Andere Länder, andere Sitten, (andere Küche)… Es gibt so einiges, was wir noch nicht kennen und vieles, was man dringend mal ausprobieren sollte! Die Küche und das Essen spiegeln oft die Seele eines Landes und seiner Einwohner wieder. Nicht nur Liebe, sondern auch Kultur geht schließlich durch den Magen und in vielen Ländern sind die zusammen eingenommenen Mahlzeiten der Mittel- und Treffpunkt einer Gemeinschaft. So auch in Peru.
Oliver, ein in Lima lebender Bayer der einen Online-Store für Alpakka Produkte betreibt, hat schon recht viel Erfahrung und hat sich hinreißen lassen, einige kulinarische Insidertipps mit mir zu teilen! Wohl bekomms…
Getränke – man trinkt süß
Wer’s antialkoholisch mag, kann sich wie die Peruaner an Chicha Morada halten, ein Getränk aus schwarzem Mais, das mit Zimt gewuerzt wird und das man eiskalt trinkt. Wird sehr oft zu Fischgerichten getrunken und es schmeckt suess.

Ganz klassisch kann man auch Inkacola trinken: eine gelbe Limonade, die mehr getrunken wird als Coca Cola oder andere Getränke.
Wer gern mal einen kleinen Schwipps hat, muss beim Algarrobina aufpassen: es handelt sich hierbei um ein alkoholisches Mixgetraenk aus Johannisbrot Frucht – es ist suess und cremig, aber “hinterfozig”. (nach 2-3 Gläsern spürt man den sofort)
Außerdem gibt’s natürlich den Pisco, ein Weintraubenschnaps der mit Limettensaft, dem weissen von 1 Ei, fluessigem Zucker und viel Eis zu einem Cocktail ähnlich dem Caipirinha gemixt wird. In Peru ist es undenkbar, eine Fiesta, Einladung, Restaurantbesuch ohne dieses Getraenk zu erleben. (Es gibt einen Streit mit Chile, da die Chilenen behaupten, dass der Pisco von dort stammt, aber als Wahlperuaner muss ich natürlich die peruanische Version unterstuetzen, die besagt, dass Pisco aus der gleichnamigen Stadt Pisco kommt. – Anm. von Oliver)
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