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Siem Reap bearbeiten

Das rapide wachsende Tor zu Angkor...

Siem Reap ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes und eine der am schnellsten wachsenden Städt in Kambodscha. Die Bevölkerung dreht sich um ca. 100.000 Einwohner, ist aber auf dem unaufhaltsamen Weg noch mehr zu werden.

Grund hierfür ist sicherlich die naheliegende Tempelanlage von Angkor und der damit verbundene ansteigende Touristenstrom. Siem Reap bietet aber abseits davon ebenso einiges, neben buddhistischen Pagoden, Gebäuden aus der französischen Kolonialzeit und jeder Menge Märkten bietet Siem Reap (übersetzt - "Sieg über Siam" -> das heutige Thailand) auch ein ausgeprägtes Nachtleben und jede Menge kulinarische Perlen.

Viele westliche Unternehmen und Unternehmer/innen haben sich auch schon niedergelassen und wollen an dem großen Kuchen Angkors mitnaschen, der offenbar noch immer nicht ganz vergeben zu sein scheint. Deswegen ist es auch sehr einfach, eine gute Unterkunft für gutes Geld zu bekommen, denn die Konkurrenz ist groß und dadurch die Qualität auch hoch. Hier gilt wie in den meisten touristisch erschlossenen Städten die Faustregel, nicht einem Schlepper (Tuk Tuk Fahrer, Moto, Cyclo oder Taxi Fahrer) in das Guest House seiner Wahl zu folgen, denn dies ist meistens mit zusätzlichen schwer nachvollziehbaren Kosten verbunden. Auch die Saison ist hier preisbestimmend und so sollte man in der Nebensaison und auch bei längeren Aufenthalten immer freundlich an der Rezeption nach "Discount" fragen.

Der Hauptmarkt Psa Chaa liegt recht zentral und bietet alles Mögliche für Touristen an, das Angebot ist recht reichhaltig und eine "Reise" durch die Gassen sorgt immer wieder für das eine oder andere skurrile Erlebnis. Die zwei nördlich liegenden Querstraßen sind vor allem das Herz des Nachtlebens und bieten eine Reihe von Lokalen mit verschiedenen Themen. Auch Siem Reap hat einige sehenswerte Tempel zu bieten, welche jedoch aufgrund der naheliegenden Angkor Anlage leider oft etwas untergehen.

Gefahren:
Dem Ansturm und vor allem weiter ansteigenden Ansturm von westlichen Touristen sind auch die hartgesottensten Khmer kaum gewachsen. "Culture clashes" sind hier also vorprogrammiert. Am besten verhält man sich zurückhaltend und vermeidet Verhaltensmuster wie betrunken schreiend oder singend durch die Strasse torkeln, beim Verhandeln an Märkten laut und ungeduldig zu werden, Khmer abschätzig anzuschaun oder anzureden, provokante Kleidung anzuziehen etc.. Der gesunde Menschenverstand sollte einem hier das nötige Feingefühl geben, denn nicht selten kommt es aufgrund oben genannter und darüber hinaus gehenden intoleranten Verhaltensformen nicht selten zu Verbalattacken, Übergriffen oder sogar Schlägereien. Wenn sogar die Polizei anrücken sollte -> viel Spass beim Erklären.
Gerade in Siem Reap ist die Babystrategie vermehrt beheimatet. Eine Frau hat ein Baby im Arm und eine leere Flasche, mit welcher sie andeutet, Milch für "ihr Kind" zu brauchen. Sie deutet auf einen Minimarkt und folgt man ihr in das Geschäft, so kostet das von ihr gewünschte Produkt mindestens 7-8 Dollar, im Normalfall 15-20. Ob sich dahinter nun echte Not oder ein Geschäft verbirgt ist leider oft unklar, Tatsache ist, dass die Geschäftbesitzer jene Frauen ungehindert im Geschäft vor den Touristen ihre Show abziehen lassen.

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