Land

Gebrauchsanweisung für Österreich

Reiseinfo für Österreich

Anreise und Fortbewegung

Die Hauptverkehrsader von Innsbruck nach Wien läuft über die Inntal- bzw. Westautobahn (A 1). Die Südautobahn (A 2) führt von Wien über Graz nach Klagenfurt und Villach. Villach ist auch über die Tauernautobahn ab Salzburg erreichbar. Autobahnen in Österreich sind mautpflichtig. Vignetten sind in Tabakläden, auf Postämtern und in grenznahen deutschen Tankstellen zu kaufen. Die Jahresvignette für PKW kostet 72,60 Euro, für 2 Monate 21,80 Euro, für 10 Tage 7,60 Euro. Auch für Motorräder besteht (eine reduzierte) Vignettenpflicht. Mautpflicht besteht zudem auf vielen Berg- und Panoramastraßen sowie einigen wichtigen Transitrouten wie Brennerautobahn, Gerlospass- oder Felbertauernstraße.

Tägliche Verbindungen nach Österreich werden von fast allen deutschen Großstädten sowie von Zürich aus angeboten. Neben Austrian, Lufthansa und Swiss bieten GermanWings und Berlinair Flüge vor allem nach Wien an. Weitere Zielflughäfen sind Graz, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck. Die Flugzeit von Frankfurt/M. nach Wien beträgt knapp 1,5 Stunden. Je früher Sie buchen, desto günstiger sind die Tickets (ab 20 Euro). Zwischen dem Flughafen Wien-Schwechat und dem Bahnhof Wien-Mitte (3. Bezirk) verkehrt der City Airport Train im Halbstundentakt. Die Fahrzeit beträgt 16 Min., das Ticket kostet 9 Euro. Für einen Großteil der Flüge kann am Bahnhof Wien-Mitte bereits eingecheckt und die Bordkarte gelöst werden.
Österreich Reiseführer von Marco Polo

Preise und Währung

Das Preisniveau in Dänemark entspricht ungefähr dem in Deutschland. Selbst Spiritouosen sind nur noch um etwa 20 Prozent teurer. Nahrungsmittel kosten kaum mehr als bei uns. Offizielles Zahlungsmittel ist die Dänische Krone, der Umrechnungskurs beträgt etwa 1:7,5.
Der Euro setzt sich durch - und auch viele Geschäfte in Dänemark akzeptieren das neue Geld als Zweitwährung, insbesondere in Großstädten oder Tourismuszentren. Müssen muss aber kein Kaufmann, denn noch gilt die Dänische Krone als die wahre Währung.
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Lokale Leckerbissen

Dass man in Österreich heute von der Wiener und nicht von einer österreichischen Küche spricht - was beides keinesfalls gleichzusetzen ist -, geht auf jene Zeit zurück, als Wien noch die Hauptstadt eines Vielvölkerstaates war. Als Europa nach Napoleons Kriegen Anfang des 19. Jhs. in Scherben lag, sollte auf dem Wiener Kongress (1814/15) die Neuordnung des Kontinents erarbeitet werden. Der habsburgische Vielvölkerstaat umfaßte mehrere Nationen, und so wurde die Küche nach der Reichshauptstadt benannt. Die Wiener Küche besteht aus Gerichten, wie sie einst in allen Winkeln der Monarchie gekocht wurden. Vieles - wie das ungarische Gulasch, die böhmischen Mehlspeisen, das als Wiener Schnitzel den Mailändern abgeschaute scaloppina milanese, der türkische Strudel oder der von galizischen Juden mitgebrachte gesulzte Karpfen - ist zu Highlights der Wiener Küche geworden. Selbst der Tafelspitz, das gekochte Gustostückerl vom Rindfleisch, hat große Ähnlichkeit mit dem italienischen bollito misto.

Ist von der österreichischen Küche die Rede, sind in der Hauptsache Gerichte aus den alpenländischen Regionen gemeint. Eines der Merkmale dieser Küche besteht darin, dass sie kaum Fleischgerichte aufweist. Was aber keinesfalls den Schluss zulässt, dass es sich bei der österreichischen Landbevölkerung seit jeher um Vegetarier handelte. Frisch geschlachtetes Fleisch kam in den meisten Haushalten nur an hohen Feiertagen auf den Tisch. Der überwiegende Teil wurde durch Suren (Pökeln) und Selchen (Räuchern) als Vorrat angelegt. Dadurch hat der Speck in sehr vielen Rezepten eine große Bedeutung bekommen. Was würde man nicht alles vermissen, gäbe es keinen Schmarrn, keine Buchteln, Dalken, Strudel oder gefüllte Palatschinken, die noch oft als Hauptgerichte auf den Tisch kommen.
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wie ein Fisch im Wasser

Da weite Teile Österreichs unter strengem Naturschutz stehen, empfiehlt es sich, beim zuständigen Fremdenverkehrs- oder Gemeindeamt Informationen einzuholen, welche Pflanzen man legal pflücken darf. Auch für Schwammerlsucher, die mehr als nur einen kleinen Eigenbedarf im Körbchen führen und sich damit dem Verdacht des gewerbsmäßigen Schwammerlsuchens aussetzen, gelten regional unterschiedliche, zum Teil aber sehr strenge Bestimmungen. Die Strafen können ganz schön saftig ausfallen.
Die Benutzung der österreichischen Autobahnen ist kostenpflichtig, und die Nichteinhaltung der Vignettenpflicht hat empfindliche Bußgelder zur Folge. Besorgen Sie sich rechtzeitig eine Vignette - oder ein Pickerl, wie sie umgangssprachlich heißt -, die für die gesamte Zeit des Aufenthalts gültig ist. Die Polizei prüft die Einhaltung der Vignettenpflicht besonders gerne auf Autobahn-Parkplätzen.
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Musik, Film und Literatur

Es hat seinen Reiz, Land und Leute durch die Brille österreichischer Schriftsteller kennen zu lernen. Zum einen spielt die Ambivalenz gegenüber dem, was gemeinhin als österreichisch definiert wird, eine große Rolle. Zum anderen reichen die Fäden des Erzählten tief in die Geschichte des Landes, oder es wird deutlich, aus welchem Schmelztiegel das heutige Österreich noch immer besteht. Eva Menasse zeigt das in ihrem Roman »Vienna« sehr schön auf. Alfred Komareks Roman »Die Schattenuhr« ist im Salzkammergut angesiedelt und entführt u. a. in die Geschichte des Salzbergbaus. In die Südsteiermark reisen Sie in Gerhard Roths Roman »Der stille Ozean«.
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Festivals, Feiertage und Events

Österreichs Festspielkalender ist prall gefüllt, und zwar das gesamte Jahr hindurch. Es ist auch kein Zufall, dass der Festspielreigen mit der Mozartwoche in Salzburg beginnt und mit dem Adventsingen dort endet. Im Lauf der Zeit wurden Festspiele, selbst wenn sie nicht immer so heißen und so exklusiv wie in Salzburg sind, auch in Bregenz, Innsbruck, Linz, Graz und Eisenstadt gegründet. Der Carinthische Sommer in Kärnten und das Donaufestival in Niederösterreich erstrecken sich jeweils über eine Region. Viele kleine Orte haben nachgezogen und bieten während des Sommers kleine, feine Musik-, Tanz-, Literatur- und Theaterprogramme an. Was in den Sommerfrische-Orten rund um Wien schon zu Monarchiezeiten zu blühen begann, zieht sich nun über das gesamte Land.

»Alles Walzer!« Mit dieser Aufforderung des Zeremonienmeisters wird auf den großen Wiener Bällen das Parkett zum Tanz freigegeben. Schon nach wenigen Schritten zu den ersten Klängen des Donau- oder Kaiserwalzers zeigt sich, wer es gut und wer es weniger gut kann. Der Gipfel der Ballsaison sind der Philharmonikerball und der am Donnerstag vor Fastnacht stattfindende Opernball, jenes mediale Großereignis, das die Republik immer wieder aufs Neue in mehrere Lager spaltet. Einigkeit herrscht dagegen am Neujahrstag, wenn die Wiener Philharmoniker im Goldenen Saal des Musikvereins auf den Einsatz des Dirigenten warten, um das neue Jahr im Dreivierteltakt zu begrüßen.
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Gefahren & Sicherheit

Auch wenn sie noch so romantisch aussehen mag: Die Bergwelt der Alpen kann »Sonntagsbergsteigern« im Turnschuh-Outfit sehr gefährlich werden. Zur Sicherheit sollten Sie festes Schuhwerk tragen und selbst bei schönem Wetter Regenschutz und Pullover mitnehmen. Sinnvoll sind auch detaillierte Wanderkarten und Verbandszeug. Der Rückgang der Gletscher in den Alpen führt zur Bildung von tückischen Gletscherspalten, vor allem auch zu deren Verbreiterung.Weichen Sie nie von den ausgeschilderten Routen ab, und befolgen Sie die Ratschläge erfahrener Bergführer und Hüttenwirte. Ungeübte sollten schwierige Gipfel auf jeden Fall nur in Begleitung eines geprüften Bergführers - solche gibt es in praktisch allen Hochgebirgsgemeinden - erklimmen. Sagen Sie in Ihrer Unterkunft an, zu welcher Tour Sie aufbrechen, damit Helfer im Notfall wissen, wo sie suchen müssen.
Ob Sie auf einem Bauernhof Ferien machen oder auf Ihren Wanderungen an Almweiden vorbeikommen: Halten Sie Distanz zu den vermeintlich harmlosen Tieren. Ein vertraulicher Umgang empfiehlt sich nur im Beisein eines Menschen, den die Tiere kennen. Vor allem Stiere, aber auch Widder können auf Fremde aggressiv reagieren.
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Gesundheit

Besorgen Sie sich die Europäische Krankenversicherungskarte, die ab 2006 europaweit eingeführt sein soll. In der Zwischenzeit wird eine Ersatzbescheinigung ausgestellt. Sollte Sie von einem Arzt nicht akzeptiert werden, müssen Sie bar bezahlen und die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse einreichen.
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Wikipedia logo Wikipedia sagt:

Die Republik Österreich (kroatisch Republika Austrija, slowenisch Repúblika Ávstrija, ungarisch Osztrák Köztársaság oder Ausztria, tschechisch Republika Rakousko, lateinische Kurzbezeichnung: Austria) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa. Er grenzt im Norden an Deutschland und Tschechien, im Osten an die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an die Schweiz und Liechtenstein.
Die Bundeshauptstadt ist Wien. Österreich besteht aus neun Bundesländern, die Verfassung ist föderal aufgebaut. Das Land ist seit 1955 Mitglied der Vereinten Nationen und seit 1995 Mitglied der Europäischen Union. (...)
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