Plötzlich tauchen sie auf. In den buntesten Farben, atemberaubendsten Figuren und Mustern tanzen sie über den Nachthimmel. Die Rede ist von Nordlichtern. Einmal im Leben Zeuge dieses Naturspektakels zu sein, ist der Traum vieler Reisender. Wir verraten euch die schönsten Orte, um das Naturphänomen hautnah zu erleben.

Norwegen: Tromsø

Tromsø, die malerische Stadt in Nordnorwegen, eignet sich perfekt, um das Naturspektakel einmal mit eigenen Augen zu sehen. Zum einen ist Tromsø vergleichsweise gut erreichbar: Mehrmals täglich gibt es Flugverbindungen nach Oslo. Zum anderen erweist sich die Lage in meteorologischer Hinsicht als hervorragend. Wenn der Himmel klar ist, kann man die bunten Lichter zur Polarlicht-Saison beinahe täglich am Himmel erblicken. Außerdem ist die Stadt groß genug, um abends auch mal etwas trinken zu gehen, liegt aber dennoch in unmittelbarer Nähe zur unberührten Natur.

Letztere ist notwendig, um den besten Blick auf den Nachthimmel und damit auch auf die Nordlichter zu haben. Empfehlenswert sind beispielsweise die mehrtägigen Touren von Chasing Lights: Von einer Hundeschlittenfahrt unter dem bunten Nachthimmel bis zum Snowmobil-Fahren wird alles geboten, damit das Polarlicht-Erlebnis unvergesslich bleibt.

Foto: iStock/Nitrogliserin
Foto: iStock/Nitrogliserin

Schweden: Abisko Nationalpark

Wenn ein Ort von sich behauptet, der weltweit beste zu sein, um Nordlichter zu erleben, dann muss wohl etwas dran sein. Aurora Sky Station nennt sich jener magische Platz im Abisko Nationalpark in Nordschweden. Dank der trockenen Luft und des klaren Himmels in der Region erweist sich der Blick auf das farbenfrohe Naturspektakel hier in Schwedisch Lappland als besonders spektakulär.

Über eine 20-minütige Fahrt mit dem Sessellift erreicht man die 900 Meter hoch gelegene Aurora Sky Station. Besuche sind nur nachts möglich. Damit man die nordischen Temperaturen besser erträgt, wird man mit einem warmen Overall ausgestattet. Fazit: Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

Foto: flickr, Béatrice Karjalainen
Foto: flickr, Béatrice Karjalainen, CC BY-ND 2.0 license

Island: Mývatn und Reykjavík

Island ist ohne Zweifel eines der beliebtesten Länder, um Zeuge der Aurora Borealis zu werden. Flüge in die Hauptstadt Reykjavík gibt es wie Sand am Meer. Zwar verlässt man zur Polarlichtbeobachtung am besten die Stadt, doch tanzen die faszinierenden Lichter in abgeschwächter Form auch über Reykjavíks Nachthimmel. Empfehlenswert ist beispielsweise jene 4-stündige Mini-Bus-Tour (buchbar via GetYourGuide), bei der man sich in kleinen Gruppen auf die Suche nach dem besten Ausblick auf die tanzenden Polarlichter macht.

Besonders eindrucksvoll erlebt man das Naturphänomen in der Region rund um den See Mývatn, eine der landschaftlich reizvollsten Regionen des Landes. Der Vielfalt an geothermischer und vulkanischer Aktivität ist es zu verdanken, dass das schroffe Gebiet rund um den See wie kein anderes in Island aussieht. Neben der obligatorischen Polarlicht-Jagd lohnt es sich also, die Region ausgiebig zu erkunden. Wie wäre es beispielsweise mit einer Snowmobil-Tour über den zugefrorenen See? Nervenkitzel garantiert!

Foto: iStock/pping_bip
Foto: iStock/pping_bip

Übrigens: Wer Nordlichter sehen möchte, sollte seine Reise idealerweise zwischen November und März planen. Nicht nur in Norwegen, Schweden und Island sind die bunten Farben am Himmel zu sehen, auch Grönland, Kanada, Alaska und Finnland zählen zu den Polarlicht-Hotspots. In diesem Sinne wünschen wir euch viel Erfolg bei der Jagd nach der spektakulärsten Farbenpracht.

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One Comment

  1. Silvi

    Beautiful!

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