedürfnisse von Großbritannien-Besuchern aus dem Ausland zugeschnitten. Die Brit-Rail-Produkte können online bei www.britaindirect.com, www.britrail.com, bei der DB (www.bahn.de) oder in Reisebüros mit DB-Lizenz erworben werden. Die Busgesellschaften National Express und Scottish Citylink haben ein dichtes Streckennetz. Wer häufiger Bus fahren will, sollte sich nach Sondertickets erkundigen: Scottish Citylink Coaches Ltd., Tel. 08705/ 50 50 50, www.citylink.co.uk. Die Caledonian MacBrayne befördert Passagiere und Fahrzeuge zu den Inneren und Äußeren Hebrideninseln an der Westküste. Für die Sommermonate sind Vorbuchungen empfehlenswert (Caledonian MacBrayne, Gourock, The Ferry Terminal, Tel. 08705/65 00 00, Fax 01475/635235, www.calmac.co.uk). P&O Scottish Ferries bringt Passagiere und Fahrzeuge nach Shetland und Orkney. In den Sommermonaten verkehren lokale Fähren außerdem zwischen Shetland und den Inseln Yell, Unst und Fetlar (www.poferries.com).
Einreisebestimmungen für EU-Bürger
Leider haben wir nicht viele Informationen in Deutsch über Schottland, aber wir haben mehr Information in den anderen Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch. Hier ist aber auch gleich eine Übersetzung von Google:
Reisepass erforderlich. Visa nicht erforderlich für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten. Ärztliche Untersuchung, einschließlich AIDS-Test, manchmal sogar obligatorisch. Weitere Informationen finden Sie in der Konsularabteilung der Britischen Botschaft, 19. Observatory Circle, NW, Washington, DC 20008 (202/588-7800) oder dem nächstgelegenen Generalkonsulat: CA (310/477-3322), IL (312/346- 1810) oder NY (212/745-0200). Internet: www.britainusa.com. Erwähnung tripwolf wenn Sie Kontakt mit amerikanischen Pass unter folgendem Link auf die Förderfähigkeit für besondere Preise und Dienstleistungen zu gewährleisten.
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Lokale Leckerbissen
Jahrelang hatte sie mit ihrem schlechten Ruf zu kämpfen. Und tatsächlich stopfen etliche Schotten gedankenlos Cholesterin-Rekordwerte in sich hinein, beginnend mit dem mächtigen Scottish breakfast. Seit der Rückbesinnung auf landeseigene Produkte braucht sich die schottische Küche nicht mehr zu verstecken. Das Lokal The Peat Inn auf der Halbinsel Fife wurde gar mit einem Michelinstern ausgezeichnet; die Loch Fyne Oyster-Bar, deren Stammhaus in Cairndow über eine eigene Austernzucht und eine eigene Fischräucherei verfügt, hat inzwischen landesweit über zwanzig Filialen, und auch die Restaurants in Edinburgh und Glasgow werden von exzellenten Küchenchefs geführt, sind aber im Vergleich zu Europa teuer. Wer in Schottland genießen möchte, darf nicht in den sprichwörtlichen Geiz verfallen: Ein Menu ist hier rund dreißig Prozent teurer als ein vergleichbares in Kontinentaleuropa. Eine Spezialität der schottischen Küche ist Fisch. Auf einer Reise entlang der Ostküste stößt man immer wieder auf kleine Orte wie z. B. Arbroath. Da riecht es nach Holzkohle und Meer, im Hafen sind Fischkutter verankert, und Hummerfallen liegen am Pier. In den Räuchereien gibt es Heilbutt und Lachs, frisch gefangen, dann im Rauch gegart: köstlich! Die meisten Köche bevorzugen allerdings den Fisch von der Westküste. Hier ist die See sauberer, und Hummer und Schalentiere haben hohe Qualität, besonders wenn sie weit draußen, vor den Hebriden, gefangen werden.
Whisky! 180 Malts werden in Schottland gebraut - das sind 180 Geheimnisse um die beste Rezeptur und die passenden Ingredienzen. Zu empfehlen sind meistens die Whiskys, in deren Region man sich gerade befindet - denn jede Brennerei nutzt das Wasser aus den umliegenden Quellen und natürlich: die klare, schottische Luft.
Musik, Film und Literatur
wie ein Fisch im Wasser
In den Pubs ist Bestellung und Mitnehmen am Tresen angesagt. Wer am Tisch aufs Bier wartet, bleibt auf dem Trockenen sitzen.
Die Angelrute einfach in ein Gewässer zu halten kann teuer werden. Die meisten Lochs und Flüsse befinden sich auf privatem Grund, und dafür braucht man eine Angellizenz. Ignoriert man das, kann das zu hohen Strafen führen.
Bloss nicht die Schotten als Engländer bezeichnen! Das ist nicht nur unhöflich, sondern auch falsch. Die Schotten sind selbstständig und konstituierten 1999 ihr eigenes Parlament. Aufgrund der mitunter blutigen Historie ist jeder Schotte zu Recht beleidigt, wenn man ihn in einen Topf mit den Engländern wirft.
Bloss nicht die Schotten für geizig halten. Geiz wird den Schotten bis heute sprichwörtlich nachgesagt. Doch selten wird man ein Volk finden, das so gastfreundlich ist, und selten ein Land, in dem so viel und so großzügig für allgemeinnützige Zwecke gespendet wird.
Kommunikation vor Ort
Festivals, Feiertage und Events
Die wichtigsten Feste für die Schotten sind die Highland Games, sozusagen die Olympischen Spiele Schottlands, die von Juni bis September im ganzen Land stattfinden. Als Reisender kann man echte Profis bewundern, die in ihren Disziplinen den Sommer über im ganzen Land unterwegs sind. In den Tanzwettkämpfen treten Männer und Frauen gleichermaßen an. Noch beliebter als die Games sind die zahlreichen lokalen Folkfestivals. www.footstomping.com/articles/festivals
Feiertage:
An Bank Holidays bleiben Banken und Institutionen geschlossen: 2. Jan., erster und letzter Mo im Mai, erster oder letzter Mo im Aug. Zusätzliche lokale Bankholidays gibt es im Frühling und im Herbst.
1. Jan: Neujahrstag; März/April: Karfreitag; 25/26. Dez: Weihnachten
Gefahren & Sicherheit
Falsch parken oder die Parkzeit - wenn auch nur kurzzeitig - überziehen, denn das wird richtig teuer. Bei Städtereisen nach Glasgow oder Edinburgh sollten Sie ganz aufs Auto verzichten, allein der Tagessatz für ein Parkhaus ist horrend.
Immer wieser müssen die schottischen Ranger Touristen aus Nationalparks und Bergregionen retten. Das Wetter kann schnell umschlagen, Wanderungen und Bergbesteigungen sollten Sie deshalb nur mit dem passenden Outfit und der richtigen Ausrüstung angehen.
Im Mai und Juni ist die Hochzeit der Mücken. Die kleinen, summenden Plagegeister tummeln sich dann vor allem in Gewässernähe und an den Küsten zu Abertausenden. Ohne entsprechenden Schutz können Zelt- und Wandertouren zu einem Desaster werden. Guten Mückenschutz gibt es in allen Apotheken.



