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beste Reisezeit
Wer auf Nummer sicher gehen will sucht sich wirklich die Hauptsaison von November bis Februar aus. Mit etwas Glück kann Ko Phi Phi jedoch auch in der Nebensaison zum unerwartet schönen Schnäppchen werden. An der Südseite des thailändischen Archipels ist das Wetter zwischen Mai und Oktober jedoch recht launisch und kann jederzeit umschlagen. In der Regel ist es Regenzeit, dennoch kann es leicht passieren, dass ein Reisender auch in dieser Zeit einen fast durchgehend sonnigen Aufenthalt verbringt.
von upperception
Wikipedia sagt:
Ko Phi Phi (Ko, Thai เกาะ = Insel) ist eine Inselgruppe (Muh Ko Phi Phi - หมู่เกาะพีพี) in der Andamanensee vor der Westküste von Süd-Thailand - bestehend aus der Hauptinsel Ko Phi Phi Don (เกาะพีพีดอน) und der kleineren Nebeninsel Ko Phi Phi Leh (เกาะพีพีเล), welche Hauptdrehort des Kinofilms „The Beach“ war.
Im Norden liegen die kleineren Inseln Ko Mai Phai (Bambus-Insel, เกาะไม้ไผ่) und Ko Yung (Moskito-Insel, เกาะยุง), welche lediglich von einigen Fischern bewohnt sind. Im Süden befinden sich die wegen der Artenvielfalt der umgebenden Korallenriffe und steilen Wände – die bis zu 24 Meter in die Tiefe reichen – bei Taucherinnen und Tauchern sehr beliebten, unzugänglichen Felsen-Inseln Ko Bida Nai (เกาะบิด็ะใน) und Ko Bida Nok (เกาะบิด็ะนอก).
Gemeinsam bilden sie den 390 km² großen Hat Noppharat Thara Marine National Park (อุทยานแห่งชาติหาดนพรัตน์ธารา) im Amphoe Mueang, Provinz Krabi und bieten ein ideales Umfeld für Wasser- und Tauchsportaktivitäten vor dem Hintergrund hoch aufragender, von den Naturgewalten skurril bearbeiteter Felsformationen. Doch der Tourismus, darunter viele Tagesbesucher, bedroht die empfindliche Ökostruktur der, für diese Massen, zu kleinen Inseln. Vor allem das Müllproblem scheint den einheimischen Behörden über den Kopf zu wachsen. So mussten die Filmcrew von „The Beach“ erst drei Kubikmeter Unrat beseitigen, soll aber selbst für erhebliche Umweltschäden, auch bei den Korallenriffen, gesorgt haben. (...) mehr...
Fortbewegung
Anreise
Phi Phi kann von mehreren Destinationen aus erreicht werden, vorrangig jedoch von Phuket und Krabi. Hier verkehren regelmäßig Fähren, die den Reisenden auch sicher ans Ziel bringen.
Abreise ist ebenso kein Problem mehr, in den vielen Reisebüros im Village (Beschreibung siehe "Orientierung") kann man ebenso wie an den Rezeptionen der meisten Resorts leicht buchen. Preis ist in der Regel zwischen 550 und 850 Baht (Stand Juni 2008 - Achtung, Nebensaison!)von upperception
Einreisebestimmungen für EU-Bürger
Preise und Währung
Reisen mit wenig Geld
Tipps für Reisende mit Behinderungen
Orientierung
Der erste Schock kommt kurz nach Einfahren in die malerische Bucht von Ko Phi Phi Don, denn dann muss man feststellen, dass man seinen Traum vom Paradies mit mehr Menschen als erwartet teilen muss. Hunderte Boote rekeln sich in der komplett verbauten Hauptbucht der Insel und auch nach der Ankunft wird man schon von dutzenden Schleppern und Hotelbeauftragten überfallen, welche einem alle den (selbstverständlich) noch besseren Teil vom Paradies im Falle einer Buchung versprechen. Am besten hier einfach durchgehen, bis man einmal über festem Boden steht, einmal tief durchatmen und sich dann entscheiden, was man überhaupt will. Direkt am Pier schließt schon das "Village" an, wo sich offenbar trotz Tsunami scheinbar nichts verändert hat. In einer Quadratzentimeter-Schlacht häufen sich Shops neben Tätowierer, Internetcafés, Restaurants, Bars, Tauchanbieter und Reisebüros.
Doch es gibt ihn, den Traum vom einsamen Phi Phi. Auf der anderen Seite der Insel befinden sich mehrere kleine Strände auf welchen meist nur ein Bungalowresort angesiedelt ist und wo man auch tatsächlich Ruhe vom aufbrausenden Trubel des Villages finden kann. Diese Orte sind in der Regel entweder über Fussmarsch durch den Dschungel oder ein Longtailboot erreichbar, welches meist im Falle einer Abholung vom Resort gesponsert wird (gratis wegkommen ist wieder ein anderes Thema).
Auf alle Fälle muss man sich gefasst machen, dass auf Phi Phi nicht die Preispolitik des restlichen Thailands gültig ist und auch erfahrene Thailandreisende bei den Unterkunftspreise die Augenbraue heben werden. Im Village kann man tatsächlich noch für 250 Baht ein Zimmer ohne allem (auch ohne Fenster) erwerben, bei der restlichen Insel sollte man sich aber auf 1000 Baht aufwärts gefasst machen. Auch die Elektrizität ist an vielen Orten kostbar und somit eingeschränkt, es kann also leicht passieren, dass man nur von 18:00 bis 3:00 Stromversorgung hat, was bei der Kalkulation bezüglich Aufladen diverser Elektrogeräte recht störend sein kann.
Fakt ist, dass man den Wandel des Publikums gut beobachten kann, wer also auf Backpacker-Bekanntschaften eingestellt ist, sollte sich beeilen, diese "Rasse" ist nämlich immer mehr am aussterben und wird mit Pauschalurlaubern, Pärchen, Halbtagsmodels, Familien, Kampftrinkern und Partylöwen ersetzt. Dennoch ist Phi Phi für seine Schönheit im Vergleich zu anderen Top Spots dieser Erde noch relativ günstig und definitiv einen Besuch wert, wenn man in der Nähe ist. Natürlich ist die Insel (Ko Phi Phi Don ist hier gemeint, die kleine Schwester Ko Phi Phi Le darf aus Naturschutzgründen nicht besiedelt, jedoch besucht werden) vom Tourismus überlaufen und strahlt nicht mehr so hell wie einst, trotzdem bieten die beiden Flecken ein Naturspektakel der Extraklasse und Strände wie aus dem Bilderbuch.von upperception


