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Category Archives: Allgemeines

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Cuzco – mehr als nur Machu Picchu

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Zwischen der durch den Humboldtstrom erwärmten Küste bis zur trockensten Wüste der Erde, der Atacama-Wüste: Peru, das im Westen Südamerikas gelegene Land, gleicht fast einem Mini-Kontinent, der eine unglaubliche Vielzahl an Sprachen, Traditionen, dem größten See der Welt, dem Titicaca See und jede Menge verschiedenste Tiere beherbergt. Hier gibt es für jeden etwas zu sehen, zu erleben oder zu entdecken.

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Peru versteckt seine Tempel im Jungel, wilde Flüsse fließen durch Cuzco, der Amazonas ist die Heimat von Shamanen, hohen Bergen wie dem Machu Picchu und heißen, tropischen Regenwäldern. Die beste Zeit, nach Peru zu fahren ist Juni bis August, wenn man auf die Berge will. Im Winter, zwischen Dezember und März ist es sehr nass da oben, im Süden und damit im Jungel regent es sowieso das ganze Jahr. Da das Land so viele Sehenswürdigkeiten beherbergt, möchte ich mich hier auf die kulturell (Inkas!) und sportliche (Berge!) Region Cuzcos beschränken.

Älter sind nur die Götter…

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tripwolf Update

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tripwolf verändert sich ständig und will allen Usern die besten Reise-Tipps bieten! Viele dieser Änderungen passieren natürlich im stillem Kämmerlein, also quasi hinter dem, was ihr seht und nutzt – da geht es um Performance, also Schnelligkeit und viel neuen Content, der ständig hinzugefügt und editiert wird. Außerdem gibt es viele Änderungen, die sehr sichtbar sind und von denen ihr direkten Nutzen ziehen könnt.

Ihr könnt zum Beispiel nicht nur Hotels sondern auch Flüge buchen: auf der deutschen tripwolf Seite können wir euch  durch die Kooperation mit Swoodoo eine super Flugsuchmaschine bieten.

Außerdem könnt ihr mit tripwofl eure Trips planen: Manchmal braucht man eine Karte, um die nächste Reise zu visualisieren: Dabei ist es gar nicht wichtig, ob es sich dabei um ein Wochenende in Warschau handelt oder eine Rucksacktour durch Kathmandu. Wir bieten mit unserer Trip Sektion eine tolle Möglichkeit, genau diese Routen festzuhalten. Du kannst sie dann speichern, ausdrucken, den Link Freunden als Inspiration schicken oder einfach nur dein Know-How mit der Community teilen.

Last but not least ist folgendes sehr wichtig: Wir stehen aufs Reisen und wir stehen auf tripwolf.  Also, wenn ihr uns irgendwas zu sagen habt, Ideen einbringen oder für diesen Blog schreiben wollt, sagt bescheid!

Uns gibt es natürlich auch auf facebook und twitter!

Alexandra, tripwolf

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Das balinesische Ende vom Leben – ein Freundenfest!

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Als ich von meinen balinesischen Freunden zu einer Cremation Ceremony (Begräbnis- oder besser gesagt Einäscherungszeremonie) geschickt wurde, mit dem Hinweis auf “Sehenswürdigkeit”, wusste ich nicht was auf mich zukam. Zeremoniellen Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Tod wohnt unsererseits ja nicht unbedingt freiwillig bei, aber ich sollte eines Besseren belehrt werden. Nämlich, dass das Ende vom Leben kein Anlass zur Trauer sein muss, sondern zur Freude, und somit ein Grund ist gemeinsam zu feiern.

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Nach dem balinesischen Hindusimus sind Geburt und Tod Intervalle eines endlosen Lebens, die Kremation dient zur heiligsten Pflicht, nämlich die Seelen von der Last alles Irdischen zu lösen.
Verstorbene werden bis zur Verbrennung an einem heiligen Ort, also in einem Tempel, im einbalsamierten Zustand aufgebahrt, mitunter für längere Zeit, da sich nicht jeder die kostspielige Kremation leisten kann und es daher oft zu Massenverbrennungen kommt. Ein Balinese hat mir ein solches Ereignis mit der Bezeichnung “Big Barbecue” übersetzt, was verdeutlicht, das auch Humor im Zusammenhang mit dem Tod nicht als pietätlos gilt.

Ich hatte das Glück, die Kremations-Zeremonie von 3 Mitgliedern einer royalen Familie zu sehen, umso beeindruckender, weil besonders prunkvoll, war meine erste, überraschende Erfahrung mit einem freudvollen Lebensende, die ich mit Worten zu beschreiben versuche.

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Malaysische Geschmackssache(n)

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Es gibt Länder, Städte, Orte, die faszinieren, in denen man sich sofort zuhause fühlt, wo es einen immer wieder hinzieht. Dann gibt es jene, die ganz nett sind, eine willkommene Abwechslung, aber es reicht sie einmal im Leben gesehen zu haben, denn es gibt nichts, was einen nachhaltig begeistert. Zur dritten Kategorie zählen jene, die man am liebsten sofort wieder verlassen will, weil man sich nicht wohlfühlt, weil das Fremde keinen Reiz hat, weil weder Seele noch Auge Nahrung finden.

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So ging es mir mit Malaysia. Ich sollte es eigentlich gar nicht pauschalisieren, weil ich abgesehen von der Insel Penang im Westen, “nur” die Ostküste bereist habe und auch dort eher durchgerauscht bin, eben weil ich das Land vom ersten Augenblick an reizlos empfand, aber mein Bauchgefühl hat mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass dieses Land einfach nicht meines ist. Geschmackssache eben.

Erste Station von Singapur kommend, war die paradiesisch beschriebene Insel Tioman. Bereits bei der Unterkunftsuche war die Luft draußen. Unsaubere, teure Mini-Hütten, zugehörige Anlagen und Restaurants absolut geschmacklos gestaltet, mäßig freundliche Einheimische und eine eigenartige Touristen-Ansammlung. Schöner breiter Sandstrand, klares Wasser, von Dschungel gesäumt – aber was hilft das, wenn der Ort NULL Flair hat? Mitunter kann ich als Sonnenstrandmeeranbeterin jegliche Störfaktoren ausblenden und mich einfach nur diesem Genuss hingeben, aber auch das hat dort aufgrund lästiger Sandfliegen nicht funktioniert.

Eigentlich war mir ja intuitiv danach, Malaysia gleich wieder zu verlassen, aber so radikal bin ich bei meinen Beurteilungen auch wieder nicht, also entschied ich mich für die Erkundung malayischen Stadtlebens.
Kuantan an der Ostküste ist vollkommen uninteressant und frei von jeglicher Ästhethik, aufgrund dessen fand ich keinen Grund um mich dort länger als über Nacht aufzuhalten. Die Überlegung, infolge auf die bekannten Perhentian Islands zu fahren, die das malaysische Top-Touristenziel sind, wurde von einem Einheimischen für mich entschieden, der auch diese Inselgruppe im Vergleich zu thailändischen Trauminseln Sehenswürdigkeit absprach.
Stattdessen machte ich mich auf den Weg Richtung Kota Bharu, der nördlichsten Stadt an der Ostküste. Den Zwischenstopp in Kuala Terengganu ersparte ich mir kurzerhand aufgrund wenig reizvoller Anblicke aus dem Busfenster, um mehr Offenheit für Kota Bharu aufzusparen, das laut Reiseführerauskunft ein guter Ort ist oder sein könnte, um in die malaysische Kultur einzutauchen. Räusper.Was ich vorfand war eine Mischung aus hässlichen, dreckigen Straßen und Häusern, unanppetitlichen Märkten und “Essensmöglichkeiten”, abstoßenden Geschäften, dazwischen Handyshops, Moscheen, Kentucky Fried Chicken und Mc Donalds, verschleierte Frauen und streng dreinblickende Männer, die mich musterten als wäre ich eine Aussätzige. Noch so ein Ort zum Davonrennen, noch so eine Konzentration an Geschmacklosigkeit, die für mich wirklich schwer zu ertragen war.

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Ich hab versucht zu eruiren, warum ich mich in diesem Land so unwohl fühle, mit dem Ergebnis, dass es vorwiegend am massiven Ästhetik-Defizit liegen muss. Es gibt einfach nichts, was schön anzuschauen ist. Selbst die Natur bzw. Landschaft hat wenig reizvolles, man sieht vorwiegend flache Wälder und künstlich angelegte Palmenhaie.
Der Islam, Malaysia’s Staatsreligion, trägt sicher auch zum Stimmungbild bei, besonders als Frau empfand ich zugegebenermaßen ein gewisses Unbehagen, ganz abgesehen davon, dass mir die Zwangsbeschallung in Form von monotonem Gebetsgesang, der laufend aus den Moscheen dringt, zugesetzt hat.

Anders ging es mir dann in Georgetown, auf der Insel Penang im Westen, die Stadt ist reizvoll und atmosphärisch, was man von jenen an der Ostküste nicht behaupten kann. Meine Malaysia-Erkundung habe ich nach dieser Station trotzdem abgebrochen und das Land wird mich mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht wieder sehen. Geschmackssache eben.

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Städtetrips, die neuen Klassiker #1 – Ljubljana/Laibach

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Kaum ist es Mitte Oktober, kommt es einem vor, als ob der Sommer schon wieder weit hinter einem liegt. Schaut man aus dem Fenster, sieht man grau in grau, das Wetter am Wochenende lädt entweder zu langen Spaziergängen oder Dauerschlaf ein. Nicht gerade aufregend.

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Allerdings gibt’s ja gottseidank die heißgeliebten Billig-Flieger und umweltfreundliche Zugverbindungen, die einen auch mal für ein Wochenende oder ein paar Tage in ganz neue Welten katapultieren, und zwar geographisch gesehen quasi um die Ecke. Lust auf was neues?
Es muss nicht immer Paris, London, Amsterdam oder Berlin sein. Denn es gibt einige Städte, die sich einem vielleicht weniger aufdrängen, wenn man an einen Städtetrip denkt, die aber nicht minder sehens- und erlebenswert sind. tripwolf möchte euch ein paar Anregungen geben, diesmal für Slowenien’s Hauptstadt Ljubljana…

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Europas östlichster Ort IV: Das tote Dorf

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Der Tag beginnt mit einer fast geschichtsphilosophischen Betrachtung des Igor Tanež’, 44 Jahre alt, Bewohner von Workuta: „In Russland gibt es keine Straßen. Nur Lichtungen“, sagt er, während sein Lada Niva, ein robuster Jeep, von einem Schlagloch ins nächste kracht. „Deswegen haben wir Russen auch den Krieg gewonnen. Weil es keine Straßen gibt. Die Deutschen sind steckengeblieben. Die konnten das ja nicht wissen.“

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Wodkafrühstück: Igor Tanez, sein Niva, ein wenig Tundra-Schrott im Hintergrund

Die in diesem Weblog dargestellte Reise führte über Moskau in die heruntergekommene nordrussische Industriestadt Workuta. Jetzt erreicht sie ihr letztes Ziel: Khalmer-Ju, 70 Kilometer von der europäisch-russischen Eismeerküste entfernt. Der östlichste Ort Festlandeuropas.

Die Hinfahrt führt in Igors Niva durch die spätherbstliche Tundra, es schneit ein wenig, der Schlamm steht manchmal hüfthoch. Außerhalb Workutas stehen verfallene Kleinstädte, die einst um Kohlengruben errichtet wurden. Dazwischen aus Stahlrohren geschweißte Kreuze, Hunderte von ihnen. Das sind die Gräber jener Gulag-Häftlinge, an deren Namen man sich heute noch erinnern kann.

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Magic Bali – Glauben, Götter und Dämonen

Filed under Kultur, Urlaub
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Es fällt mir schwer über Bali zu schreiben. Das heißt, eigentlich könnte ich stundenlang von der traumhaften Götterinsel schwärmen, weil sie das schönste und faszinierendste Stück Erde ist, das ich jemals gesehen habe, aber genau deswegen fehlen mir die Worte – vergleichbar mit dem mangelnden Artikulationsvermögen von Verliebten. Bali ist magisch und ja, ich bin Bali verfallen, diese Insel hat alle meine Sinne berührt und mich auf der Stelle verzaubert.

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Bali ist ein einziges tropisches Naturparadies. Auf vergleichsweise „engen“ 5.500 km2 sind sechs Vegetationszonen zu finden. Reisfelder, Wälder, Berge, Vulkane, Seen, Flüsse, Wasserfälle und das Meer – wohin man blickt, es raubt einem vor lauter berauschender Schönheit immer wieder den Atem.

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Europas östlichster Ort I: Sushi in Moskau

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Sie sind mit Avocado umhüllt und mit Hüttenkäse gefüllt, und auf ihnen prangt noch eine dicke Schicht rotleuchtender Kaviar, ganz schön barock, diese Moskauer Sushi.

Ein Samstagabend im Altweibersommer, Moskau protzt. Die junge neue Mittel- und Oberschicht hat sich maximal herausgeputzt und promeniert die Twerskaja- und Arpad-Straße hinunter. Sie isst barocke Sushi, trinkt irisches Bier in Pubs, besucht teure Clubs oder spaßeshalber auch mal eine „Stolochwaja“ – ein kantinenartiges Retro-Lokal, in dem Warteschlangen, Automaten-Brause und altbackene Tischtuchmuster altes Sowjet-Flair verbreiten wollen.

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Sergej Kolosowskij, 28, Architekt, Teil der neuen Moskauer Mittelschicht

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Singapur – (zu)viel Westen im Osten

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singaDer Inselstaat Singapur liegt inmitten Südostasiens, aber in der gleichnamigen Hauptstadt fühlt man sich eher, als wäre man irrtümlich zurück in den Westen geflogen. Wolkenkratzer, gigantische Shoppingmalls, durchgestylte Menschen und riesige Wohnsilos wohin das Auge reicht. Wären da nicht zwischendrin die vielen schönen Parkanlagen, prachtvolle Konolialbauten und ethnische Viertel, hätte ich die Stadt charakterlos ettiketiert.
Dennoch, Singapur Charme zuzusprechen, fällt alleine deshalb schwer, weil die Stadt derart „in Ordnung“ und clean ist, dass man schon fast von Sterilität sprechen muss. Dieser Zustand wird gesetzlich unterstützt, drohen doch für achtloses Wegwerfen von Müll und Zigarettenkippen hohe Geld- und Sozialarbeitstrafen. In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass der Verkauf von Kaugummi von 1992 bis 2004 verboten war. Gnädigerweise darf man inzwischen wieder Gummi kauen, aber nur wenn aus zahngesundheitsfördernden Gründen (bzw. zur Nikotinentwöhnung) ärztlich verschrieben und gegen Vorlage eines Personalausweises über die Apotheke bezogen. Tja, wenn die Wirtschaft boomt, muss man wohl anderorts Beschäftigung finden. Read More »

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Vom Luxus des Alleine Reisens

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Reisen zählt für mich zu den bereichernsten Erfahrungen, die das Leben bietet. Ich habe mir diese lange selber entsagt, weil sich niemand von meiner Reisefreude anstecken ließ und die Vorstellung alleine unterwegs zu sein, ein mulmiges Gefühl in der Magengrube auslöste. Bis das Fernweh einmal unerträglich wurde und ich den Rucksack für den ersten 3-wöchigen Thailand-Urlaub mit mir selbst packte.

Es war eine herrliche Zeit und weitere begleitungsfreie Urlaube folgten, bis ich zuletzt 6 Monate alleine in Südostasien unterwegs war. Die häufigste Reaktion auf diese Unternehmung war: „du bist aber mutig“, was aus meiner Sicht nicht auf das Alleinereisen zutrifft, sondern eher auf die Entscheidung mich vom Sicherheitsdenken zu verabschieden, mein Leben auf den Kopf zu stellen und mich ein halbes Jahr planlos treiben zu lassen. Unter dem hellen Stern „Auszeit-Freiheit“ lebte ich diesen Traum und hätte ich das nicht alleine gemacht, wären der Genuss und das Freiheitsgefühl mit Sicherheit weniger beglückend gewesen. Read More »

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