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Author Archives: Julia

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La Dolce Vita an der Amalfiküste

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Einer der traumhaftesten Küsten Europas liegt in Italien’s Region Kampanien, am Golf von Salerno. Die Costeria Amalfitana lockt mit ihrer eindrucksvollen Landschaft, die durch eine steil abfallende Küste charakterisiert ist und den Namen der Stadt Amalfi trägt.

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Die Gegend wirkt wie eine Kulisse, beim Anblick von smaragdblauem Wasser, schwindelerregenden Klippen, kleinen Buchten, üppiger Vegetation hoch über dem Meer und den in senkrechte Felswände gebauten Treppen, Terrassen und Häusern, die sich zu romantischen Orten formen, hat man oftmals das Gefühl ein Gemälde vor Augen zu haben.

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Das balinesische Ende vom Leben – ein Freundenfest!

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Als ich von meinen balinesischen Freunden zu einer Cremation Ceremony (Begräbnis- oder besser gesagt Einäscherungszeremonie) geschickt wurde, mit dem Hinweis auf “Sehenswürdigkeit”, wusste ich nicht was auf mich zukam. Zeremoniellen Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Tod wohnt unsererseits ja nicht unbedingt freiwillig bei, aber ich sollte eines Besseren belehrt werden. Nämlich, dass das Ende vom Leben kein Anlass zur Trauer sein muss, sondern zur Freude, und somit ein Grund ist gemeinsam zu feiern.

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Nach dem balinesischen Hindusimus sind Geburt und Tod Intervalle eines endlosen Lebens, die Kremation dient zur heiligsten Pflicht, nämlich die Seelen von der Last alles Irdischen zu lösen.
Verstorbene werden bis zur Verbrennung an einem heiligen Ort, also in einem Tempel, im einbalsamierten Zustand aufgebahrt, mitunter für längere Zeit, da sich nicht jeder die kostspielige Kremation leisten kann und es daher oft zu Massenverbrennungen kommt. Ein Balinese hat mir ein solches Ereignis mit der Bezeichnung “Big Barbecue” übersetzt, was verdeutlicht, das auch Humor im Zusammenhang mit dem Tod nicht als pietätlos gilt.

Ich hatte das Glück, die Kremations-Zeremonie von 3 Mitgliedern einer royalen Familie zu sehen, umso beeindruckender, weil besonders prunkvoll, war meine erste, überraschende Erfahrung mit einem freudvollen Lebensende, die ich mit Worten zu beschreiben versuche.

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Malaysische Geschmackssache(n)

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Es gibt Länder, Städte, Orte, die faszinieren, in denen man sich sofort zuhause fühlt, wo es einen immer wieder hinzieht. Dann gibt es jene, die ganz nett sind, eine willkommene Abwechslung, aber es reicht sie einmal im Leben gesehen zu haben, denn es gibt nichts, was einen nachhaltig begeistert. Zur dritten Kategorie zählen jene, die man am liebsten sofort wieder verlassen will, weil man sich nicht wohlfühlt, weil das Fremde keinen Reiz hat, weil weder Seele noch Auge Nahrung finden.

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So ging es mir mit Malaysia. Ich sollte es eigentlich gar nicht pauschalisieren, weil ich abgesehen von der Insel Penang im Westen, “nur” die Ostküste bereist habe und auch dort eher durchgerauscht bin, eben weil ich das Land vom ersten Augenblick an reizlos empfand, aber mein Bauchgefühl hat mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass dieses Land einfach nicht meines ist. Geschmackssache eben.

Erste Station von Singapur kommend, war die paradiesisch beschriebene Insel Tioman. Bereits bei der Unterkunftsuche war die Luft draußen. Unsaubere, teure Mini-Hütten, zugehörige Anlagen und Restaurants absolut geschmacklos gestaltet, mäßig freundliche Einheimische und eine eigenartige Touristen-Ansammlung. Schöner breiter Sandstrand, klares Wasser, von Dschungel gesäumt – aber was hilft das, wenn der Ort NULL Flair hat? Mitunter kann ich als Sonnenstrandmeeranbeterin jegliche Störfaktoren ausblenden und mich einfach nur diesem Genuss hingeben, aber auch das hat dort aufgrund lästiger Sandfliegen nicht funktioniert.

Eigentlich war mir ja intuitiv danach, Malaysia gleich wieder zu verlassen, aber so radikal bin ich bei meinen Beurteilungen auch wieder nicht, also entschied ich mich für die Erkundung malayischen Stadtlebens.
Kuantan an der Ostküste ist vollkommen uninteressant und frei von jeglicher Ästhethik, aufgrund dessen fand ich keinen Grund um mich dort länger als über Nacht aufzuhalten. Die Überlegung, infolge auf die bekannten Perhentian Islands zu fahren, die das malaysische Top-Touristenziel sind, wurde von einem Einheimischen für mich entschieden, der auch diese Inselgruppe im Vergleich zu thailändischen Trauminseln Sehenswürdigkeit absprach.
Stattdessen machte ich mich auf den Weg Richtung Kota Bharu, der nördlichsten Stadt an der Ostküste. Den Zwischenstopp in Kuala Terengganu ersparte ich mir kurzerhand aufgrund wenig reizvoller Anblicke aus dem Busfenster, um mehr Offenheit für Kota Bharu aufzusparen, das laut Reiseführerauskunft ein guter Ort ist oder sein könnte, um in die malaysische Kultur einzutauchen. Räusper.Was ich vorfand war eine Mischung aus hässlichen, dreckigen Straßen und Häusern, unanppetitlichen Märkten und “Essensmöglichkeiten”, abstoßenden Geschäften, dazwischen Handyshops, Moscheen, Kentucky Fried Chicken und Mc Donalds, verschleierte Frauen und streng dreinblickende Männer, die mich musterten als wäre ich eine Aussätzige. Noch so ein Ort zum Davonrennen, noch so eine Konzentration an Geschmacklosigkeit, die für mich wirklich schwer zu ertragen war.

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Ich hab versucht zu eruiren, warum ich mich in diesem Land so unwohl fühle, mit dem Ergebnis, dass es vorwiegend am massiven Ästhetik-Defizit liegen muss. Es gibt einfach nichts, was schön anzuschauen ist. Selbst die Natur bzw. Landschaft hat wenig reizvolles, man sieht vorwiegend flache Wälder und künstlich angelegte Palmenhaie.
Der Islam, Malaysia’s Staatsreligion, trägt sicher auch zum Stimmungbild bei, besonders als Frau empfand ich zugegebenermaßen ein gewisses Unbehagen, ganz abgesehen davon, dass mir die Zwangsbeschallung in Form von monotonem Gebetsgesang, der laufend aus den Moscheen dringt, zugesetzt hat.

Anders ging es mir dann in Georgetown, auf der Insel Penang im Westen, die Stadt ist reizvoll und atmosphärisch, was man von jenen an der Ostküste nicht behaupten kann. Meine Malaysia-Erkundung habe ich nach dieser Station trotzdem abgebrochen und das Land wird mich mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht wieder sehen. Geschmackssache eben.

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Magic Bali – Glauben, Götter und Dämonen

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Es fällt mir schwer über Bali zu schreiben. Das heißt, eigentlich könnte ich stundenlang von der traumhaften Götterinsel schwärmen, weil sie das schönste und faszinierendste Stück Erde ist, das ich jemals gesehen habe, aber genau deswegen fehlen mir die Worte – vergleichbar mit dem mangelnden Artikulationsvermögen von Verliebten. Bali ist magisch und ja, ich bin Bali verfallen, diese Insel hat alle meine Sinne berührt und mich auf der Stelle verzaubert.

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Bali ist ein einziges tropisches Naturparadies. Auf vergleichsweise „engen“ 5.500 km2 sind sechs Vegetationszonen zu finden. Reisfelder, Wälder, Berge, Vulkane, Seen, Flüsse, Wasserfälle und das Meer – wohin man blickt, es raubt einem vor lauter berauschender Schönheit immer wieder den Atem.

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Singapur – (zu)viel Westen im Osten

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singaDer Inselstaat Singapur liegt inmitten Südostasiens, aber in der gleichnamigen Hauptstadt fühlt man sich eher, als wäre man irrtümlich zurück in den Westen geflogen. Wolkenkratzer, gigantische Shoppingmalls, durchgestylte Menschen und riesige Wohnsilos wohin das Auge reicht. Wären da nicht zwischendrin die vielen schönen Parkanlagen, prachtvolle Konolialbauten und ethnische Viertel, hätte ich die Stadt charakterlos ettiketiert.
Dennoch, Singapur Charme zuzusprechen, fällt alleine deshalb schwer, weil die Stadt derart „in Ordnung“ und clean ist, dass man schon fast von Sterilität sprechen muss. Dieser Zustand wird gesetzlich unterstützt, drohen doch für achtloses Wegwerfen von Müll und Zigarettenkippen hohe Geld- und Sozialarbeitstrafen. In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass der Verkauf von Kaugummi von 1992 bis 2004 verboten war. Gnädigerweise darf man inzwischen wieder Gummi kauen, aber nur wenn aus zahngesundheitsfördernden Gründen (bzw. zur Nikotinentwöhnung) ärztlich verschrieben und gegen Vorlage eines Personalausweises über die Apotheke bezogen. Tja, wenn die Wirtschaft boomt, muss man wohl anderorts Beschäftigung finden. Read More »

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Vom Luxus des Alleine Reisens

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Reisen zählt für mich zu den bereichernsten Erfahrungen, die das Leben bietet. Ich habe mir diese lange selber entsagt, weil sich niemand von meiner Reisefreude anstecken ließ und die Vorstellung alleine unterwegs zu sein, ein mulmiges Gefühl in der Magengrube auslöste. Bis das Fernweh einmal unerträglich wurde und ich den Rucksack für den ersten 3-wöchigen Thailand-Urlaub mit mir selbst packte.

Es war eine herrliche Zeit und weitere begleitungsfreie Urlaube folgten, bis ich zuletzt 6 Monate alleine in Südostasien unterwegs war. Die häufigste Reaktion auf diese Unternehmung war: „du bist aber mutig“, was aus meiner Sicht nicht auf das Alleinereisen zutrifft, sondern eher auf die Entscheidung mich vom Sicherheitsdenken zu verabschieden, mein Leben auf den Kopf zu stellen und mich ein halbes Jahr planlos treiben zu lassen. Unter dem hellen Stern „Auszeit-Freiheit“ lebte ich diesen Traum und hätte ich das nicht alleine gemacht, wären der Genuss und das Freiheitsgefühl mit Sicherheit weniger beglückend gewesen. Read More »

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Chiang Mai – Stadt der Tempel und Künstler

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Von Bangkok nach Chiang Mai. Endlich wieder durchatmen. Bangkok hat ja durchaus seinen Reiz, beim ersten Besuch habe ich mich in den Bann ziehen lassen und der Wahnsinnstadt hingegeben, aber der zweite Aufenthalt kam nach ein paar Wochen Strandaufenthalt im Süden eher einem klaustrophobischen Erstickungsanfall gleich. Dementsprechend erholsam empfand ich im Vergleich das gemütliche Chiang Mai, die wichtigste Stadt Nordthailands.

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Chiang Mai wird im Volksmund die “Rose des Nordens” genannt, liegt in einem Tal an den Ufern des Ping-Flusses und ist umgeben von Bergketten. Read More »

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George Town – Multikulti Weltkulturerbe und kulinarisches Paradies

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georgetown33George Town, die Hauptstadt der Insel Penang, die vor der Nordwestküste der malaiischen Halbinsel liegt, ist sicher einer der interessantesten Städte in Malaysia. Hier (er)lebt man Multikultur und Zeitreise in einem – alles ist facettenreich, Menschen, Architektur, Kulinarik.Mit rund 400.000 Einwohnern ist die lebendige Stadt kompakt und überschaubar . Der Stadtkern, der seit 2008 auf der Liste der Weltkulturerbe der UNESO geführt wird, lässt sich am besten per pedes erkundigen und ermöglicht zahlreiche Entdeckungen. Es sind weniger die sogenannten Sehenswürdigkeiten die an George Town faszinieren, als viel mehr die „Detailkunstwerke“, die ein aufmerksamen Auge immer wieder zum Stehenbleiben zwingen.


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Auszeit finanzierbar gemacht

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Ein paar Wochen oder gar Monate abhauen, sich endlich eine Auszeit nehmen, jede Menge Freiheit genießen und dabei die weite Welt entdecken. Oft wird dieser Traum als unrealisierbar, weil unfinanzierbar, in der Alltagsablage begraben.

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Doch wenn der Wille wirklich da ist, findet sich auch ein Weg den Traum zu leben.

Zuallererst sollte man sich also das Ziel setzen, denn mit einem Fokus und einer Portion Mut steigt die Motivation automatisch und damit einhergehend setzen sich plötzlich ungeahnte Energien frei. Du kannst alle vermeintlichen Steine aus dem Weg räumen, die sind nämlich gar nicht so schwer wie du denkst.

Um die Eckdaten der Auszeit festlegen zu können, nämlich wie lange und wohin, gilt es erstmal das potentielle Reisebudget zu eruieren. Wesentliche Faktoren sind die Reduzierung bzw. Eliminierung der „heimatlichen“ Fixkosten und das Einsparungs- und Ansparungspotenzial (ab sofort nichts unnötiges mehr anschaffen, unnötiges Zeug verkaufen, Nebenjobs suchen, etc.). Wenn du diese Zahlen hast und dich über die Lebenskosten in den gewünschten Reiseländern informierst (siehe unten), lässt sich recht einfach kalkulieren, wie lange du es dir gut gehen lassen kannst.

Mit diesen Tipps geht’s noch leichter:

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