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	<title>tripwolf &#124; blog</title>
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	<description>Der offizielle tripwolf blog</description>
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		<title>La Dolce Vita an der Amalfiküste</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 11:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der traumhaftesten Küsten Europas liegt in Italien&#8217;s Region Kampanien, am Golf von Salerno. Die Costeria Amalfitana lockt mit ihrer eindrucksvollen Landschaft, die durch eine steil abfallende Küste charakterisiert ist und den Namen der Stadt Amalfi trägt.

Die Gegend wirkt wie eine Kulisse, beim Anblick von smaragdblauem Wasser, schwindelerregenden Klippen, kleinen Buchten, üppiger Vegetation hoch über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=681279af2af8ba6e582acb5ce3f5035c&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Einer der traumhaftesten Küsten Europas liegt in Italien&#8217;s Region Kampanien, am Golf von Salerno. Die <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/574745/Italien/Amalfikuste">Costeria Amalfitana</a> lockt mit ihrer eindrucksvollen Landschaft, die durch eine steil abfallende Küste charakterisiert ist und den Namen der Stadt <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257399/Italien/Amalfi">Amalfi</a> trägt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-848" title="amalficoast" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/amalficoast.jpg" alt="amalficoast" width="500" height="375" /></p>
<p>Die Gegend wirkt wie eine Kulisse, beim Anblick von smaragdblauem Wasser, schwindelerregenden Klippen, kleinen Buchten, üppiger Vegetation hoch über dem Meer und den in senkrechte Felswände gebauten Treppen, Terrassen und Häusern, die sich zu romantischen Orten formen, hat man oftmals das Gefühl ein Gemälde vor Augen zu haben.</p>
<p><span id="more-831"></span> Entsprechend oft wurde die Gegend rund um die wohlklingenden Orte wie <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257399/Italien/Amalfi">Amalfi</a>, <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257404/Italien/Positano">Positano</a>, <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257401/Italien/Praiano">Praiano</a>, <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257480/Italien/Ravello">Ravello</a> oder <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257535/Italien/Furore">Furore</a> bereits als Filmkulisse eingesetzt und hat ebenso Künstler wie Richard Wagner, der in <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257480/Italien/Ravello">Ravello</a> seinen Parsifal komponierte oder den Schrifsteller John Steinbeck inspiriert. Letzterer beschrieb die Atmosphäre der Küste in einem Interview 1953 sehr treffend: &#8220;Ich habe den Eindruck, dass in Positano die Welt senkrecht steht. In der Bucht umspült unglaublich blaues und grünes Wasser den feinen Kiesstrand. Es gibt nur eine einzige schmale Straße, die nicht bis zum Wasser hinab geht. Stufen, die mitunter so steil wie eine Sprossenleiter sind, führen bis ans Meer. Wenn man einen Freund besuchen will, dann läuft man nicht, man klettert oder man purzelt.&#8221;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-849" title="positano" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/positano.jpg" alt="positano" width="500" height="375" /></p>
<p>Es mag sein, dass die Region, die bis zur Zeit des römischen Reiches nur vom Seeweg erreichbar war, inzwischen ausgebauter ist, aber viel Spielraum bieten die steile Küste nicht und genau das macht ihren Reiz aus. Die um 1840 entstandene schmale Serpentinenstraße, die die Prachtstrecke von <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/255490/Italien/Salerno">Salerno</a> nach Nerano verbindet, erfordert eine gewisse Übung, Geduld und starke Nerven. Touristenbusse bringen den Verkehr, der vor allem während der Hauptreisezeit Juni-September sehr stark sein kann, oft zum Erliegen. Fröhliches Hupen ist allgegenwärtig und wird italienisch-temperamentvoll eingesetzt, um vor Haarnadelkurven Entgegenkommende zu warnen. Flexibler ist man motorisiert schon, aber man kommt auch gut mit Bussen zu den Hot-Spots und abgesehen davon, bietet die <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/574745/Italien/Amalfikuste">Amalfiküste</a> wunderbare Wanderwege, die jene atemberaubende Landschaft wesentlich gemütlicher und genussvoller erkunden lässt.</p>
<p>Auch für die zauberhaften Hauptorte entlang der Küste, sollte man sich auch genug Zeit nehmen. Ein Espresso am Domplatz von <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257399/Italien/Amalfi">Amalfi</a>, ein Spaziergang durch die engen Gassen von <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257404/Italien/Positano">Positano</a>, wo bunte, stufenweise in die Hänge gebaute Häuser einen pittoresken Charme versprühen oder eine Sundowner in den Terassengärten des hoch gelegenen <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257480/Italien/Ravello">Ravello</a>, von wo man wohl den traumhaftesten Blick über die paradiesische Gegend hat &#8211; La Dolce Vita lässt sich hier überall auskosten.</p>
<p>Ebenso zahlt sich ein Tagesausflug auf die nahe Insel <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/307280/Italien/Capri-Ort">Capri</a> aus, wo sich auf nur 10km2 viel Schönheit konzentriert. Vom Hafen geht es mit der Seilbahn hinauf zum Zentrum von Capri, das tagsüber meist von Menschen überfüllt ist, gleichzeitig aber zum unterhaltsamen Schauplatz wird, wenn man sich dem bunten Treiben in Gesellschaft eines Aperitifs hingibt. Abseits des Trubels faszinieren das Naturschauspiel der Faraglioni-Felsen und die weltberühmte <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/307411/Italien/Anacapri/Grotta-Azzurra-Blaue-Grotte">Grotta Azzura</a>. Richtig beschaulich und romantisch wird es in Capri abends, allerdings braucht man für den längeren Aufenthalt auf der Insel ein prall gefülltes Börsel, was eigentlich für die gesamte Region am Golf von Solerno gilt.</p>
<p>Günstige Unterkünfte zu finden, ist eine herausfordernde Aufgabe, aber nicht unmöglich. Das <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/644505/Italien/Praiano/Hotel-Villa-Bellavista">Hotel Villa Bellavista</a> zählt zu jenen und liegt darüber hinaus im beschaulichen, vergleichsweise ruhigen Ort <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/257401/Italien/Praiano">Praiano</a>.</p>
<p>Für Normalsterbliche kaum leistbar, aber unbedingt sehenswert, ist die <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/edit/645136/Italien/Ravello/Villa-Cimbrone">Villa Cimbrone</a> in Ravello. Im fürstlichen Garten fühlt man sich wie eine Prinzessin und der Ausblick ist einfach berauschend.</p>
<p>Die Anreise in die Region ist relativ einfach. Der nächstgelegen Flughafen ist in <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/3415/Italien/Neapel">Neapel</a>, was sich wunderbar mit einem Besuch in der quirligen italienischen Stadt, die älter als Rom ist, verbinden lässt. Die Amalfiküste erreicht man von dort auch öffentlich, per ca. 2-stündiger Busfahrt. Und, wenn man sich nicht dem Touristenwahnsinn hingeben will, sollte man die Reise im Frühling oder Herbst antreten.</p>
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		<title>Das magische Peru der Schamanen – Auf dem Weg der Erleuchtung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 16:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer denkt bei Peru nicht in erster Linie an Machu Picchu, an Cusco, den Titicacasee und den Regenwald? An die atemberaubenden, aber leider von Touristenmassen überfluteten, Heiligtümer, Paläste und Kultstätten dieses mysteriösen Volks der Inkas? Doch neben all diesen Erinnerungen an bereits vergangene Zeiten lebt in Peru auch jetzt noch die Magie. Kein Wunder gehört [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=502d11178f15c688ee917da40e74702d&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Wer denkt bei <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/616/Peru">Peru</a> nicht in erster Linie an <a href="http://www.tripwolf.com/de">Machu Picchu</a>, an <a href="http://www.tripwolf.com/de">Cusco</a>, den <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/575040/Peru/Lake-Titicaca-Region">Titicacasee</a> und den Regenwald? An die atemberaubenden, aber leider von Touristenmassen überfluteten, Heiligtümer, Paläste und Kultstätten dieses mysteriösen Volks der Inkas? Doch neben all diesen Erinnerungen an bereits vergangene Zeiten lebt in Peru auch jetzt noch die Magie. Kein Wunder gehört doch Peru neben <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/453/Bolivien">Bolivien</a> und <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/523/Guatemala">Guatemala</a> zu den drei Ländern Lateinamerikas mit mehrheitlich indigener Bevölkerung, wobei der Hauptteil zum Volk der Quechua zählt; und an der Grenze zu <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/494/Ecuador">Ecuador</a> leben noch heute rund 15 bisher nicht kontaktierte Indianergruppen.<br />
<img class="aligncenter size-medium wp-image-828" title="IMGP2874" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/IMGP2874-500x375.jpg" alt="IMGP2874" width="500" height="375" /></p>
<p>Obwohl die Spanier mit ihrer christlichen Missionierung deutliche Spuren hinterlassen haben &#8211; 81,3% der Bevölkerung Perus bezeichnet sich heute als römisch-katholisch, 12,5 % als evangelisch – sind vor allem in ländlichen Gebieten die christlichen Traditionen stark mit religiösen Kulten aus prä-kolumbianischer Zeit verknüpft. Da werden auf Marktplätzen Flyer mit der Aufschrift verteilt „wenn du deine Seele finden willst“ und da bedeutet ein Schnupfen vielleicht schon, dass dich jemand verflucht hat – vorausgesetzt er hat ein Foto oder ein Büschel Haare von dir.</p>
<p><span id="more-817"></span></p>
<p>Für wen sich das zu sehr nach Aberglauben, Voodoo und „Humbug“ anhört, bietet Peru – genauso wie <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/477/Kolumbien">Kolumbien</a>, Ecuador und <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/612/Panama">Panamá</a> – noch eine andere magische Seite: Der rituelle Gebrauch des Ayahuasca-Getränks. Ayahuasca (auch Liana del Muerto, Natem, Mii, Iyaona, „Seelenranke“ oder „Todesliane“, Caapí, Dapa genannt) ist ein halluzinogenes Getränk, das aus der Dschungelliane Banisteriopsis caapi und zwischen 2 und 55 verschiedenen anderen Kräutern sowie Pflanzen hergestellt wird. Dieser entweder mit „Wein der Seele“ oder „Wein der Toten“ übersetzte Trunk spielt in fast allen traditionellen Religionen und Kulten von den Anden bis zur Pazifikküsten von Kolumbien und Ecuador eine wichtige Rolle. Die Schamanen haben erst durch die halluzinogene Wirkung des Ayahuasca Getränks die heilenden Effekte der Pflanzen entdeckt, können entfernte Galaxien und Planeten entdecken, Geister treffen, in die Zukunft schauen – und natürlich von Krankheiten und Süchten heilen.</p>
<p>Im Peru von heute fahren so auch Erleuchtung suchende Einheimische zu Schamanen in den Dschungel – oder besuchen Retreats, die die oft reisenden Schamanen in den Städten anbieten. Diese mehrtägigen, oft am Wochenende stattfindenden Zeremonien beginnen mit einer Reinigung. Während der Schamane Icaros Lieder singt und so die Energie erhöht, wird danach der ölig, bitter schmeckende Trunk eingenommen. Was danach passiert, das wird oft als „Traum“ oder „Trance“ beschrieben, dauert um die vier Stunden – und endet meistens im Erbrechen des Getränks. Dieses finale – erwünschte – „Loslassen“ ist auch die endgültige Reinigung von allem Negativen, wobei spannend ist, dass wirklich nur das Ayahuasca-Getränk erbrochen wird. Den Abschluss findet das Ritual mit einer weiteren Reinigung durch den Schamanen, der mit einer Rute aus Pflanzen und mit weiteren Gesängen die Anwesenden säubert.</p>
<p>Das alte Wissen steht aber mittlerweile nicht nur Einheimischen zu Verfügung, Ayahuasca Rituale können jetzt auch schon übers Internet gebucht werden: Gemeinsam mit ihrem Verlobten, einem Eingeborenen des Amazonasdorfs Jenaro Herrera und gleichzeitig Meister Schamanen, hat die US-Amerikanerin Meghan Shannon das Zentrum<a title="Infinite Light" href="http://infinitelightperu.com/" target="_blank"> Infinite Light</a> gegründet. Hier, am Ufer des Ucayali Flusses, können auch „Westliche“ Zugang zum Ayahuasca Ritual finden, sogar beim Schamanen in die Lehre und diese spirituelle Heilung in mehr oder weniger langen Aufenthalten erfahren. Auch mit den Italienern Francesco Sammarco und Dino Palazzolo (<a title="El Mundo Magico" href="http://www.ayahuasca-shamanism.co.uk" target="_blank">El Mundo Magico</a>) sind Retreats dieser Art möglich – ihr Zentrum „Onanyan Shobo“, was soviel heißt wie „Das Haus des Schamanen“, liegt ca. eineinhalb Stunden von Iquitos in einem Dschungeldorf im Peruanischen Regenwald. Und für Neugierige bietet eine kleine Community in Pisaq jeden Freitag Ayahuasca-Rituale zum erstmaligen Hineinschnuppern (<a title="Ayahuasca Wasi" href="http://www.ayahuasca-wasi.com" target="_blank">Ayahuasca-Wasi</a>).</p>
<p>In diesem Sinn: Flug nach Peru buchen und dann viel Erfolg bei den kleinen oder großen Schritten auf dem Weg der Erleuchtung!</p>
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		<title>Die schönsten Christkindlmärkte in Deutschland</title>
		<link>http://www.tripwolf.com/de/blog/2009/11/10/die-schonsten-christkindlmarkte-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 16:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>

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		<description><![CDATA[ München ,  Nürnberg,   Köln oder  Stuttgart : Bald ist es wieder so weit, die Weihnachtsmarktzeit steht vor der Tür! Die dunkle Jahreszeit weckt in vielen von uns alle Jahre wieder die Erinnerung an das Weinhachtsfest und damit die Lust auf Plätzchen, Glühwein, Punsch und Bratwürste.

Wer einen Ausflug zu den deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=302093adb36686ff9ab8eb4cb92deac1&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p><a href="http://www.123people.com/trackads/www/delivery/ck.php?oaparams=2__bannerid=1680__zoneid=0__cb=12b094eae1__oadest=http%3A%2F%2Fwww.tripwolf.com/de/guide/show/9470/Deutschland/Munchen%2F" target="_blank"> München </a>, <a href="http://www.123people.com/trackads/www/delivery/ck.php?oaparams=2__bannerid=1681__zoneid=0__cb=13b094eae1__oadest=http%3A%2F%2Fwww.tripwolf.com/de/guide/show/150799/Deutschland/Nurnberg%2F" target="_blank"> Nürnberg, </a> <a href="http://www.123people.com/trackads/www/delivery/ck.php?oaparams=2__bannerid=1682__zoneid=0__cb=15b094eae1__oadest=http%3A%2F%2Fwww.tripwolf.com/de/guide/show/16007/Deutschland/Koln%2F" target="_blank"> Köln</a> oder <a href="http://www.123people.com/trackads/www/delivery/ck.php?oaparams=2__bannerid=1717__zoneid=0__cb=12b094eae1__oadest=http://www.tripwolf.com/de/guide/show/151071/Deutschland/Stuttgart" target="_blank"> Stuttgart </a>: Bald ist es wieder so weit, die Weihnachtsmarktzeit steht vor der Tür! Die dunkle Jahreszeit weckt in vielen von uns alle Jahre wieder die Erinnerung an das Weinhachtsfest und damit die Lust auf Plätzchen, Glühwein, Punsch und Bratwürste.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-813" title="Weihnachtsmarkt" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Weihnachtsmarkt.jpg" alt="Weihnachtsmarkt" width="500" height="160" /></p>
<p>Wer einen Ausflug zu den deutschen Weihnachtsmärkten machen will, steht vor der Frage? Welcher ist der Schönste, und wohin soll die Exkursion &#8220;Weihnachtsmarkt&#8221; gehen?</p>
<p>tripwolf gibt euch eine kleine Einführung in die berühmtesten deutschen Weihnachtsmärkte, planen sollte man jetzt schon, denn es wird wieder Hochkonjunktur herrsche und der Besuch lässt sich hervorragend mit Weihnachtsshopping verbinden&#8230;Außerdem sollte man die Art und Weise, wie man die Weihnachtsmärkte am besten erreicht, vorher abchecken, gerade jetzt gibt es die Möglichkeit, <a href="http://www.123people.com/trackads/www/delivery/ck.php?oaparams=2__bannerid=1704__zoneid=0__cb=14b094eae1__oadest=http%3A%2F%2Fwww.deutschland-tourismus.at/sparschiene%2F" target="_blank"> mit der Bahn ganz günstig </a> zu den schönsten Märkten zu kommen.</p>
<p><span id="more-804"></span></p>
<p><em><strong>Der Münchner Christkindlmarkt &#8211; vom 27.11. bis 24. 12. 2009<br />
</strong></em></p>
<p>Um den Christkindlmarkt zu finden, muss man nur zum <a href="http://www.123people.com/trackads/www/delivery/ck.php?oaparams=2__bannerid=1678__zoneid=0__cb=16b094eae1__oadest=http%3A%2F%2Fwww.tripwolf.com/de/guide/show/182407/Deutschland/Munchen/Marienplatz%2F" target="_blank"> Marienplatz </a> fahren. Direkt neben und um das Rathaus wird in der Weinhachtszeit Punsch und Glühwein ausgeschenkt, es gibt Würstel und Süßes in rauhen Mengen (unbedingt die mit Schokolade glasierten Früchte probieren) und kleine Geschenke und Kunsthandwerk in allen Facetten. Da München recht hoch über dem Meeresspiegel liegt, hat man hier auch die reelle Chance auf Schnee &#8211; so ist es am Markt am schönsten!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-807" title="WeihnachtsmarktMuenchen" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/WeihnachtsmarktMuenchen.jpg" alt="WeihnachtsmarktMuenchen" width="500" height="198" /></p>
<p>Berühmt ist der „Kripperlmarkt“ als einer der größten seiner Art weltweit &#8211; hier könnt ihr kitschig-schöne Krippen  begutachten und auch kaufen. Wer neben  schauen auch etwas über die Geschichte des Marktes erfahren will, kann an kultur-historischen Führungen teilnehmen und alles über „Kletznbrot und Fatschnkindl“ erfahren.</p>
<p><em><strong><br />
</strong></em></p>
<p><em><strong>Weihnachtsmarkt am Kölner Dom &#8211; vom 23.11. &#8211; 23.12.2009</strong></em></p>
<p>Die Kölner haben nicht nur ihren Karneval, sondern auch noch einen besonders schönen Christkindlmarkt: Wer in Köln aus dem Zug Steigt, wird gleich nach Verlassen des Bahnhofsgebäudes über den <a href="http://www.123people.com/trackads/www/delivery/ck.php?oaparams=2__bannerid=1683__zoneid=0__cb=12b094eae1__oadest=http%3A%2F%2Fwww.tripwolf.com/de/guide/show/181569/Deutschland/Koln/Kolner-Dom%2F" target="_blank"> gotischen Dom </a> stolpern, der neuerdings durch ein Glasfenster des Künstlers Gerhard Richter mit neuem Farbenspiel erfüllt wird. Und genau hier, mitten im Herzen der Stadt am Rhein, wird zum Jahresende der Kölner Christkindlmarkt aufgebaut.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-809" title="christkindlmarkt-köln" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/christkindlmarkt-köln.jpg" alt="christkindlmarkt-köln" width="500" height="210" /></p>
<p>Der angeblich schönste Christkindlmarkt Europas will sich mit einer Vielfalt an Kunsthandwerk und dem Mix aus traditioneller sowie experimenteller Kunstfertigkeit abheben. Außerdem darf sich der Kölner Weihnachtsmarkt mit dem größten Weihnachtsbaum im Rheinland schmücken: Mit einer Höhe von ca. 25 Metern, 8 Tonnen Gewicht und einem Alter von 40 Jahren ist er der Größte.</p>
<p><em><strong>Christkindlesmarkt Nürnberg &#8211; vom 27.11. bis zum 24.12.2009</strong></em></p>
<p>Die Nürnberger sind besonders stolz auf ihren Weihnachtsmarkt: mitten in der Altstadt , auf dem Nürnberger Hauptmarkt, findet er statt und wird mit seinen 180 Holzbuden, dekoriert mit rot-weißem Stoff, „Städtlein aus Holz und Tuch“ genannt. Hier wird auf Tradition gesetzt und die Besucher können sich mit den lokalen Köstlichkeiten wie Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot, Back- und Süßwaren, Nürnberger Rostbratwürste und Glühwein gegen Kälte und Menschenaufläufe wappnen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-812" title="christkindlmarkt-Nuernberg" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/christkindlmarkt-Nuernberg.jpg" alt="christkindlmarkt-Nuernberg" width="500" height="203" /></p>
<p>Die Nürnberger pochen auf die Altehrwürdigkeit ihres Marktes, denn bereits aus dem Jahr 1628 stammt sein erster schriftlicher Nachweis: Auf dem Boden einer 19 Zentimeter langen, ovalen und mit Blumen bemalten Spanschachtel aus Nadelholz, die das Germanische Nationalmuseum besitzt, wurde eine mit schwarzer Tinte gemalte Inschrift gefunden: „Regina Susanna Harßdörfferin von der Jungfrau Susanna Eleonora Erbsin (oder Elbsin) zum Kindles-Marck überschickt 1628.“</p>
<p><em><strong>Stuttgarter Weihnachtsmarkt &#8211; </strong><strong>25.11. bis 23.12.2009</strong></em></p>
<p>Das <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/183132/Deutschland/Stuttgart/Schlossplatz">mittelalterliche Alte Schloss</a>, die Türmen der Stiftskirche und die barocke Anlage des Neuen Schlosses bilden jedes Jahr die  Kulisse für den Stuttgarter Weihnachtsmarkt.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-841" title="Bild 1" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Bild-11-499x144.png" alt="Bild 1" width="499" height="144" /></p>
<p><a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/151071/Deutschland/Stuttgart">Die baden-württembergische Landeshauptstadt</a> bietet Besuchern seit über 300 Jahren (1692 erstmals urkundlich erwähnt) einen Christkindlmarkt mit geschmückten Holzdächern und Weihnachtszauber: Christbaumschmuck, Holzspielzeug, Krippenfiguren bis hin zu Leckereien und kulinarischen Köstlichkeiten werden in den rund 280 Ständen angeboten.</p>
<p>Die Besucher, die ein wnig Zeit mitgebracht haben und kulturelles Interesse mitbringen, gibt es zwischen zwischen Oktober 2009 und März 2010 die  Ausstellung „Schätze des alten Syrien – die Entdeckung des Königreichs Qatna“ im Württembergischen Landesmuseums im Alten Schloss. Auch im Kunstgebäude Stuttgart des Archäologischen Landesmuseums wird bis zum 10.01.2009 eine bislang einzigartige Ausstellung gezeigt. „Eiszeit – Kunst und Kultur“ bietet tiefe Einblicke in das alltägliche Leben, die Überlebensstrategie und die Kultur der altsteinzeitlichen Bevölkerung.</p>
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		<title>Cuzco &#8211; mehr als nur Machu Picchu</title>
		<link>http://www.tripwolf.com/de/blog/2009/11/09/cuzco-mehr-als-nur-machu-picchu/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen der durch den Humboldtstrom erwärmten Küste bis zur trockensten Wüste der Erde, der Atacama-Wüste: Peru, das im Westen Südamerikas gelegene Land, gleicht fast einem Mini-Kontinent, der eine unglaubliche Vielzahl an Sprachen, Traditionen, dem größten See der Welt, dem Titicaca See und jede Menge verschiedenste Tiere beherbergt. Hier gibt es für jeden etwas zu sehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=302093adb36686ff9ab8eb4cb92deac1&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Zwischen der durch den Humboldtstrom erwärmten Küste bis zur trockensten Wüste der Erde, der Atacama-Wüste: <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/616/Peru">Peru</a>, das im Westen Südamerikas gelegene Land, gleicht fast einem Mini-Kontinent, der eine unglaubliche Vielzahl an Sprachen, Traditionen, dem größten See der Welt, dem <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/575040/Peru/Lake-Titicaca-Region">Titicaca</a> See und jede Menge verschiedenste Tiere beherbergt. Hier gibt es für jeden etwas zu sehen, zu erleben oder zu entdecken.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-799" title="Bild 1" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Bild-1-500x376.png" alt="Bild 1" width="500" height="376" /></p>
<p>Peru versteckt seine Tempel im Jungel, wilde Flüsse fließen durch Cuzco, der Amazonas ist die Heimat von Shamanen, hohen Bergen wie dem <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/298978/Peru/Machu-Picchu">Machu Picchu</a> und heißen, tropischen Regenwäldern. <strong>Die beste Zeit, nach Peru zu fahren ist Juni bis August, wenn man auf die Berge will.</strong> Im Winter, zwischen Dezember und März ist es sehr nass da oben, im Süden und damit im Jungel regent es sowieso das ganze Jahr. Da das Land so viele Sehenswürdigkeiten beherbergt, möchte ich mich hier auf die kulturell (Inkas!) und sportliche (Berge!) Region Cuzcos beschränken.</p>
<p><strong>Älter sind nur die Götter&#8230;</strong></p>
<p><strong><span id="more-752"></span><br />
</strong></p>
<p>Der Sage nach wurde die Gegend in grauer Vorzeit von den Tampus, einem Volk der Quechua-Indianer, bewohnt. Sie sollen die ersten Menschen gewesen sein – älter seien nur die Götter. Die Hauptstadt der gleichnamigen Region und der Provinz Cusco im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes. Sie liegt in 3.416 m Höhe und hat etwa 320.000 Einwohner.</p>
<p>Die Stadt ist in erster Linie deswegen eines der ersten Anlaufsplätze für Touristen, da hier die berühmte Stadt und gleichzeitiges Weltkulturerbe Machu Picchu liegt. Dieser beeindruckende, um 1450 erbaute Ort umfasste damals 216 steinerne Bauten, die mit einem System von Treppen verbunden waren. Etwa 3.000 Stufen sind heute noch erhalten, ebenso wie die Außenmauern der zum Teil mehrgeschossigen Wohnbauten.</p>
<p>Die Region bietet aber nicht nur Kulturfans ziemlich viel Material, sondern auch Bergsteiger, die eine wirklich sagenhafte Aussicht sehen wollen, kommen auf ihre Kosten:</p>
<p>Die Inkas waren ein schlaues Volk (man glaubt heute sogar, dass die Bewohner mit Hilfe von Terrassen in luftiger Höhe Ackerbau betrieben) und bauten versteckte Kurierpfade durch ihr Reich, auch zwischen der Hauptstadt Cuzco und Machu Picchu. Ein Teil dieser Strecke von etwa 40 Kilometern gilt bei Alpinisten heute als Geheimtipp: es gilt, frühzeitig zu buchen, denn die Regierung hat die Zahl der Wanderer beschränkt. Übernachtet wird im Zelt, den Proviant haben die Begleiter dabei. Die Strecke führt bis auf 4200 Meter Höhe. Nachts kann es kalt werden, und tagsüber brennt die Hochlandsonne. (Als Anfänger sollte man die Tour nicht machen.)</p>
<p>Für die Tour zum Machu Picchu sollte man ein wenig Zeit einplanen, nämlich mindestenss 3 Tage. Auf dem Weg von Cuzco nach <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/605282/Peru/Aguas-Calientes">Aguas Calientes</a>, dem Ausgangspunkt für einen Besuch in Machu Picchu, gibt es noch andere lohnende Ausflugsziele, wie <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/605024/Peru/Pisac">Pisac</a>, <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/389004/Peru/Ollantaytambo">Ollantaytambo</a> oder <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/298981/Peru/Chinchero">Chinchero</a>!</p>
<p>Außerdem kann man in Cuzco die Ruinen von <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/17347/Peru/Cusco/Sacsayhuman">Sacsayhuamán</a> besichtigen: Dieses unglabliche Denkmal, bestehend aus riesigen Steinquadern, wurde von den Inka-Erbauern genau aufeinander abgestimmt und bündig neben- und aufeinander gesetzt. Saqsaywaman erreicht man zu Fuß von der Plaza de Armas in 30 Minuten &#8211; der Ausflug ist jedoch nichts fürs faule Fußvolk: Die Treppen befinden sich auf über 3.400m über dem Meer und da wird die Luft dünn!</p>
<p>Was den Inkas und dort ansässigen Leuten gegen Höhenkrankheit hilft? In Hotels bekommt man den traditionellen Aufguß aus Koka-Blättern.</p>
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		<title>tripwolf Update</title>
		<link>http://www.tripwolf.com/de/blog/2009/11/07/794/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 10:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>avqu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[tripwolf verändert sich ständig und will allen Usern die besten Reise-Tipps bieten! Viele dieser Änderungen passieren natürlich im stillem Kämmerlein, also quasi hinter dem, was ihr seht und nutzt &#8211; da geht es um Performance, also Schnelligkeit und viel neuen Content, der ständig hinzugefügt und editiert wird. Außerdem gibt es viele Änderungen, die sehr sichtbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=2dd0e16574d5b3c9442a52c1598b9626&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>tripwolf verändert sich ständig und will allen Usern die besten Reise-Tipps bieten! Viele dieser Änderungen passieren natürlich im stillem Kämmerlein, also quasi hinter dem, was ihr seht und nutzt &#8211; da geht es um Performance, also Schnelligkeit und viel neuen Content, der ständig hinzugefügt und editiert wird. Außerdem gibt es viele Änderungen, die sehr sichtbar sind und von denen ihr direkten Nutzen ziehen könnt.</p>
<p><strong>Ihr könnt zum Beispiel nicht nur Hotels sondern auch Flüge buchen: </strong>auf der deutschen tripwolf Seite können wir euch  durch die Kooperation mit Swoodoo eine super Flugsuchmaschine bieten.</p>
<p><strong>Außerdem könnt ihr mit tripwofl eure Trips planen:</strong> Manchmal braucht man eine Karte, um die nächste Reise zu visualisieren: Dabei ist es gar nicht wichtig, ob es sich dabei um ein Wochenende in <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/8229/Polen/Warschau">Warschau</a> handelt oder eine Rucksacktour durch <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/6493/Nepal/Kathmandu">Kathmandu</a>. Wir bieten mit unserer Trip Sektion eine tolle Möglichkeit, genau diese Routen festzuhalten. Du kannst sie dann speichern, ausdrucken, den Link Freunden als Inspiration schicken oder einfach nur dein Know-How mit der Community teilen.</p>
<p><strong>Last but not least ist folgendes sehr wichtig: Wir stehen aufs Reisen und wir stehen auf tripwolf.  Also, wenn ihr uns irgendwas zu sagen habt, Ideen einbringen oder für diesen Blog schreiben wollt, sagt bescheid! </strong></p>
<p><strong>Uns gibt es natürlich auch auf <a href="httphttp://www.facebook.com/tripwolf">facebook</a> und <a href="http://twitter.com/tripwolfDE">twitter</a>!</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.tripwolf.com/en/traveler/user/2795/avq">Alexandra, tripwolf</a></strong></p>
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		<title>Das balinesische Ende vom Leben &#8211; ein Freundenfest!</title>
		<link>http://www.tripwolf.com/de/blog/2009/11/06/das-balinesische-ende-vom-leben-ein-freundenfest/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 14:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich von meinen balinesischen Freunden zu einer Cremation Ceremony (Begräbnis- oder besser gesagt Einäscherungszeremonie) geschickt wurde, mit dem Hinweis auf &#8220;Sehenswürdigkeit&#8221;, wusste ich nicht was auf mich zukam. Zeremoniellen Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Tod wohnt unsererseits ja nicht unbedingt freiwillig bei, aber ich sollte eines Besseren belehrt werden. Nämlich, dass das Ende vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=681279af2af8ba6e582acb5ce3f5035c&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Als ich von meinen balinesischen Freunden zu einer Cremation Ceremony (Begräbnis- oder besser gesagt Einäscherungszeremonie) geschickt wurde, mit dem Hinweis auf &#8220;Sehenswürdigkeit&#8221;, wusste ich nicht was auf mich zukam. Zeremoniellen Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Tod wohnt unsererseits ja nicht unbedingt freiwillig bei, aber ich sollte eines Besseren belehrt werden. Nämlich, dass das Ende vom Leben kein Anlass zur Trauer sein muss, sondern zur Freude, und somit ein Grund ist gemeinsam zu feiern.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-788" title="bali_cremation02" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/bali_cremation02.jpg" alt="bali_cremation02" width="500" height="375" /></p>
<p>Nach dem balinesischen Hindusimus sind Geburt und Tod Intervalle eines endlosen Lebens, die Kremation dient zur heiligsten Pflicht, nämlich die Seelen von der Last alles Irdischen zu lösen.<br />
Verstorbene werden bis zur Verbrennung an einem heiligen Ort, also in einem Tempel, im einbalsamierten Zustand aufgebahrt, mitunter für längere Zeit, da sich nicht jeder die kostspielige Kremation leisten kann und es daher oft zu Massenverbrennungen kommt. Ein Balinese hat mir ein solches Ereignis mit der Bezeichnung &#8220;Big Barbecue&#8221; übersetzt, was verdeutlicht, das auch Humor im Zusammenhang mit dem Tod nicht als pietätlos gilt.</p>
<p>Ich hatte das Glück, die Kremations-Zeremonie von 3 Mitgliedern einer royalen Familie zu sehen, umso beeindruckender, weil besonders prunkvoll, war meine erste, überraschende Erfahrung mit einem freudvollen Lebensende, die ich mit Worten zu beschreiben versuche.</p>
<p><span id="more-783"></span></p>
<p>Auf meinem Weg hin zum Ausgangspunkt der Prozession, stieß ich auf abgesperrte Straßen, die bereits von zahlreichen, festlich gekleidete Balinesen und schaulustigen Touristen bevölkert waren. Ich habe mich vorab nicht über den Ablauf der Zeremonie erkundigt und wusste demnach auch nicht, dass die 3 kunstvoll gestalteten schwarzen Stiere in Lebensgröße, die auf Bambusrohren montiert, von je 20 Mann getragen, auf mich zukamen, die sogenannten Verbrennungstiere sind, also jene &#8220;Behälter&#8221; in denen die Verstorbenen zu Asche werden. Je nach Kastenzugehörigkeit, variieren diese Tiere in Rasse und Dimenson. Sie führen den Festzug an, der vom Haustempel der Verstorbenen, zum Bestattungsstempel führt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-789" title="bali_cremation01" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/bali_cremation01.jpg" alt="bali_cremation01" width="500" height="375" /></p>
<p>Beim Ausgangspunkt, dem Haustempel, standen 2 Türme bereit, ebenso auf Bambus montiert, aber mindestens doppelt dimensioniert, darunter je ca. 60 Männer in Transportbereitschaft. Das Gewicht dieser eigens von Hand gebauten, prachtvoll dekorierten Türme, die sicher 10 Meter in den Himmel ragten, wage ich gar nicht zu schätzen. Lauter Trommelschlag. Plötzlich kam alles in Bewegung. Aus dem Tempel gingen die nächsten Angehörigen mit Opfergaben, gefolgt von einer Gruppe Männern, die den ersten Holzsarg über eine Bambusrampe in den obersten Stock des Turms beförderten. Der zweite Sarg fand auch noch Platz, der dritte wurde in die Höhe des zweiten Turms platziert. Die Musik, gespielt von Gruppen junger Balinesen, wurde immer lauter, lebendiger, fröhlicher. Die vielen Menschen ringsrum schienen aufgeregt und gespannt. Ich war es auch.<br />
Jetzt nahm die Prozession im wahrsten Sinne des Wortes ihren Lauf. Mit Schreikommandos hoben die Männer die undenkbar schweren Türme auf, inklusive den darauf platzierten Priestern. Bevor sie damit die Straße Richtung Verbrennungstempel entlang liefen, wurden sie in maximaler Geschwindigkeit drei mal im Kreis gedreht &#8211; um die Dämonen zu verwirren und ihnen die Chance verwehren, die Toten zu verfolgen. Übrigens wurden die Stromleitungen auf der Straße extra verhängt, sonst gäbe es für die überdimensionalen Konstrukte kein Durchkommen.</p>
<p>In Folge kommen die Männer mit den Türmen ca. 30 Meter weit, bevor sie die Last absetzen müssen, um wieder Kraft zu schöpfen. Die Mittagssonne brennt, Helfer stehen am Straßenrand und beschütten die Träger mit Wasser, auf halber Strecke steht sogar ein Feuerwehrwagen, der die Menge mit dem Wasserschlauch erfrischt. Der Festzug nahm unglaubliche Dimensionen an, die Menschen laufen mit, rufen, schreien, feuern die Turmträger an. Ich mittendrin, aufgeregt und überwältigt von diesem mitreißenden Spektakel. Nach ein paar hundert Metern stand eine Gruppe von Männern zur Trage-Ablöse bereit, ihre Freude endlich Anpacken zu dürfen, stand ihnen ins Gesicht geschrieben.</p>
<p>Nach 2 Stunden ist der Zug am nächsten Schauplatz angelangt, dem Bestattungs- bzw. Verbrennungstempel. Menschen tümmeln sich, der Geruch von frischen Saté-Spießen liegt in der Luft, dazwischen versuchen Balinesen den Touristen, die für die Teilnahme an der Zeremonie brav einen Sarong angelegt haben, einen weiteren zu verkaufen.</p>
<p>Am Vorplatz wird gesägt und unmontiert, die Verbrennungsstiere auf eine Bühne drapiert. Die Särge werden aus den Türmen geholt und in die hohlen Bäuche der Stiere verfrachtet. Darauf betten die Angehörigen Opfergaben an die Verstorbenen und Götter. Diese Prozedur nimmt eine eine weitere Stunde in Anspruch, bevor der Höhepunkt der Zeremonie beginnt. Unter den Tieren werden Gasbrenner postiert. Plötzlich wird es noch heißer. Die Tiere fangen Feuer, Flammen steigen empor, es knisteret und kracht, die Bühnen- und Tierkonstrukte fallen zusammen. Der Anblick dieses Infernos im gleißenden Sonnenlicht raubt mir den Atem. Die Menschen ringsrum schauen und staunen, es ist ruhig geworden. Die Menge beginnt sich langsam aufzulösen, nur wenige verfolgen die Verbrennung bis zum Ende. Natürlich gehöre auch ich zu ihnen und so kann ich mitansehen, wie einer der Körper sichtbar wird, weil er in den metallenen Bauch des Tiers gefallen ist und dem Feuer trotzt. Er will nicht verbrennen. Die Gasflamme wird höher gedreht und dennoch dauert es noch eine Weile, bis er verschwindet. Ob dieser Mann sich nicht vom Irdischen lösen wollte?</p>
<p>Stunden später wird die erkaltete Asche eingesammelt. Der Reinung durch das Feuer folgt noch die durch Wasser. Bis auf einen kleinen Rest, wird sie zur letzten Läuterung dem Meer übergeben. Die Angehörigen sind über die Aschenreste noch immer mit dem Verstorbenen verbunden, alle Hinwendung gilt nun seiner Seele, bevor ein zweites Fest der Seelenreinigung stattfindet, um den endgültigen Abschied zu vollziehen.</p>
<p>Ich werde dieses Erlebnis nie vergessen und kann nur jedem Bali-Besucher empfehlen, die Gelegenheit einer Cremation-Ceremony wahrzunehmen. Von all den wundervollen Zeremonien ist jene wohl die höchste, sie transportiert balinesischen Geist und Glauben, Lebenseinstellung, Kreativität und Schöpfungskraft im beeindruckendsten Ausmaß. Und wenn ich dann mal gestorben bin, wünsch ich mir auch ein Fest wie dieses.</p>
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		<title>Spotte den Touri &#8211; Stereotypen auf Reisen</title>
		<link>http://www.tripwolf.com/de/blog/2009/11/03/spotte-den-touri-stereotypen-auf-reisen/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 14:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>avqu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer auf Mallorca war, weiß es. Wer in Rimini urlaubt, erkennt ihn. Wer schon mal im Sommer auf dem Roten Platz in Moskau spaziert ist, in Venedig eine Gondeltour gemacht hat, nach Phuket in Thailand geflogen ist oder einen All inclusive Urlaub in der Dom-Rep angetreten ist, kann ihn von anderen seiner Art unterscheiden. Den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=2dd0e16574d5b3c9442a52c1598b9626&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Wer auf <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/17734/Spanien/Mallorca">Mallorca</a> war, weiß es. Wer in <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/254713/Italien/Rimini">Rimini</a> urlaubt, erkennt ihn. Wer schon mal im Sommer auf dem <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/291265/Russland/Moskau/Roter-PlatzKrasnaja-Ploschtschad">Roten Platz in Moskau </a>spaziert ist, in <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/3291/Italien/Venedig">Venedig</a> eine Gondeltour gemacht hat, nach <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/307751/Thailand/Phuket">Phuket in Thailand</a> geflogen ist oder einen All inclusive Urlaub in der <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/492/Dominikanische-Republik">Dom-Rep</a> angetreten ist, kann ihn von anderen seiner Art unterscheiden. Den deutschen Touristen. Kaum ein Vertreter eines Landes wird in Europa so gerne angeprangert, wie der deutsche Tourist.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-769" title="white-socks-in-sandals-03" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/white-socks-in-sandals-03-500x200.jpg" alt="white-socks-in-sandals-03" width="500" height="200" /></p>
<p>Er ist der, der um 5 Uhr aufsteht, um sein Handtuch erste Reihe fussfrei am Pool zu platzieren, der überpünktlich am All-Inclusive Buffet steht (morgens, mittags und abends) um bloß keine Mahlzeit zu verpassen. Der weiße Socken zu Sandalen trägt und stolz ist auf seine Handy-Gürtel-Tasche, seinen grellbunten Nylon-Rucksack sowie eine Tasche für die Kamera. Der gerne Hüte anzieht, die aussehen wie die Grausamkeiten, die uns Oma früher gehäkelt hat und die damals schon peinlich waren. Der immer und überall, auch im gefährlichsten Stadtteil <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/3415/Italien/Neapel">Neapels </a>eine große, nicht zu übersehende Stadtkarte mit sich herumträgt und sich immer und ohne mit der Wimper zu zucken als Tourist outet.</p>
<p>Aber da es anscheinend auch kein Volk gibt, welches sich so gern selbst kritisiert und sein eigenes Land schlecht macht, sollen auch  andere Klischees bedient werden: Denn nicht nur deutsche Touristen sind anhand ihrer optischen Merkmale erkennbar! Der Fairness halber möchte ich hier noch ein paar andere Volksgruppen und ihre Angewohnheiten auf Reisen portraitieren&#8230;.</p>
<p><em><strong>Italiener</strong></em></p>
<p>Sie lieben die Berge und gehen gern auf Städtetrips, denn Meer haben Sie genug im eigenen Land. Mit den neuesten Designer Turnschuhen ausgestattet, ihre wohlgeformten Beine in teure und mehrmals gebleichte und kunstvoll zerrissene Jeans gesteckt, findet man Sie im Sommer in <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/602262/Osterreich/Tirol">Tirol</a> oder in der nächsten Metropole, wo sie Museen und Sehenswürdigkeiten gerne lautstark diskutieren. Sie haben neben großem  Modeinteresse einen starken Bezug zu Ihrem PDA oder iPhone und scheuen sich nicht, diese durch lautstarkes Telefonieren zu propagieren, wenn nötig, muss die Oma am anderen Ende der Leitung herhalten. Der Italiener tritt meist als Pärchen oder in der Gruppe auf und legt viel Sorgfalt in sein Outfit als auch in die Gestaltung seiner Frisur.</p>
<p><em><strong>Schweden</strong></em></p>
<p>Die Schweden (auch die Norweger) sind ein großgewachsenes und modebewusstes Volk. Sie treten meist in Gruppen auf, wirken sonnig und offen und sprechen generell sehr gut englisch, was auch daran liegen mag, dass kaum jemand ihre Sprache spricht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-774" title="Bild 2" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Bild-2.png" alt="Bild 2" width="400" height="338" /></p>
<p>Sie sind überall zu finden: in Städten wie <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/3204/Deutschland/Berlin">Berlin</a>, an Thailands Stränden, in afrikanischen Steppen, haben eine Vorliebe für coole neue Indie-Rock Bands und sind style-mäßig recht gut beraten. Da ihre Währung stark und ihre Länder teuer sind, ist es für Schweden und Norweger wohl günstiger, für Urlaub ins Ausland zu fahren. Im Gegensatz den meisten anderen Europäern ist selbst <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/1077/Frankreich/Paris">Paris</a> oder <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/3822/England/London">London</a> für sie finanziell keine Hürde. Die Skaninavier haben ein weiteres Erkennungsmerkmal: sie trinken gerne Alkohol und vertragen davon reichlich, auch die Mädels. Aber ganz im Gegensatz zu den nach wie vor eher katholischen südlichen Ländern, ist das für sie kein Grund, sich zu schämen.</p>
<p><em><strong>Engländer</strong></em></p>
<p>Wer schon auf <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/17734/Spanien/Mallorca">Mallorca</a> war und den Ballermann schrecklich fand, soll sich bloß nicht nach <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/389798/Spanien/Magaluf">Magaluf </a>wagen. Denn wer das gesehen hat, wird mental kaum noch an dem Bild vom stylischen London und den skinny Jeans tragenden Britpop Klischee festhalten können. Dass England nicht nur aus London besteht, lernen andere Europäer oft erst dann, wenn sie betrunkene Manchester United-Fans beim Feiern erlebt haben. Rotgesichtig, verbrannt, gerne betrunken. Britische Mädels erkennt man an ihrer ausgeprägten Vorliebe für Mini-Röcke und Tube-Tops (bauchfrei), und das unabhängig von ihrer Konfektionsgröße. Weniger ist mehr: offene Sandalen und das Fehlen von Strumphosen sind ein Fashion-Statement, von dem sich die Engländerin auch nicht im Winter abbringen lässt.</p>
<p><em><strong>Amerikaner</strong></em></p>
<p>Der Amerikaner trägt Shorts. Und kurzärmelige Hemden. Sie liebt lange Acryl-Nägel und beide finden einfach alles, was älter als 200 Jahre ist, toll. Städte wie <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/3221/Italien/Rom">Rom</a> oder <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/1534/Griechenland/Athen">Athen</a> versetzen sie nahezu in einen Schockzustand des Unglaubens. Das müssen sie auch den anderen Reisenden mitteilen &#8211; lautstark und ungefragt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-775" title="Bild 3" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Bild-3.png" alt="Bild 3" width="400" height="271" /></p>
<p>Auch, wie chaotisch alles außerhalb der <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/675/USA">Staaten</a> ist und wie schrecklich es ist, dass man in manchen Ländern noch Rauchen darf und wie wenig service-orientiert die ortsansässigen Dienstleister sind. Amerikaner fahren gern in den Urlaub, um zu ihren Wurzeln zurückzukehren und erzählen jedem, der sich in Ihrer Nähe wiederfindet, dass ihr Ur-urgrßvater seinen Ursprung in <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/488/Tschechien">Tschechien</a> hatte und kurz vor dem ersten Weltkrieg in die USA flüchten konnte. Die amerikanischen Touristen finden sich gerne auf historischen Schauplätzen ein, <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/175885/Deutschland/Berlin/Haus-am-Checkpoint-Charlie">Checkpoint Charly</a> oder der <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/16014/Italien/Rom/Vatikanischen-Museen">Vatikan</a> sind ganz oben auf ihrer To-Do-Liste. Dort lassen Sie sich gerne ihren Geldbeutel klauen oder fallen auf billige Plagiate von Designersonnenbrillen rein.</p>
<p><strong>Aufruf:</strong></p>
<p><em>Ihr findet, dass das hier ganz schrecklich und politisch unkorrekt ist oder habt noch ein paar gute Vorschläge zu Österreichern, Spaniern, Franzosen oder Maoris?! Her damit und als Comments posten, die beste Ideen kommen in den nächsten Blogpost zu diesem Thema!</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Malaysische Geschmackssache(n)</title>
		<link>http://www.tripwolf.com/de/blog/2009/10/29/malaysische-geschmackssachen/</link>
		<comments>http://www.tripwolf.com/de/blog/2009/10/29/malaysische-geschmackssachen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Länder, Städte, Orte, die faszinieren, in denen man sich sofort zuhause fühlt, wo es einen immer wieder hinzieht. Dann gibt es jene, die ganz nett sind, eine willkommene Abwechslung, aber es reicht sie einmal im Leben gesehen zu haben, denn es gibt nichts, was einen nachhaltig begeistert. Zur dritten Kategorie zählen jene, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=681279af2af8ba6e582acb5ce3f5035c&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Es gibt Länder, Städte, Orte, die faszinieren, in denen man sich sofort zuhause fühlt, wo es einen immer wieder hinzieht. Dann gibt es jene, die ganz nett sind, eine willkommene Abwechslung, aber es reicht sie einmal im Leben gesehen zu haben, denn es gibt nichts, was einen nachhaltig begeistert. Zur dritten Kategorie zählen jene, die man am liebsten sofort wieder verlassen will, weil man sich nicht wohlfühlt, weil das Fremde keinen Reiz hat, weil weder Seele noch Auge Nahrung finden.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-756" title="malay_streets02" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/10/malay_streets02-500x375.jpg" alt="malay_streets02" width="500" height="375" /></p>
<p>So ging es mir mit <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/573/Malaysia">Malaysia</a>. Ich sollte es eigentlich gar nicht pauschalisieren, weil ich abgesehen von der Insel <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/387074/Malaysia/Penang">Penang</a> im Westen, &#8220;nur&#8221; die Ostküste bereist habe und auch dort eher durchgerauscht bin, eben weil ich das Land vom ersten Augenblick an reizlos empfand, aber mein Bauchgefühl hat mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass dieses Land einfach nicht meines ist. Geschmackssache eben.</p>
<p>Erste Station von <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/640/Singapur">Singapur</a> kommend, war die paradiesisch beschriebene Insel Tioman. Bereits bei der Unterkunftsuche war die Luft draußen. Unsaubere, teure Mini-Hütten, zugehörige Anlagen und Restaurants absolut geschmacklos gestaltet, mäßig freundliche Einheimische und eine eigenartige Touristen-Ansammlung. Schöner breiter Sandstrand, klares Wasser, von Dschungel gesäumt &#8211; aber was hilft das, wenn der Ort NULL Flair hat? Mitunter kann ich als Sonnenstrandmeeranbeterin jegliche Störfaktoren ausblenden und mich einfach nur diesem Genuss hingeben, aber auch das hat dort aufgrund lästiger Sandfliegen nicht funktioniert.</p>
<p>Eigentlich war mir ja intuitiv danach, Malaysia gleich wieder zu verlassen, aber so radikal bin ich bei meinen Beurteilungen auch wieder nicht, also entschied ich mich für die Erkundung malayischen Stadtlebens.<br />
<a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/301368/Malaysia/Kuantan">Kuantan</a> an der Ostküste ist vollkommen uninteressant und frei von jeglicher Ästhethik, aufgrund dessen fand ich keinen Grund um mich dort länger als über Nacht aufzuhalten. Die Überlegung, infolge auf die bekannten <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/387093/Malaysia/Perhentian-Island">Perhentian Islands</a> zu fahren, die das malaysische Top-Touristenziel sind, wurde von einem Einheimischen für mich entschieden, der auch diese Inselgruppe im Vergleich zu thailändischen Trauminseln Sehenswürdigkeit absprach.<br />
Stattdessen machte ich mich auf den Weg Richtung <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/301346/Malaysia/Kota-Bharu">Kota Bharu</a>, der nördlichsten Stadt an der Ostküste. Den Zwischenstopp in <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/301359/Malaysia/Kuala-Terengganu">Kuala Terengganu</a> ersparte ich mir kurzerhand aufgrund wenig reizvoller Anblicke aus dem Busfenster, um mehr Offenheit für Kota Bharu aufzusparen, das laut Reiseführerauskunft ein guter Ort ist oder sein könnte, um in die malaysische Kultur einzutauchen. Räusper.Was ich vorfand war eine Mischung aus hässlichen, dreckigen Straßen und Häusern, unanppetitlichen Märkten und &#8220;Essensmöglichkeiten&#8221;, abstoßenden Geschäften, dazwischen Handyshops, Moscheen, Kentucky Fried Chicken und Mc Donalds, verschleierte Frauen und streng dreinblickende Männer, die mich musterten als wäre ich eine Aussätzige. Noch so ein Ort zum Davonrennen, noch so eine Konzentration an Geschmacklosigkeit, die für mich wirklich schwer zu ertragen war.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-757" title="market04" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/10/market04-500x375.jpg" alt="market04" width="500" height="375" /></p>
<p>Ich hab versucht zu eruiren, warum ich mich in diesem Land so unwohl fühle, mit dem Ergebnis, dass es vorwiegend am massiven Ästhetik-Defizit liegen muss. Es gibt einfach nichts, was schön anzuschauen ist. Selbst die Natur bzw. Landschaft hat wenig reizvolles, man sieht vorwiegend flache Wälder und künstlich angelegte Palmenhaie.<br />
Der Islam, Malaysia&#8217;s Staatsreligion, trägt sicher auch zum Stimmungbild bei, besonders als Frau empfand ich zugegebenermaßen ein gewisses Unbehagen, ganz abgesehen davon, dass mir die Zwangsbeschallung in Form von monotonem Gebetsgesang, der laufend aus den Moscheen dringt, zugesetzt hat.</p>
<p>Anders ging es mir dann in <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/301439/Malaysia/George-Town">Georgetown</a>, auf der Insel Penang im Westen, die Stadt ist reizvoll und atmosphärisch, was man von jenen an der Ostküste nicht behaupten kann. Meine Malaysia-Erkundung habe ich nach dieser Station trotzdem abgebrochen und das Land wird mich mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht wieder sehen. Geschmackssache eben.</p>
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		<title>Städtetrips, die neuen Klassiker #1 &#8211; Ljubljana/Laibach</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 13:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtlich]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ist es Mitte Oktober, kommt es einem vor, als ob der Sommer schon wieder weit hinter einem liegt. Schaut man aus dem Fenster, sieht man grau in grau, das Wetter am Wochenende lädt entweder zu langen Spaziergängen oder Dauerschlaf ein. Nicht gerade aufregend.

Allerdings gibt&#8217;s ja gottseidank die heißgeliebten Billig-Flieger und umweltfreundliche Zugverbindungen, die einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=302093adb36686ff9ab8eb4cb92deac1&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Kaum ist es Mitte Oktober, kommt es einem vor, als ob der Sommer schon wieder weit hinter einem liegt. Schaut man aus dem Fenster, sieht man grau in grau, das Wetter am Wochenende lädt entweder zu langen Spaziergängen oder Dauerschlaf ein. Nicht gerade aufregend.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-744" title="Bild 1" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Bild-1-499x379.png" alt="Bild 1" width="499" height="379" /></p>
<p>Allerdings gibt&#8217;s ja gottseidank die heißgeliebten Billig-Flieger und umweltfreundliche Zugverbindungen, die einen auch mal für ein Wochenende oder ein paar Tage in ganz neue Welten katapultieren, und zwar geographisch gesehen quasi um die Ecke. Lust auf was neues?<br />
Es muss nicht immer Paris, London, Amsterdam oder Berlin sein. Denn es gibt einige Städte, die sich einem vielleicht weniger aufdrängen, wenn man an einen Städtetrip denkt, die aber nicht minder sehens- und erlebenswert sind. tripwolf möchte euch ein paar Anregungen geben, diesmal für Slowenien&#8217;s Hauptstadt Ljubljana&#8230;</p>
<p><strong><span id="more-741"></span><br />
Ljubljana/Laibach &#8211; Eine lebendige Metropole mit der Atmosphäre einer Kleinstadt</strong></p>
<p>Der <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/293986/Slowenien/Laibach/Dom-St-Nikolaus-Stolnica-Sv-Nikolaj">St. Nikolaus Dom</a>, die <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/293991/Slowenien/Laibach/Galerie-der-Moderne-Moderna-galerija">Galerie der Moderne</a>, oder alles, was man rund um den <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/293994/Slowenien/Laibach/PreserenPlatz-Presernov-trg">Prešeren-Platz</a> zu sehen bekommt, nimmt einen sofort für die kleine aber feine Hauptstadt Sloweniens ein. Am schönsten  ist das Ufer und seine gebäude, sowie die <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/293975/Slowenien/Laibach/Dreibrucken-Tromostovje">Brücken</a> über die beiden Flüsse Save und Laibach. Schon immer war Ljubljanas Kultur und Lebensstil von zeitgenössischen Strömungen in Europa bestimmt, was sich auch heute noch in den Strassen der alten Stadt widerspiegelt: Ljubljana kann beispielsweise sehr stolz darauf sein, mit der 1701 gegründeten Academia Philharmonicorum eine der ältesten Philharmonien Europas zu haben.</p>
<p>Schlafen sollte man, wenn man früh genug bucht, im <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/293992/Slowenien/Laibach/Youth-Hostel-Celica">Youth Hostel Celica</a>. Die Jugendherberge im Clubareal Metlikovo mesto war früher ein Gefängnis. Die Zellen sind renoviert, aber noch original.Wer spät dran ist, kann auch auf das günstige aber nette Fluxus Hostel im Stadtzenttrum ausweichen und wer sich östlich schick niederlassen will, kann das m Hotel Lev tun, das behauptet, das einzige 5-Stern Etablissment im Lande zu sein. Ein bisschen ausserhalb liegt das</p>
<p><strong>Das slowenische Essen</strong> erfreut sich keiner großen Bekanntheit. Das liegt wohl daran, dass das kleine Land mitten zwischen Österreich, Ungarn und dem Balkan liegt und man sich durch deren  Einfluß einfach nie Gedankenüber die Kultivierung einer eigenen Küche gemacht hat. Wer jedoch trotzdem das Ambiente der Stadt &#8220;kosten&#8221; will, sollte ins <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/293976/Slowenien/Laibach/Gostilna-pri-Pavli">Gostilna pri Pavli</a> gehen &#8211; beide nicht gerade billig, aber den  Besuch wert. Wer am Nachmittag hungrig ist, oder einen kleinen Snack für zwischendurch braucht, ist im Bebo oder der <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/644770/Slowenien/Laibach/Paninoteka">Paninoteka</a> gut aufgehoben, den besten Cafe der Stadt gibt&#8217;s bei Cafetino in der Altstadt.</p>
<p>Spätabends und Nachts hat die Stadt auch einiges zu bieten. Großraum, laute Musik, eine junge Crowd und 80er und 90er Musik findet man im <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/293965/Slowenien/Laibach/Global">Global</a>, im Metelkova Mesto, einem ehemaligen (Plattenbau-)Gebäude der jugoslawischen Armee, kann man zwischen den Dancefloors herumtänzeln, den gothic anmutenden Gesängen der Band Laibach lauschen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Europas östlichster Ort IV: Das tote Dorf</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 15:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joseph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag beginnt mit einer fast geschichtsphilosophischen Betrachtung des Igor Tanež’, 44 Jahre alt, Bewohner von Workuta: „In Russland gibt es keine Straßen. Nur Lichtungen“, sagt er, während sein Lada Niva, ein robuster Jeep, von einem Schlagloch ins nächste kracht. „Deswegen haben wir Russen auch den Krieg gewonnen. Weil es keine Straßen gibt. Die Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=f8ea5c3b2e1d59aae382c60750ff2866&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Der Tag beginnt mit einer fast geschichtsphilosophischen Betrachtung des Igor Tanež’, 44 Jahre alt, Bewohner von Workuta: „In Russland gibt es keine Straßen. Nur Lichtungen“, sagt er, während sein Lada Niva, ein robuster Jeep, von einem Schlagloch ins nächste kracht. „Deswegen haben wir Russen auch den Krieg gewonnen. Weil es keine Straßen gibt. Die Deutschen sind steckengeblieben. Die konnten das ja nicht wissen.“</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-732" title="DSC_0017" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/09/DSC_0017-500x332.jpg" alt="DSC_0017" width="500" height="332" /></p>
<p><em>Wodkafrühstück: Igor Tanez, sein Niva, ein wenig Tundra-Schrott im Hintergrund</em></p>
<p>Die in diesem Weblog dargestellte Reise führte über <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/12500/Russland/Moskau" target="_blank">Moskau </a>in die heruntergekommene nordrussische Industriestadt <a href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/606657/Russland/Vorkuta" target="_blank">Workuta</a>. Jetzt erreicht sie ihr letztes Ziel: Khalmer-Ju, 70 Kilometer von der europäisch-russischen Eismeerküste entfernt. Der östlichste Ort Festlandeuropas.</p>
<p>Die Hinfahrt führt in Igors Niva durch die spätherbstliche Tundra, es schneit ein wenig, der Schlamm steht manchmal hüfthoch. Außerhalb Workutas stehen verfallene Kleinstädte, die einst um Kohlengruben errichtet wurden. Dazwischen aus Stahlrohren geschweißte Kreuze, Hunderte von ihnen. Das sind die Gräber jener Gulag-Häftlinge, an deren Namen man sich heute noch erinnern kann.</p>
<p><span id="more-659"></span></p>
<p>Früher fuhr zweimal täglich ein Zug von Workuta nach Khalmer-Ju. Die dortigen Bewohner waren hoch privilegierte Grubenarbeiter. Sie schürften nach Qualitätskohle, die zu wertvoll zum bloßen Verheizen war, also verarbeitete man sie in der Metallurgie. Die Grubenarbeiter von Khalmer-Ju verdienten fast einzigartig gut, was die Löhne der damaligen Sowjetunion betrifft. Zum Vergleich: Eine Lehrerin erhielt monatlich knapp 60 Rubel, ein normaler Grubenarbeiter 800 – ein Arbeiter aus Khalmer-Ju 2000 Rubel.</p>
<p>Es gab ein großes Bierhaus in Khalmer-Ju, ein Café namens „Weiße Nächte“, Restaurants, eine Bäckerei, alles für zirka 5000 Bewohner in der tiefsten Tundra. „Wenn die Leute aus Workuta nach Kahlmer-Ju fuhren“, erzählt Sergej Merslerkow, ein ehemaliger Bewohner von Khalmer-Ju, der heute in Workuta lebt, „dann sagten sie: ‚Mein Gott, ist das schön hier. Wie in einem anderen Land.’“</p>
<p>Igor überquert jetzt im Schritttempo eine baufällige Holzbrücke. Der schlammige Weg nach Khalmer-Ju war einmal die Tasse des Zugs, der längst nicht mehr fährt. Weit von ihr entfernt, am Horizont, stehen zwei große Zelte. Dort leben die halbnomadischen Nenzen, die Ureinwohner  der Region. Die Russen und die Nenzen betreiben Handel, die Nenzen kaufen Benzin, die Russen Rentierfleisch.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-731" title="DSC_0037" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/09/DSC_0037-500x332.jpg" alt="DSC_0037" width="500" height="332" /></p>
<p><em>Die Zelte der Nenzen, der nordrussischen Ureinwohner, in der spätherbstlichen Tundra</em></p>
<p>Dann, nach zweieinhalbstündiger Fahrt, taucht am Ende der alten Trasse Khalmer-Ju auf.</p>
<p>Der Ort wurde im Jahr 1995 verlassen. Sechs Jahre vorher hatte die Kohlengrube von Kahlmer-Ju geschlossen, die einst für soviel Wohlstand im Ort gesorgt hatte. Am Ende lebten noch ungefähr 200 Menschen in Khalmer-Ju. Doch das neue demokratische Russland wollte die aufwändige Infrastruktur nicht aufrechterhalten. Daher kamen die Soldaten. Am 30. September 1995 fahre der letzte Zug nach Workuta, sagten sie zu den Bewohnern. „Wer dann noch hier ist, hat Pech gehabt.“</p>
<p>Tags darauf war Khalmer-Ju menschenleer.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-733" title="DSC_0061" src="http://www.tripwolf.com/de/blog/wp-content/uploads/2009/09/DSC_0061-500x332.jpg" alt="DSC_0061" width="500" height="332" /></p>
<p><em>Der Kinderspielplatz, im Hintergrund die ehemalige Ortsmitte</em></p>
<p>Wir fahren über die ehemalige „Ulica Lenina“, über der heute dicke Schicht Tundra-Schlamm liegt. Khalmer-Ju besteht aus stalinistischen Gebäuden aus den 40er-Jahren, daneben Plattenbauten aus der Ära Nikita Chruschtschows und Leonid Breschnews. Altmodisches Email-Geschirr und verbeultes Kinderspielzeug liegt im Schnee zwischen den Häusern. Im alten Kulturpalast, in dessen Foyer Igor zum Teekochen ein Lagerfeuer entzündet, liegt einen Blechschild mit der Aufschrift „CCCP“ am marmornen Boden. Draußen lehnt ein zweites an einem Betonpfeiler, das stolz den Forschritt der aus der Erde geholten Kohlenvolumina preist. An einem Plattenbau haben ehemaligen Bewohner von Khalmer-Ju ein Graffito hinterlassen: „Khalmer-Ju. Wir werden dich nicht vergessen. Ganz Russland gedenkt deiner.“</p>
<p>Am Ende des Ortes steht ein Wasserturm mit löchrigem Dach. An ihm fährt gerade ein Nenze vorbei, ein älterer Mann mit asiatischen Gesichtszügen, in einem hölzernen Schlitten, gezogen von fünf Rentieren, an deren Ohren und Mäulern bunte Bänder baumeln.</p>
<p>Igor holt mittlerweile sein Gewehr aus dem Niva-Kofferraum und schießt zwei Enten.</p>
<p>Nach dem Verlassen des Orts wären Plünderer gekommen, erzählt er. Sie wären  in die vernagelten Häuser eingedrungen, hätten viele von ihnen anschließend niedergebrannt. Heute aber gebe es hier nichts mehr zu holen. Jetzt sei der einzige Zweck von Kahlmer-Ju, dass es der russischen Luftwaffe als Übungsplatz diene. Manchmal würden Flugzeuge kommen, deren Piloten an den alten Mauern ihre Treffsicherheit abtesten.</p>
<p>Vor zwei Jahren fand zum Beispiel eine solche Übung statt. Damals schaffte es Khalmer-Ju kurz ins Licht der gesamtrussischen Öffentlichkeit. In einer groß angelegten Aktion, einer Art Schaustück, wurde der Kulturpalast bombardiert. Die erste Bombe verfehlte ihn, die zweite riss ein 20 Meter hohes Loch in seine Seitenwand.</p>
<p>Das sei damals eine große Sache gewesen, sagt Igor. Ein Zeichen dafür, dass es aufwärts gehe mit Russland. Dass das Land jetzt wieder wehrhaft sei, stabil, dazu fähig, dem Rest der Welt gleichberechtigt in die Augen zu blicken. Die Leute hätten triumphiert beim Anblick der Fernsehbilder des im Staub versinkenden Kulturpalasts.</p>
<p>Der Mann, der das Gebäude in Trümmer gelegt hat, ist auch außerhalb Russlands kein Unbekannter. Er gilt als Person, die Russland die neue Stärke gegeben hat. Als Person, die mit solch martialischen Gesten diese Stärke ausdrückt. Als Person, die nach westlicher Lesart Russland zurück in Richtung Diktatur führt.</p>
<p>Der Schütze war der damalige Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Wladimirowitsch Putin.</p>
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