Wie im heutigen Ö1 Morgenjournal gehört ist die Anzahl an Todesfällen bei Gleisüberquerungen der ÖBB drastisch angestiegen. 15 Todesopfer gab es dieses Jahr bereits, soviele hat es in den letzten sechs Jahren nicht gegeben. Woher also dieser rasante Anstieg? Bei der ÖBB wird gerätselt und Thomas Berger, ÖBB-Sprecher, hat bereits eine schockierende Antwort gefunden. Der immer beliebter werdende Gebrauch von Musikplayer, iPhones und iPods könnte daran schuld sein, dass viele den herannahenden Zug nicht oder erst zu spät wahrnehmen. “Bei einigen Opfern hat sich herausgestellt, dass sie einen Kopfhörer im Ohr gehabt haben,” so Thomas Berger.
Wir von tripwolf raten daher dringend zum einstöpseln der Kopfhörer erst nach Abfahrt des Zuges und nicht in Gefahrenzonen wie Strassen und Gleisen. Wer hätte gedacht, dass Musik tödlich sein kann? Und, müssen wir in Zukunft auf iPods und iPhones Aufkleber wie auf Zigarettenpackungen erwarten? “Musikhören beeinträchtigt ihre Wahrnehmungsfähigkeit”, “Musikhören beim Überqueren von Gleisen kann zum Tod führen und beeinträchtigt den öffentlichen Verkehr” oder etwa “Schützen Sie ihre Kinder, lassen Sie sie keine Musik am Schulweg hören”?
Also – Augen auf und Ohren freihalten, dann steht dem ungefährlichen Reisevergnügen nichts mehr mehr im Weg.
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lea/tripwolf Wien




