Warum Start-Ups es gerade in Österreich nicht leicht haben ist einfach erklärt. Es geht hier um die sogenannte sprichwörtliche Österreichische Gemütlichkeit, die sich in konkretem Fall mehr als mangelnde Aufgeschlossenheit gegenüber dem Thema „Werben im Internet“ auswirkt. Während man in Deutschland teilweise schon eigene Task Forces beschäftigt, die nach innovativen und integrierten digitalen Werbemöglichkeiten suchen, herrscht bei den Östereichischen Agenturen und Auftraggebern noch einige Skepsis. Dieser Umstand rührt oft daher, dass die Entwickler ihr Produkt zwar sehr genau kennen, es den Agenturen aber erst einmal erklären, bzw. verständlich machen müssen.
Aus diesem und ein paar weiteren Gründen ist letzte Woche unser CEO Sebastian Heinzel beim Marketing Congress Summit 09 in Wien aufs Podest geklettert, und hat mit ein paar anderen Mitgliedern der Web 2.0 Zunft erklärt, worauf es bei der Gründung eines Start-Up ankommt.
So gaben die “Little Rising Stars” der Audience ein paar einfach zu befolgende Ratschläge aus der Praxis –unter anderem zum Thema Finanzierung, Crowdsourcing vs. Selbstkannibalisierung oder anderen Hürden.
Hier ein paar „golden rules“ für Web Startups.
1. Schau dir dein Team genau an & kläre die Rechte eines Jeden früh genüg ab.
2. Pflege deine Features und teste, teste, teste.
3. Wer sich für sein Produkt bei der ersten Präsentation nicht schämt, macht etwas falsch.
4. Sag Deinem Partner auf keinen Fall „das Projekt wird in drei Monaten fertig sein“.
5. Kein falscher Stolz, NICHT Suchmaschinenoptimiert zu arbeiten. SEO ist ein Muss.
6. Nimm dich in acht vor Startup-Zecken. Phrasen wie „ich habe einen Tipp, für fünf Prozent verrate ich ihn“, sind nicht zu trauen.
7. Gehe möglichst schnell online.
8. Ein vertriebsintensives Produkt braucht einen Vertrieb. Früh genug einen solchen aufbauen.
In diesem Sinne: rise, ya Stars!




