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von Wikipedia

Das Königreich Thailand (Thai: ราชอาณาจักรไทย,:, umgangssprachlich: เมืองไทย oder ประเทศไทย) ist ein Staat in Südostasien. Es grenzt an Myanmar (früher: Birma oder Burma), Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans) und den Golf von Thailand (Teil des Pazifiks). (...) mehr...

Thailand Reiseführer von Wikipedia

beste Reisezeit

von marcopolo

In der »kühlen« Jahreszeit von November bis Februar liegen die Tagestemperaturen bei 30 Grad. Danach wird es bis ungefähr Mai sehr heiß bis 35 Grad (im Norden/Nordosten auch nachts). In der Regenzeit von Mai bis Oktober gehen die Temperaturen etwas zurück, aber dafür steigt die Luftfeuchtigkeit. Am ruhigsten ist die See von Dezember/Januar bis März/April.

Ko Samui bekommt von November/Dezember bis Mitte Februar die Ausläufer des Nordostmonsuns ab, dafür fällt aber die landesweite Regenzeit von August bis Oktober nicht sehr heftig aus, sodass der europäische Frühling und Sommer für Ko Samui die beste Reisezeit sind.

Bedenken Sie, dass zu Monsunzeiten das Schwimmen im Meer lebensgefährlich werden kann!

Thailand Reiseführer zuletzt geändert von marcopolo

Einreisebestimmungen für EU-Bürger

von marcopolo

Deutsche, Österreicher und Schweizer dürfen ohne Visum 30 Tage im Land bleiben. Der Reisepass muss noch sechs Monate gültig sein.

Thailand Reiseführer zuletzt geändert von marcopolo

Preise und Währung

von marcopolo

Der thailändische Baht wird in 100 Satang unterteilt. Im Umlauf sind Münzen zu 1, 5 und 10 Baht sowie Scheine zu 20, 50, 100, 500 und 1000 Baht. Die 10-Baht-Scheine sind weitgehend aus dem Verkehr gezogen, Münzen zu 25 und 50 Satang erhält man fast nur in Supermärkten. Wechseln Sie ihr Geld erst am Urlaubsort, am Zielflughafen wegen der ungünstigeren Kurse aber nur eine kleine Summe.

Eine Nudelsuppe aus der Garküche bekommen Sie für ca. 30 Baht, ein Reisgericht mit Fleisch und Gemüse in einfachen Restaurants für ca. 50 Baht. Ein Zwei-Gänge-Menü mit Nachtisch kostet selten mehr als 250 Baht. Im Supermarkt bekommen Sie eine kleine Flasche einheimisches Bier für 30-40 Baht.

Thais sehen es nicht als ungerecht an, wenn sie den »reichen« ausländischen Touristen höhere Preise abknöpfen. Das gilt nicht nur beim Einkaufen auf Märkten, sondern auch in Hotels, Zoos, Vergnügungsparks etc. Auch staatliche Einrichtungen haben ein Zwei-Tarife-System. So müssen Ausländer z. B. in Nationalparks 200 Baht Eintritt bezahlen, Thais dürfen für 20 Baht hinein. Sogar in Tempeln sind nicht alle Menschen gleich. Touristen müssen zahlen, Einheimische dürfen umsonst vor Buddha treten.

Mehrwertsteuer: Viele der besseren Geschäfte, Restaurants und Hotels erheben auf den Preis eine Mehrwertsteuer (VAT = Value Added Tax) von 70 Prozent. Bei anderen heißt es VAT included (im Preis schon drin). Wer Waren im Wert von mindestens 5000 Baht einkauft (Reisepass vorzeigen!) und pro Geschäft mindestens 2000 Baht ausgibt, kann bei der Ausreise die VAT zurückbekommen - zumindest theoretisch. Waren und Rechnungen müssen vor der Ausreise den VAT-Büros in den Flughäfen von Bangkok, Hat Yai, Chiang Mai und Phuket (nur dort ist Erstattung möglich) präsentiert werden. Das kann aber eine Zeit und Nerven raubende Prozedur sein! Nicht ohne Grund warnt ein Zettel am VAT-Schalter im Bangkok Airport: »Wer die Beamten beleidigt, kann bestraft werden.« Infos im Internet: www.rd.go.th/vrt

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Reisen mit wenig Geld

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Tipps für Reisende mit Behinderungen

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Orientierung

von upperception tripwolf

Wer in Thailand angekommen ist, bemerkt als erstes sicherlich, dass eigentlich alle Menschen einen mit einem breiten Lächeln begrüßen. Das ist nicht gefälscht oder aufgesetzt, Thais lieben ihr Land und grundsätzlich auch ihr Leben. Es empfiehlt sich also stets zurückzulächeln und nicht gleich wegzusehen, sondern dem Gegrüßten noch ein paar weitere Sekunden der Aufmerksamkeit (und Lächeln) zu schenken.

Wer auf einen Thai mit einem Lächeln zugeht und obendrein noch ein paar Fetzen Thai sprechen kann (zB Sawwadi K(r)ap - sagen Männer / Sawwadi-Ka - sagen Frauen zum Gruß) ist meistens auf der Siegerseite. So kann eigentlich kaum ein Einheimischer zu welch auch immer benötigten Hilfe nein sagen. Auch wenn es am Anfang (vor allem für westliche Reisende) schwer sein mag, man sollte nie aufhören zu lächeln, auch über sich selbst lachen zu können zeigt in Thailand von Größe.

Den Thais sind in der Regel vier Dinge heilig: Ihr König, ihr Land, ihre Familie und ihr Gesicht. Thailand ist eine konstitutionelle Monarchie und der König ist die Seele und das gute Gewissen seiner Einwohner. Nichts geht über den König, deswegen nie den Fehler mit einem Thai eine Diskussion über ihn zu beginnen, diese wird binnen kürzester Zeit beendet oder sogar als Beleidigung interpretiert. Hier ist es am besten sich über Lektüre weiterzubilden. Wichtig ist jedoch, dass man nie auf ein Abbild des Königs die nackten Fußsohlen richtet, sprich, auf einen Geldschein zu steigen oder gemütlich auf einer Wiese zu sitzen und die Zehen auf ein Poster mit Rama IX. zu strecken. Dies kann manchmal kompliziert sein, denn der König ist eigentlich wirklich überall abgebildet.

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Umgang mit Thais ist ihr Gesicht, sprich, ihre Würde. Man belehrt also keinen Einheimischen oder zeigt ihm/ihr demonstrativ, dass man Recht hat und damit er/sie falsch liegt. Dies gilt leider nicht für die unteren Schichten wie Taxi/Tuk Tuk-Fahrer, Massenmarkthändler oder Bauarbeiter, diese lehnen jenen Respekt selbst ab und können gelegentlich sehr schroff werden. Man ist dennoch immer auf der ehrehafteren Seite, wenn man trotzdem beherrscht bleibt und das Lächeln bewahrt, selbst wenn man noch so gern gerade in die Luft gehen möchte.

Der Gesichtsverlust ist einer der schlimmsten Momente, die einem/r Thai im Alltag passieren kann. Wer also gerade ein paar T-Shirts kaufen will, vom Händler 1000 Baht als Angebot auf den Taschenrechner getippt bekommt und jenen mit eingetippten 300 Baht retourniert, darf nicht sauer sein, wenn der Verkäufer seine T-Shirts zusammenpackt, still wird und einem mit Schweigen zu verstehen gibt, dass es Zeit ist zu gehen. Manche werden sogar laut und verscheuchen ihre Kunden.

Die Lautstärke ist das letzte Gebot im Umgang mit den Bewohnern Thailands: Wer leise spricht ist edel, wer laut spricht ist arm. Dies kann leider (vor allem bei den Sprachbarrieren) manchmal zu einer Odyssee werden, jedoch mit Lächeln und langsamen Handbewegungen (immer Hände als Einheit führen, nie direkt zeigen oder Hand- bzw. Fußflächen auf jemanden oder Heiligkeiten richten) kann jedoch in der Regel immer Abhilfe geschaffen werden.

In der Großstadt ist es keine Sünde, Taxi- oder Tuk Tuk-Fahrer, Markthändler, Losverkäufer, Bettler oder Schneider einfach zu ignorieren. Zu essen hat jeder in diesem Land und wenn man wirklich mit jedem auch nur ein kurzes Gespräch führt kommt man an manchen Orten keine 20 Meter. Routiniertere Besucher können schon nach vorne blicken, ein breites Lächeln aufsetzen und mit Stil zu verstehen geben, dass man an keinem "Service" interessiert ist. Anfänger sollten am besten auf den Boden sehen und entweder konzentriert, erschöpft oder zielstrebig wirken. Tuk Tuk-Fahrer fragen immer gerne, wohin man überhaupt will, dies kann manchmal sogar hilfreich sein, sofern er es nicht mit seinen eigenen Diensten verbindet und obendrein dann noch einen utopisch niederen Preis nennt. Hier sollten dann die Alarmglocken läuten, denn diese Reise endet in der Regel schon nach drei Straßenecken beim Anzugschneider, Juwelier oder Nobelrestaurant.

Und letztlich sollte noch die Kriminalität und Sicherheit erwähnt werden. Thailand ist sogesehen eines der sichersten asiatischen Reiseländer. Die Gewaltbereitschaft der Einheimischen ist manchmal sogar unheimlich niedrig und allein schon der Gefahr der Aggression wird hier schon gekonnt aus dem Weg gegangen. Es ist also höchst unwahrscheinlich, angegriffen, bedroht, ausgeraubt oder überhaupt umgebracht zu werden. Dumme und naive Touristen gibt es jedoch überall, und wer es Langfingern leicht macht wird auch seine Erfahrungen machen. Dasselbe gilt auch für alleinreisende Frauen, die nachts allein durch enge Gassen zu ihrem Hotel wollen oder sich sogar von einem Thai nach Hause fahren lassen. Gesunder Menschenverstand ist hier angebracht und man hat einen sicheren Trip. Thais haben andere (legale) Strategien, um Touristen (oder "wandelnde Bankomaten", wie sie umgangssprachlich gerne genannt werden) das Geld aus der Tasche zu holen. Wer jedoch scharf beobachtet und nicht allzu naiv ist wird damit schon gar nicht konfrontiert.

Thailand Reiseführer von upperception tripwolf

Lokale Leckerbissen

von upperception

Die thailändische Küche bietet verschiedenste Mahlzeiten mit allen möglichen Zutaten, die jedoch nicht für jeden Magen geschaffen sind. Besonders Currys, Fleisch, Meeresfrüchte, Nudeln und selbstverständlich Reis gehören zum Standardrepertoire der Speisekarten. Manche Besucher müssen sich zuerst an die kulinarischen Unterschiede gewöhnen, deshalb stehen auch westliche Gerichte in der Regel immer auf der Karte. Wer jedoch in Thailand eine Pizza oder einen Burger bestellt darf anschließend nicht verwundert sein, wenn zwar die Zutaten stimmen, jedoch das Geschmackserlebnis nicht ganz der eigenen Erinnerung entspricht.

Gerade preislich gehen die Gerichte vor allem auch je nach Standort weit auseinander und obendrein heissen große Preisunterschieden nicht gleich große Qualitätsunterschiede. In Bangkok beispielsweise kann man für 50 Baht auf der Strasse eine volle Mahlzeit erwerben, welche durchaus hygienischer ist als in so manchem Restaurant. Wer wirklich thailändisch essen will, der folgt am besten Einheimischen, diese wissen in der Regel immer wo es gutes günstiges Essen gibt. Gutaussehendes und -riechendes Essen ist grundsätzlich auch immer sicher, den Strassenköchen kann man immerhin zusehen und die Zutaten zuvor begutachten, in Restaurants nicht.

Wer übrigens bereits mehrere Thai-Restaurants besucht hat (vor allem in den Touristenregionen) wird bald feststellen, dass so ziemlich jede Karte dasselbe anbietet und das Sortiment ist in einer Woche recht bald durchgeschmeckt. Hier empfiehlt es sich den Kellner direkt anzusprechen und etwas klassisch Thailändisches zu verlangen (bevorzugterweise auch die Schärfe ansprechen, sonst kann es ein "heisses" Erwachen geben) das nicht auf der Karte steht. Meistens fühlt sich der Koch dadurch sogar geehrt und gibt sich sogar noch extra Mühe. Meistens muss man dann jedoch 20-40 Baht Zuschlag rechnen.

Wer in Thailand kurz der Hitze entgehen will bestellt am besten einen Shake. Hier werden die gewählten Früchte mit Eis und Zucker in einen Mixer geworfen und voila, Shake! Das Eis wird an den meisten Orten mit Trinkwasser hergestellt, man kann also ruhigen Gewissens einen Shake bestellen, der eigentlich auf jeder Getränkekarte des Landes zu finden ist. Besonders zu empfehlen sind hierbei die jeweiligen Saisonsfrüchte.

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Musik, Film und Literatur

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wie ein Fisch im Wasser

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Kommunikation vor Ort

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Festivals, Feiertage und Events

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Gefahren & Sicherheit

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Gesundheit

von Marcopolo

Impfungen sind nicht vorgeschrieben. In Dschungelgebieten entlang der Grenze zu Myanmar und Kambodscha besteht Malariagefahr, die aber nicht so groß ist, dass Sie deshalb auf eine Trekkingtour verzichten müssen. Informationen über Malariaprophylaxe finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin (www.dtg.org). Bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr besteht ein beträchtliches Risiko, sich mit einer Geschlechtskrankheit oder HIV zu infizieren. Leitungswasser sollten Sie nicht trinken, aber zum Zähneputzen können Sie es nehmen. Im Allgemeinen ist der hygienische Standard in Thailand gut - auf Salat oder Eis müssen Sie also nicht verzichten. Gesundheitstipps für Fernreisen und Thailand ganz konkret gibt es unter www.fit-for-travel.de.

In Bangkok und den Tourismuszentren praktizieren Ärzte und Zahnärzte, die in Europa oder Amerika ausgebildet wurden. Insbesondere die privaten Krankenhäuser stehen denen im Westen in nichts nach, sind ihnen in punkto Service und Preis oft sogar voraus. Das hat dazu geführt, dass der Medizintourismus in Thailand boomt. Topkliniken bieten auch Schönheitsoperationen an. Viele Reisende nutzen ihren Urlaub auch für eine Vorsorgeuntersuchung. Klären Sie schon zu Hause ab, welche Kosten Ihre Krankenkasse bzw. Auslandskrankenversicherung übernimmt.

Renommierte Kliniken sind z. B. in Bangkok das Bumrungrad Hospital (Tel. 026 67 10 00, www.bumrungrad.com), das BNH Hospital (Tel. 026 86 27 00, www.bnhhospital.com), in Chiang Mai das Chiang Mai Ram Hospital (Tel. 053 89 50 01, www.chiangmairam.com), in Pattaya das Bangkok Pattaya Hospital (Tel. 038 25 99 99, www.bph.co.th) und auf Phuket das Bangkok Phuket Hospital (Tel. 076 25 44 25, www.phukethospital.com). Da es in Thailand kein landesweit organisiertes Rettungswesen gibt, müssen Krankenwagen direkt vom Krankenhaus angefordert werden.

Von hohem Standard sind auch viele eigenständige Arzt- und Zahnarztpraxen. Eine Zahnreinigung kostet z. B. ca. 20 Euro. Wesentlich günstiger sind in Thailand auch Brillen und Medikamente, die fast alle rezeptfrei zu haben sind.

Thailand Reiseführer von Marcopolo

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