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tripwolf Update

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tripwolf verändert sich ständig und will allen Usern die besten Reise-Tipps bieten! Viele dieser Änderungen passieren natürlich im stillem Kämmerlein, also quasi hinter dem, was ihr seht und nutzt – da geht es um Performance, also Schnelligkeit und viel neuen Content, der ständig hinzugefügt und editiert wird. Außerdem gibt es viele Änderungen, die sehr sichtbar sind und von denen ihr direkten Nutzen ziehen könnt.

Ihr könnt zum Beispiel nicht nur Hotels sondern auch Flüge buchen: auf der deutschen tripwolf Seite können wir euch  durch die Kooperation mit Swoodoo eine super Flugsuchmaschine bieten.

Außerdem könnt ihr mit tripwofl eure Trips planen: Manchmal braucht man eine Karte, um die nächste Reise zu visualisieren: Dabei ist es gar nicht wichtig, ob es sich dabei um ein Wochenende in Warschau handelt oder eine Rucksacktour durch Kathmandu. Wir bieten mit unserer Trip Sektion eine tolle Möglichkeit, genau diese Routen festzuhalten. Du kannst sie dann speichern, ausdrucken, den Link Freunden als Inspiration schicken oder einfach nur dein Know-How mit der Community teilen.

Last but not least ist folgendes sehr wichtig: Wir stehen aufs Reisen und wir stehen auf tripwolf.  Also, wenn ihr uns irgendwas zu sagen habt, Ideen einbringen oder für diesen Blog schreiben wollt, sagt bescheid!

Uns gibt es natürlich auch auf facebook und twitter!

Alexandra, tripwolf

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Das balinesische Ende vom Leben – ein Freundenfest!

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Als ich von meinen balinesischen Freunden zu einer Cremation Ceremony (Begräbnis- oder besser gesagt Einäscherungszeremonie) geschickt wurde, mit dem Hinweis auf “Sehenswürdigkeit”, wusste ich nicht was auf mich zukam. Zeremoniellen Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Tod wohnt unsererseits ja nicht unbedingt freiwillig bei, aber ich sollte eines Besseren belehrt werden. Nämlich, dass das Ende vom Leben kein Anlass zur Trauer sein muss, sondern zur Freude, und somit ein Grund ist gemeinsam zu feiern.

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Nach dem balinesischen Hindusimus sind Geburt und Tod Intervalle eines endlosen Lebens, die Kremation dient zur heiligsten Pflicht, nämlich die Seelen von der Last alles Irdischen zu lösen.
Verstorbene werden bis zur Verbrennung an einem heiligen Ort, also in einem Tempel, im einbalsamierten Zustand aufgebahrt, mitunter für längere Zeit, da sich nicht jeder die kostspielige Kremation leisten kann und es daher oft zu Massenverbrennungen kommt. Ein Balinese hat mir ein solches Ereignis mit der Bezeichnung “Big Barbecue” übersetzt, was verdeutlicht, das auch Humor im Zusammenhang mit dem Tod nicht als pietätlos gilt.

Ich hatte das Glück, die Kremations-Zeremonie von 3 Mitgliedern einer royalen Familie zu sehen, umso beeindruckender, weil besonders prunkvoll, war meine erste, überraschende Erfahrung mit einem freudvollen Lebensende, die ich mit Worten zu beschreiben versuche.

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Spotte den Touri – Stereotypen auf Reisen

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Wer auf Mallorca war, weiß es. Wer in Rimini urlaubt, erkennt ihn. Wer schon mal im Sommer auf dem Roten Platz in Moskau spaziert ist, in Venedig eine Gondeltour gemacht hat, nach Phuket in Thailand geflogen ist oder einen All inclusive Urlaub in der Dom-Rep angetreten ist, kann ihn von anderen seiner Art unterscheiden. Den deutschen Touristen. Kaum ein Vertreter eines Landes wird in Europa so gerne angeprangert, wie der deutsche Tourist.

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Er ist der, der um 5 Uhr aufsteht, um sein Handtuch erste Reihe fussfrei am Pool zu platzieren, der überpünktlich am All-Inclusive Buffet steht (morgens, mittags und abends) um bloß keine Mahlzeit zu verpassen. Der weiße Socken zu Sandalen trägt und stolz ist auf seine Handy-Gürtel-Tasche, seinen grellbunten Nylon-Rucksack sowie eine Tasche für die Kamera. Der gerne Hüte anzieht, die aussehen wie die Grausamkeiten, die uns Oma früher gehäkelt hat und die damals schon peinlich waren. Der immer und überall, auch im gefährlichsten Stadtteil Neapels eine große, nicht zu übersehende Stadtkarte mit sich herumträgt und sich immer und ohne mit der Wimper zu zucken als Tourist outet.

Aber da es anscheinend auch kein Volk gibt, welches sich so gern selbst kritisiert und sein eigenes Land schlecht macht, sollen auch  andere Klischees bedient werden: Denn nicht nur deutsche Touristen sind anhand ihrer optischen Merkmale erkennbar! Der Fairness halber möchte ich hier noch ein paar andere Volksgruppen und ihre Angewohnheiten auf Reisen portraitieren….

Italiener

Sie lieben die Berge und gehen gern auf Städtetrips, denn Meer haben Sie genug im eigenen Land. Mit den neuesten Designer Turnschuhen ausgestattet, ihre wohlgeformten Beine in teure und mehrmals gebleichte und kunstvoll zerrissene Jeans gesteckt, findet man Sie im Sommer in Tirol oder in der nächsten Metropole, wo sie Museen und Sehenswürdigkeiten gerne lautstark diskutieren. Sie haben neben großem  Modeinteresse einen starken Bezug zu Ihrem PDA oder iPhone und scheuen sich nicht, diese durch lautstarkes Telefonieren zu propagieren, wenn nötig, muss die Oma am anderen Ende der Leitung herhalten. Der Italiener tritt meist als Pärchen oder in der Gruppe auf und legt viel Sorgfalt in sein Outfit als auch in die Gestaltung seiner Frisur.

Schweden

Die Schweden (auch die Norweger) sind ein großgewachsenes und modebewusstes Volk. Sie treten meist in Gruppen auf, wirken sonnig und offen und sprechen generell sehr gut englisch, was auch daran liegen mag, dass kaum jemand ihre Sprache spricht.

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Sie sind überall zu finden: in Städten wie Berlin, an Thailands Stränden, in afrikanischen Steppen, haben eine Vorliebe für coole neue Indie-Rock Bands und sind style-mäßig recht gut beraten. Da ihre Währung stark und ihre Länder teuer sind, ist es für Schweden und Norweger wohl günstiger, für Urlaub ins Ausland zu fahren. Im Gegensatz den meisten anderen Europäern ist selbst Paris oder London für sie finanziell keine Hürde. Die Skaninavier haben ein weiteres Erkennungsmerkmal: sie trinken gerne Alkohol und vertragen davon reichlich, auch die Mädels. Aber ganz im Gegensatz zu den nach wie vor eher katholischen südlichen Ländern, ist das für sie kein Grund, sich zu schämen.

Engländer

Wer schon auf Mallorca war und den Ballermann schrecklich fand, soll sich bloß nicht nach Magaluf wagen. Denn wer das gesehen hat, wird mental kaum noch an dem Bild vom stylischen London und den skinny Jeans tragenden Britpop Klischee festhalten können. Dass England nicht nur aus London besteht, lernen andere Europäer oft erst dann, wenn sie betrunkene Manchester United-Fans beim Feiern erlebt haben. Rotgesichtig, verbrannt, gerne betrunken. Britische Mädels erkennt man an ihrer ausgeprägten Vorliebe für Mini-Röcke und Tube-Tops (bauchfrei), und das unabhängig von ihrer Konfektionsgröße. Weniger ist mehr: offene Sandalen und das Fehlen von Strumphosen sind ein Fashion-Statement, von dem sich die Engländerin auch nicht im Winter abbringen lässt.

Amerikaner

Der Amerikaner trägt Shorts. Und kurzärmelige Hemden. Sie liebt lange Acryl-Nägel und beide finden einfach alles, was älter als 200 Jahre ist, toll. Städte wie Rom oder Athen versetzen sie nahezu in einen Schockzustand des Unglaubens. Das müssen sie auch den anderen Reisenden mitteilen – lautstark und ungefragt.

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Auch, wie chaotisch alles außerhalb der Staaten ist und wie schrecklich es ist, dass man in manchen Ländern noch Rauchen darf und wie wenig service-orientiert die ortsansässigen Dienstleister sind. Amerikaner fahren gern in den Urlaub, um zu ihren Wurzeln zurückzukehren und erzählen jedem, der sich in Ihrer Nähe wiederfindet, dass ihr Ur-urgrßvater seinen Ursprung in Tschechien hatte und kurz vor dem ersten Weltkrieg in die USA flüchten konnte. Die amerikanischen Touristen finden sich gerne auf historischen Schauplätzen ein, Checkpoint Charly oder der Vatikan sind ganz oben auf ihrer To-Do-Liste. Dort lassen Sie sich gerne ihren Geldbeutel klauen oder fallen auf billige Plagiate von Designersonnenbrillen rein.

Aufruf:

Ihr findet, dass das hier ganz schrecklich und politisch unkorrekt ist oder habt noch ein paar gute Vorschläge zu Österreichern, Spaniern, Franzosen oder Maoris?! Her damit und als Comments posten, die beste Ideen kommen in den nächsten Blogpost zu diesem Thema!

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Malaysische Geschmackssache(n)

Filed under Allgemeines, Kultur, Urlaub
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Es gibt Länder, Städte, Orte, die faszinieren, in denen man sich sofort zuhause fühlt, wo es einen immer wieder hinzieht. Dann gibt es jene, die ganz nett sind, eine willkommene Abwechslung, aber es reicht sie einmal im Leben gesehen zu haben, denn es gibt nichts, was einen nachhaltig begeistert. Zur dritten Kategorie zählen jene, die man am liebsten sofort wieder verlassen will, weil man sich nicht wohlfühlt, weil das Fremde keinen Reiz hat, weil weder Seele noch Auge Nahrung finden.

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So ging es mir mit Malaysia. Ich sollte es eigentlich gar nicht pauschalisieren, weil ich abgesehen von der Insel Penang im Westen, “nur” die Ostküste bereist habe und auch dort eher durchgerauscht bin, eben weil ich das Land vom ersten Augenblick an reizlos empfand, aber mein Bauchgefühl hat mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass dieses Land einfach nicht meines ist. Geschmackssache eben.

Erste Station von Singapur kommend, war die paradiesisch beschriebene Insel Tioman. Bereits bei der Unterkunftsuche war die Luft draußen. Unsaubere, teure Mini-Hütten, zugehörige Anlagen und Restaurants absolut geschmacklos gestaltet, mäßig freundliche Einheimische und eine eigenartige Touristen-Ansammlung. Schöner breiter Sandstrand, klares Wasser, von Dschungel gesäumt – aber was hilft das, wenn der Ort NULL Flair hat? Mitunter kann ich als Sonnenstrandmeeranbeterin jegliche Störfaktoren ausblenden und mich einfach nur diesem Genuss hingeben, aber auch das hat dort aufgrund lästiger Sandfliegen nicht funktioniert.

Eigentlich war mir ja intuitiv danach, Malaysia gleich wieder zu verlassen, aber so radikal bin ich bei meinen Beurteilungen auch wieder nicht, also entschied ich mich für die Erkundung malayischen Stadtlebens.
Kuantan an der Ostküste ist vollkommen uninteressant und frei von jeglicher Ästhethik, aufgrund dessen fand ich keinen Grund um mich dort länger als über Nacht aufzuhalten. Die Überlegung, infolge auf die bekannten Perhentian Islands zu fahren, die das malaysische Top-Touristenziel sind, wurde von einem Einheimischen für mich entschieden, der auch diese Inselgruppe im Vergleich zu thailändischen Trauminseln Sehenswürdigkeit absprach.
Stattdessen machte ich mich auf den Weg Richtung Kota Bharu, der nördlichsten Stadt an der Ostküste. Den Zwischenstopp in Kuala Terengganu ersparte ich mir kurzerhand aufgrund wenig reizvoller Anblicke aus dem Busfenster, um mehr Offenheit für Kota Bharu aufzusparen, das laut Reiseführerauskunft ein guter Ort ist oder sein könnte, um in die malaysische Kultur einzutauchen. Räusper.Was ich vorfand war eine Mischung aus hässlichen, dreckigen Straßen und Häusern, unanppetitlichen Märkten und “Essensmöglichkeiten”, abstoßenden Geschäften, dazwischen Handyshops, Moscheen, Kentucky Fried Chicken und Mc Donalds, verschleierte Frauen und streng dreinblickende Männer, die mich musterten als wäre ich eine Aussätzige. Noch so ein Ort zum Davonrennen, noch so eine Konzentration an Geschmacklosigkeit, die für mich wirklich schwer zu ertragen war.

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Ich hab versucht zu eruiren, warum ich mich in diesem Land so unwohl fühle, mit dem Ergebnis, dass es vorwiegend am massiven Ästhetik-Defizit liegen muss. Es gibt einfach nichts, was schön anzuschauen ist. Selbst die Natur bzw. Landschaft hat wenig reizvolles, man sieht vorwiegend flache Wälder und künstlich angelegte Palmenhaie.
Der Islam, Malaysia’s Staatsreligion, trägt sicher auch zum Stimmungbild bei, besonders als Frau empfand ich zugegebenermaßen ein gewisses Unbehagen, ganz abgesehen davon, dass mir die Zwangsbeschallung in Form von monotonem Gebetsgesang, der laufend aus den Moscheen dringt, zugesetzt hat.

Anders ging es mir dann in Georgetown, auf der Insel Penang im Westen, die Stadt ist reizvoll und atmosphärisch, was man von jenen an der Ostküste nicht behaupten kann. Meine Malaysia-Erkundung habe ich nach dieser Station trotzdem abgebrochen und das Land wird mich mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht wieder sehen. Geschmackssache eben.

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Städtetrips, die neuen Klassiker #1 – Ljubljana/Laibach

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Kaum ist es Mitte Oktober, kommt es einem vor, als ob der Sommer schon wieder weit hinter einem liegt. Schaut man aus dem Fenster, sieht man grau in grau, das Wetter am Wochenende lädt entweder zu langen Spaziergängen oder Dauerschlaf ein. Nicht gerade aufregend.

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Allerdings gibt’s ja gottseidank die heißgeliebten Billig-Flieger und umweltfreundliche Zugverbindungen, die einen auch mal für ein Wochenende oder ein paar Tage in ganz neue Welten katapultieren, und zwar geographisch gesehen quasi um die Ecke. Lust auf was neues?
Es muss nicht immer Paris, London, Amsterdam oder Berlin sein. Denn es gibt einige Städte, die sich einem vielleicht weniger aufdrängen, wenn man an einen Städtetrip denkt, die aber nicht minder sehens- und erlebenswert sind. tripwolf möchte euch ein paar Anregungen geben, diesmal für Slowenien’s Hauptstadt Ljubljana…

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Europas östlichster Ort IV: Das tote Dorf

Filed under Abenteuer, Urlaub
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Der Tag beginnt mit einer fast geschichtsphilosophischen Betrachtung des Igor Tanež’, 44 Jahre alt, Bewohner von Workuta: „In Russland gibt es keine Straßen. Nur Lichtungen“, sagt er, während sein Lada Niva, ein robuster Jeep, von einem Schlagloch ins nächste kracht. „Deswegen haben wir Russen auch den Krieg gewonnen. Weil es keine Straßen gibt. Die Deutschen sind steckengeblieben. Die konnten das ja nicht wissen.“

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Wodkafrühstück: Igor Tanez, sein Niva, ein wenig Tundra-Schrott im Hintergrund

Die in diesem Weblog dargestellte Reise führte über Moskau in die heruntergekommene nordrussische Industriestadt Workuta. Jetzt erreicht sie ihr letztes Ziel: Khalmer-Ju, 70 Kilometer von der europäisch-russischen Eismeerküste entfernt. Der östlichste Ort Festlandeuropas.

Die Hinfahrt führt in Igors Niva durch die spätherbstliche Tundra, es schneit ein wenig, der Schlamm steht manchmal hüfthoch. Außerhalb Workutas stehen verfallene Kleinstädte, die einst um Kohlengruben errichtet wurden. Dazwischen aus Stahlrohren geschweißte Kreuze, Hunderte von ihnen. Das sind die Gräber jener Gulag-Häftlinge, an deren Namen man sich heute noch erinnern kann.

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Magic Bali – Glauben, Götter und Dämonen

Filed under Kultur, Urlaub
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Es fällt mir schwer über Bali zu schreiben. Das heißt, eigentlich könnte ich stundenlang von der traumhaften Götterinsel schwärmen, weil sie das schönste und faszinierendste Stück Erde ist, das ich jemals gesehen habe, aber genau deswegen fehlen mir die Worte – vergleichbar mit dem mangelnden Artikulationsvermögen von Verliebten. Bali ist magisch und ja, ich bin Bali verfallen, diese Insel hat alle meine Sinne berührt und mich auf der Stelle verzaubert.

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Bali ist ein einziges tropisches Naturparadies. Auf vergleichsweise „engen“ 5.500 km2 sind sechs Vegetationszonen zu finden. Reisfelder, Wälder, Berge, Vulkane, Seen, Flüsse, Wasserfälle und das Meer – wohin man blickt, es raubt einem vor lauter berauschender Schönheit immer wieder den Atem.

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Europas östlichster Ort III: Die Perle des Nordens

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Workuta ist die klischeehafteste Oststadt, die man sich denken kann. Man muss sie eigentlich gar nicht beschreiben: bröckelnde Plattenbauten, schlammgefüllte Schlaglöcher, Fernsehantennenwälder, lecke Rohre, die brückenförmig Straßen überqueren. Man sollte sich das alles bis nur zur maximalen Östlichkeit gesteigert vor Augen führen.

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“Friede der Welt”, schreit diese Hauswand

Auf den Fassaden rosten die alten Slogans der Sowjetunion, „CCCP“, „Frieden der Welt“, „Kohle für das Mutterland“, „Workuta, Perle des Nordens“.

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Europas östlichster Ort II: MOCKBA-BOPKYTA

Filed under Abenteuer, freizeit
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Der östlichste Ort Festlandeuropas liegt in der Nähe der Stadt Workuta in äußersten Norden Russlands. Von Moskau aus fährt ein Zug aus Sowjet-Tagen nach Workuta – zweimal täglich, die Fahrt dauert je 40 Stunden.

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“Moskau-Workuta” fährt 40 Stunden lang durch die russische Pampa…

Wenn der Zug vom Jaroslawler Bahnhof losrollt, dann fühlt man sich schon weit von Moskau entfernt. Im Waggon beginnt die Provinz. Die Leute packen Würste, Streichkäse der Marke „Freundschaft“, Schwarzeebeutel und chinesische Fertiggerichte auf die schmalen Tischchen der Viererabteile. Der Zug am Bahnsteig nebenan, der sich im selben Augenblick in Bewegung setzt, fährt nach Ulan-Bator, in die Hauptstadt der Mongolei. Im Workuta-Zug holt ein Teenagermädchen derweil ein lebendes Kaninchen aus ihrer Tasche, damit ihr die nächsten 40 Stunden nicht langweilig wird.

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Oktoberfest für Dummies

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Dirndl, Märzen-Mass, Blasmusi, Bretzn und Lederhosn… Was ist d’Wies’n, wie der Münchner und mittlerweile auch die Zuagreisten (Menschen, die nicht aus München und Umgebung kommen) sagen? Woher kommt der Brauch, sich jährlich in voller Tracht herauszuputzen und sich mit tausenden anderen Menschen in einem stickigen Zelt voller lauter Volksmusik mehrere Liter Bier hinter die Binde zu kippen? Ich als Exil-Münchnerin wurde von mehreren Kollegen um Tips gebeten und hier sind sie…

wiesn

Zuersteinmal die Geschichte

Das Oktoberfest in München ist eines der größten Volksfeste der Welt. Es findet bereits seit fast 200 Jahren auf der Theresienwiese in München statt und wird Jahr für Jahr von über sechs Millionen Menschen besucht.

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